Grube und Sekt im Schlesischen Museum

Görlitz, 5. Oktober 2016. Bei der Grube "Stadt Görlitz" handelt es sich nicht etwa um den inzwischern gefluteten Tagebau Berzdorf, sondern um eine Abbaustätte bei Kohlfurt (heute Węgliniec) - und dass schönes Gläser doppelt Freude machen, wenn sie gefüllt sind, all das vermittelt das Schlesische Museum zu Görlitz im Oktober.
Abbildung: Der 1526 nach einem Brand erbaute Schönhof am Görlitzer Untermarkt ist das älteste Renaissancehaus der Stadt. Heute gehört er zum Schlesischen Museum zu Görlitz. Abgebildet ist der Erker in Richtung Brüderstraße.

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Frisches Buch und sprudelnder Sekt

Thema: Ausstellungen in Görlitz und Umgebung

Ausstellungen in Görlitz und Umgebung

Görlitz verfügt nicht nur über fast 4.000 Baudenkmale, sondern ist eine Stadt der Museen und Ausstellungen. Hier befinden sich beispielsweise das Kulturhistorische Museum, das Schlesische Museum zu Görlitz, das Museum der Fotografie und das Senckenberg Museum für Naturkunde, im polnischen Teil der Europastadt das Lausitz-Museum. Darüber hinaus gibt es häufig Sonderausstellungen an anderen Orten, auch im Umland der Stadt sowie in der Dreiländerregion von Sachsen, Tschechien und Polen.

  • Donnerstag, 20. Oktober 2016, 18 Uhr,
    Schlesisches Museum zu Görlitz, Eingang Fischmarkt 5, 02826 Görlitz:
    Vortrag und Buchvorstellung "Energie für Görlitz. Die Bedeutung der Grube >Stadt Görlitz<"
    Wolfgang Stiller und Joachim Neumann sind Mitglieder im Verein Oberlausitzer Bergleute e.V. und haben in ihrem Buch über die Grube "Stadt Görlitz" (erschienen in den Krobnitzer Heften, 2016) festgehalten, wie sich die Versorgung der Stadt Görlitz mit Energie entwickelt hat. Dabei gehen sie auf die bedeutende Funktion Kohlegrube "Stadt Görlitz" bei Kohlfurt ein und beschreiben zum ersten Mal überhaupt deren Historie bis in die Zeit der polnischen Verwaltung nach 1945.
    Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei.

  • Mittwoch, 26. Oktober 2016, 19 Uhr,
    Schlesisches Museum zu Görlitz, Eingang Fischmarkt 5, 02826 Görlitz:
    Ausstellungsführung "Barockes Glas aus Schlesien" mit Sektverkostung
    "Wertvolle Gläser und guter Wein gehören zusammen!", meint nicht nur Ausstellungskurator Dr. Martin Kügler, der durch die Ausstellung "Barockes Glas aus Schlesien" führt. Dabei erklärt er die auf den Gläsern abgebildeten Motive, ihre Funktionen und die auf die Getränke abgestimmten Glasformen. Auf diese Weise theoretisch gewappnet können sich die Teilnehmer Im Anschluss auf eine Verkostung von fünf Wein- und Sekterzeugnissen des Sächsischen Staatsweingutes Schloss Wackerbarth einlassen.
    Die Teilnahme kostet ein Dutzend Euro; um rechtzeitige Reservierung unter Tel. 0049 3581 - 87-91-0 oder kontakt@schlesisches-museum.de wird gebeten.

  • Tipp!
    Die Montagsführungen im Schlesischen Museum zu Görlitz, bei denen man auf fachkundig geleitete Tour durch die ständige Ausstellung gehen kann, werden weiterhin angeboten, auch am Reformationstag am 31. Oktober, an dem dass Museum von 10 bis 17 Uhr offen hat. Führungsbeginn ist jeweils um 10 Uhr.

    Allerdings sprechen technische Gründe dafür, die Montagsführung am 17. Oktober 2016 unbedingt und ausnahmsweise einmal ausfallen zu lassen.

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  • Quelle: red | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
  • Erstellt am 05.10.2016 - 08:49Uhr | Zuletzt geändert am 17.10.2016 - 08:07Uhr
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