Erfolgreiche Zukunftskonferenz

Landkreis Görlitz. Rund 650 Schüler aus Görlitz, Kodersdorf, Mücka, Reichenbach, Rothenburg, Niesky, Großschönau und Zittau haben am Freitag, dem 28. Januar 2011, an der 3. Zukunftskonferenz im Beruflichen Schulzentrum Christoph Lüders Görlitz teilgenommen. Sie konnten sich über 60 unterschiedliche Berufe informieren. Jeder Schüler stellte sich aus diesem Angebot sein eigenes Konferenzprogramm zusammen und nahm an drei Workshops teil, bei denen jeweils eine Stunde die Berufsbilder intensiv vorgestellt wurden. Landrat Bernd Lange ließ es sich nicht nehmen, einige Stationen der Zukunftskonferenz zu besuchen.

Schülern den Übergang ins Berufsleben ebnen

Schülern den Übergang ins Berufsleben ebnen

Faszination Nudelroulade: Landrat Bernd Lange beobachtet mit Schülern, wie der Teig zubereitet wird.

Veranstaltet wurde die Zukunftskonferenz vom JOBSTARTER-Projekt „Ausbildungsagentur Passgenau“ des Vereins Lausitz Matrix. Projektleiter Mike Altmann resümiert: „Wir sind mit der Zukunftskonferenz sehr zufrieden. Das Team des Görlitzer Berufsschulzentrums hat uns hervorragend bei der Organisation und Durchführung unterstützt.“

Lausitz Matrix plant, die Zukunftskonferenz auch in den kommenden Jahren durchzuführen. „Wir werden das Gespräch mit weiteren Akteuren, insbesondere den Kammern suchen, um eine echte Großveranstaltung zur Berufsorientierung im Landkreis Görlitz zu etablieren“, gibt Altmann einen Ausblick.

Unterstützung bei diesem Plan bekommt Lausitz Matrix vom Landratsamt Görlitz. Im Rahmen des Ende letzten Jahres gestarteten Projekts „Regionales Übergangsmanagement“ werden zukunftsfähige Strukturen geschaffen, die den besseren Übergang von Schule in Ausbildung unterstützen.

Vorgestellt wurde das Projekt während einer Fachtagung mit 100 Teilnehmern, die in die Zukunftskonferenz eingebettet war. In einem Grußwort bekräftigte der CDU-Landtagsabgeordnete Stephan Meyer, dass die duale Ausbildung Vorfahrt haben müsse. Das Lernen im Betrieb bringe nachweislich die besten Ergebnisse. Erst wenn alle Versuche gescheitert sind, dürften Jugendliche zukünftig in Vorbereitungsmaßnahmen oder außerbetriebliche Ausbildungen vermittelt werden.






Teilen Teilen
Kommentare Lesermeinungen (0)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Schreiben Sie Ihre Meinung!

Name:
Email:
Betreff:
Kommentar:
 
Informieren Sie mich über andere Lesermeinungen per E-Mail
 
 
 
Weitere Artikel aus dem Ressort
Weitere Artikel
 
  • Quelle: red
  • Zuletzt geändert am 01.02.2011 - 12:16 Uhr
  • drucken Seite drucken