Dauerbrenner B 178
Landkreis Görlitz, 25. Februar 2015. Die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag lädt zu einem öffentlichen Forum mit Experten und Verantwortlichen aus dem Verkehrsministerium zum Thema B 178n. Das SPD-geführte sächsische Verkehrsministerium hatte Ende Januar diesen Jahres verlautbart, dass die Planung zum bisher vierstreifig vorgesehenen Neubau des Restabschnitts der aus Löbau kommenden Bundesstraße 178 bis zur Autobahnanschlussstelle Weißenberg in dieser Form nicht weiterverfolgt wird. Stattdessen soll eine Umplanung mit reduziertem dreispurigem Straßenquerschnitt erarbeitet werden, außerdem sollen weitere Trassenführungen geprüft werden. Bei Unternehmern wie Bewohnern vor allem des südlichen Landkreises Görlitz waren diese Pläne auf heftigen Widerstand gestoßen.
Diskussionsforum will informieren
Nach Angaben der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag ist die Landesdirektion Sachsen im Zuge des laufenden von ihr geführten Planfeststellungsverfahrens vor dem Hintergrund der aktuellen, wider Erwarten abnehmenden Verkehrsentwicklung zu diesem Ergebnis gekommen. Die ursprüngliche Planung sei überholt.
Um über den aktuellen Stand zu informieren und ins Gespräch zu kommen lädt die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag nun zu einem "Offenen Forum" ein. Gäste und Diskussionspartner sind der Oberlausitzer Landtagsabgeordnete Thomas Baum, der Sprecher für Wirtschafts- und Industriepolitik sowie für Verkehrspolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag ist, der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Stefan Brangs (SPD), sowie Experten aus dem Verkehrsministerium.
Hingehen!
Mittwoch, 4. März 2015, 19 Uhr,
Begegnungszentrum Löbau, Äußere Zittauer Straße 47b, 02708 Löbau.
Interessierte sind herzlich willkommen!
Mehr:
SPD Fraktion Sachsen zur B 178n
Der Görlitzer Anzeiger berichtete u.a.:
19.02.2015: CDU/FDP-Kreistagsfraktion sieht B 178 als Lebensader der Region
Kommentar:
Instinktlos ist es, wenn man erst politisch daneben haut und dann mittels eines Diskussionsforums seinen Standpunkt verteidigen will. So doof ist der deutsche Michel respektive Oberlausitzer Nischel nun auch wieder nicht.
Die B 178 hat für die südliche Oberlausitz starke Symbolkraft. Da mit trockenen Statistik-Erwartungen gegenzuargumentieren, erzeugt nur noch mehr Gegenwehr.
Im Grunde geht es ja gar nicht um diese Straße - vielmehr geht es um eine traditionsreiche sächsische Industrieregion, die links liegen gelassen wird.
Darüber zu diskutieren, wie die Wirtschaft der Oberlausitz entwickelt werden kann, täte Not, denn dann würde niemand wagen, eine vollwertige B 178 in Frage zu stellen,
meint Ihr Fritz R. Stänker
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- Quelle: red
- Erstellt am 24.02.2015 - 22:57Uhr | Zuletzt geändert am 24.02.2015 - 23:21Uhr
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