Günter Hain zum Hundertsten
Görlitz, 11. Oktober 2016. Seinen 100. Geburtstag hätte der Görlitzer Zeichner und Ehrenbürger Günter Hain in diesem Jahr begangen. Er hatte in seiner Heimatstadt seine erste künstlerische Ausbildung erfahren und 1944 an den Staatlichen Meisterateliers für bildende Künste in Königsberg studiert. Hain machte sich in der "DDR" als Illustrator von Kinder- und Jugendbüchern, von Zeitschriften und Märchenkalendern einen Namen.
Letzter Blickfang-Bilderabend
Daneben wurde er zum bekannten Maler und Zeichner des Görlitzer Stadtbildes, schuf Ansichten der neuerrichteten Wohnviertel in Weinhübel und Königshufen oder aus den Produktionshallen der hiesigen Industrie. Bis heute sind vor allem seine romantisierenden Bilder der Altstadt beliebt, die er in unverwechselbaren, farbintensiven Aquarellen festhielt. Sie entführen aus dem Alltag in ein märchenhaft erscheinendes altes Görlitz. Den zu seiner Zeit überall sichtbaren Verfall der Altstadt zeigen sie hingegen nicht, sondern waren Wunschbilder, verbunden mit der Hoffnung auf den Erhalt der historischen Gebäude.
Dieser besonderen Aussagekraft von Günter Hains Bildern, seinem sehr breit gefächerten Schaffen und seinem Werdegang soll während des letzten Blickfang-Bilderabends nachgegangen werden. Die Görlitzer Sammlungen laden herzlich ein, sich beim Betrachten der Zeichnungen an Günter Hain zu erinnern.
Hingehen!
Mittwoch, 12. Oktober 2016, 18 Uhr,
Barockhaus Neißstraße 30, 02826 Görlitz.
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- Quelle: red | Abbildung: Kulturhistorisches Museum Görlitz
- Erstellt am 10.10.2016 - 09:47Uhr | Zuletzt geändert am 11.10.2016 - 09:52Uhr
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