Bankenmoratorium für Eigenheimbesitzer

Dresden, 3. Juli 2009. Im Ergebnis eines Gesprächs am 3. Juli 2009 konnte Ministerpräsident Stanislaw Tillich mit sächsischen Banken ein Moratorium für Eigenheimbesitzer erzielen. Mit diesem freiwilligen Angebot sächsischer Banken soll ein Zahlungsaufschub bei Darlehen für selbst genutztes Haus- und Wohnungseigentum erreicht werden, deren Eigentümer infolge der Wirtschaftskrise in eine Notlage gekommen sind und die Kredite nicht mehr bedienen können.

Jetzt sind die weiteren Banken und Sparkassen in Sachsen am Zuge, sich der Initiative anzuschließen

Tillich sagte dazu: "Für jeden Wohnungs- und Eigenheimbesitzer ist es gut zu wissen, dass die Banken die Sorgen ihrer Kunden erkannt haben und mit individuellen Lösungen bereit sind, wo es geht zu helfen". Die beteiligten Banken haben zugesagt, dass sie auf der Basis dieses Moratoriums zusammen mit den betroffenen Eigenheimbesitzern ihre Entscheidungsspielräume hinsichtlich der Bedienung der Darlehen nutzen und insbesondere die Tilgung der Kredite zunächst aussetzen wollen.

Tillch weiter: "In den vergangenen Monaten sind die Banken oft, auch von mir, gescholten worden. Umso mehr begrüße ich heute dieses Moratorium als vertrauensbildende Maßnahme zwischen den Banken und ihren Kunden." Viele Sachsen hätten sich in den vergangenen Jahren den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt, oft unter hohem persönlichem Einsatz und unter individuellem Verzicht. Für viele sei das selbstgenutzte Eigenheim zugleich ein Beitrag zur Altersvorsorge. Das Moratorium sei auch ein Zeichen dafür, wie der Freistaat mit Entscheidungen, die hier in Sachsen möglich sind, auf die globale Krise angemessen reagieren könne.

Voraussetzung für eine Unterstützung der Bürger durch die dem Moratorium beigetretenen Hausbanken ist ein Beratungsgespräch. Betroffene Bürger sollten sich frühzeitig mit ihrer Hausbank in Verbindung setzen und offen ihre Finanzsituation besprechen. Mit individuellen, auf die jeweilige persönliche Situation abgestimmten Lösungen, sollen dann entsprechende Vereinbarungen getroffen werden.

Dem freiwilligen Bankenmoratorium sind als Erstunterzeichner

die Sachsenbank Leipzig,
die Ostsächsische Sparkasse Dresden,
die Volksbank Chemnitz

beigetreten. Alle weiteren Banken und Sparkassen in Sachsen sind eingeladen, sich dieser Initiative anzuschließen.


Der Wortllaut des Moratoriums:

Verabredung zwischen im Freistaat Sachsen tätigen Bankinstituten und dem Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen über einen Handlungsrahmen bei Eigenheimdarlehen von durch die Wirtschafts- und Finanzkrise in Schwierigkeiten geratenen Kreditnehmern


Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und die unterzeichnenden Banken verabreden den folgenden Handlungsrahmen:

1.
Gegenstand der Verabredung ist das Vorgehen bei der Gewährung eines Zahlungsaufschubs für Darlehen, die ausgereicht wurden, um selbst genutztes Haus- und Wohnungseigentum zu schaffen, wenn die Darlehensnehmer infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise in eine Notlage gekommen sind und die Kredite nicht mehr bedienen können. Sollten sie durch die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten, wollen die Banken mit den Betroffenen intensiv beraten und individuelle Lösungen suchen. Die Banken wollen dann ihren Entscheidungsspielraum hinsichtlich der Bedienung der Darlehen nutzen und insbesondere die Tilgung der Kredite zunächst aussetzen.

2.
Ziel der Verabredung ist es, durch abgestimmtes Handeln in der Finanz- und Wirtschaftskrise Härten für Kreditnehmer zu vermeiden, die selbstgenutztes Wohneigentum geschaffen haben, sowie einen Beitrag zu leisten, das Vertrauen der Kunden in die am sächsischen Markt tätigen Bankinstitute weiter zu festigen. Die Verabredung dient dazu, gemeinsames Handeln abzustimmen. Rechte Dritter gegen die Unterzeichner oder verfolgbare Rechte und Pflichten der Unterzeichner gegeneinander werden durch die Verabredung nicht geschaffen.

3.
Der freiwilligen Verabredung treten zunächst folgende Institute bei:
- Ostsächsische Sparkasse Dresden
- Sachsenbank Leipzig
- Volksbank Chemnitz eG
Weitere in Sachsen tätige Institute sind eingeladen, dieser Verabredung beizutreten.

Dresden, den 3.Juli 2009



Mehr:
Die Finanzierung eines Eigenheims ist in aller Regel mit einer langen Tilgungszeit verbunden, in der sich wirtschaftliche Verhälnisse – vorher unabsehbar – verändern können. Der Görlitzer Anzeiger hat dehalb am 16. September 2019 einige Tipps für Eigenheimbauer in spe zusammengestellt.

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Kommentare Lesermeinungen (10)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Endlich wieder der Herr Weber

Von Kurt Serafinowicz am 11.07.2009 - 19:57Uhr
Ach Herr Weber, nun ziehen Sie wieder vom Leder . . . und Sie begreifen immer weniger!

Hätten Ihre zorngeröteten Augen meine Meinung richtig gelesen, dann hätten Sie begreifen müssn, dass ich neben meiner Meinung, dass Reinigungsarbeiten durchaus EHRENWERTE Arbeiten sind (für Sie extra großgeschrieben) ich mir Seiten aussuchen muss, die meine offene Meinungen auch ungekürzt bringen (und sogar Ihren Unsinn ). Dafür nutze ich neben den Linken natürlich den Görlitzer Anzeiger! Jene Tageszeitung, die nachweislich meine Meinungen und Vorschläge verfälscht oder garnicht druckt, werde ich auch in Zukunft nicht belästigen.

Zum Beispiel mein Spendenaufruf, natürlich namentlich, angefangen mit meiner Person über alle sich im Vorfeld der Wahlen mit Geschenken für die Wähler überbietenden Ehrenamtsbewerber bis hin zu Dr. Weidle und anderen Vereins- und Parteigrößen, für das Helenenbad, wurde grob verfälscht und entstellt wiedergegeben.
Das passiert auf den Seiten des Görlitzer Anzeigers - auch bei den Linken - nicht!

Sogar Herr Ahrens hat versucht - nur Sie frustrierter Mensch haben es nicht begriffen - mir, leider nicht auf alle Fragen, sachlich zu antworten. Dafür gibt es ein Lob (aber nur für Herrn Ahrens). Der Herr Ahrens war für seine Verhältnisse richtig nett. Na also, es geht doch.

Nur deshalb, Herr Weber, habe ich das Thema "Banken" verfehlt. Entschuldigen Sie bitte vielmals. Ich halte, das weiß mittlerweile, denke ich, fast jeder, nicht viel von Banken, Sparkassen und Krediten. Ich bin, wie schon oft mitgeteilt, schuldenfrei und hoffe es zu bleiben.

Statt immer mit mir zu schimpfen, denken Sie sich doch eine Spendenaktion (öffentlich und namentlich) für das Kinderplanschbecken im Helenenbad aus, damit einige Stadträte endlich ihre Wahlversprechen (nicht auf Kosten der Stadt) einlösen können. Sie werden dann groß in der SZ gefeiert und ich werde ein Loblied auf Sie im Görlitzer Anzeiger anstimmen.

Ich denke, mir folgendes Beispiel könnte zum Gelingen beitragen:

1. Dr. Weidle 1000.00 €
2. Herr Weber 1000.00 €
3. K.Serafinowicz 1000.00 €
4. ....
5. ...
usw. usw. usw.

Da kämen bei 70 Wahlversprechern 70 000.00 € zusammen - und das täglich im Görlitzer Anzeiger veröffentlicht !

Serafinowicz (immer noch nicht frustriert)

Weber Fantasia

Von Ernst am 10.07.2009 - 19:30Uhr
Wenn man nicht mehr durchblickt, reimt man es sich eben zusammen. So geschehen beim Herrn Weber.

Sie sehen mich als Stadtratskandidat? Als Vereinsmitglied? Grübeln Sie weiter, Herr Weber, das stört keinen.

Was aber stört, sind Ihre Unterstellungen.

Nicht ihr Ernst, oder?

Von H. Weber am 10.07.2009 - 14:46Uhr
Werter Ernst!

ggf. erklären Sie ja Herrn Serafinowicz einmal die Differenziertheit des www. ;-)

Schön, daß die Solidarität gescheiterter Stadtratskandidaten noch soweit reicht, sich gegenseitg in Schutz zu nehmen. Zumindest etwas.

Leider enthält ja ihr Beitrag sonst kaum inhaltliches. Möglicherweise sinnbildlich für ihren inhaltsleeren Verein?

Hat Ihnen denn ihr Vereinsvorsitzender verraten, weshalb er eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Herrn Landrat Lange eingereicht hat?
Der einfachen Bevölkerung will er es ja nicht sagen. Und daß obgleich doch sicher eine Vielzahl, aus Steuergeldern bezahlter Juristen, ihm das entsprechende Pamphlet zusammen geschrieben hat!

Und da schliesst sich dann ja auch wieder der Kreis zur Aussage von Ernst & Serafinowicz, das mache Politiker (wie Paulick?) nicht zu dem stehen was sie tun... oder es eben nicht mal transparent machen, was sie eigentlich tun!

Bedauert zumindest,

Weber

Probleme, die Herr Weber hat

Von Ernst am 10.07.2009 - 13:08Uhr
Herr Weber, Ihre Probleme möchte ich haben!

Herr Serafinowicz hat doch nicht, wie von Ihnen unterstellt, einen Zusammenhang zwischen Schwarzfahrern und Bankenmoratorium hergestellt, sondern ganz einfach seine Meinung geäußert. Dass das dem Artikel zum Bankenmoratorium zugeordnet ist, ist doch nebensächlich.

Wirklich wichtig aber ist, dass er seine Meinung sehr geradlinig vertritt. Was man von Politikern nicht immer sagen kann.

Schwarzfahren! versus Bankenmoratorium für Eigenheimbesitzer?

Von H. Weber am 10.07.2009 - 10:04Uhr
Werte Damen und Herren,

den Zusammenhang zwischen beiden Themen kann wahrscheinlich nur jemand wie Herr Serafinowicz konstruieren.

Herr Serafinowicz, warum schreiben Sie nicht zur Sache, anstatt jede nur erdenkliche Möglichkeit zum Angriff auf Herrn Ahrens zu nutzen? Nachvollziehbar ist das alles nicht.

Zugegeben, die Darlegungen von Herrn Ahrens scheinen auf den ersten Blick seltsam anzumuten. Zumindest jedoch versucht Ahrens - und hat es wohl auch geschafft- eine Öffentlichkeit für die Diskussion zum Thema zu erreichen. Unter http://www.mirko-schultze.de/oberburgermeister-von-gorlitz-grundet-burgerplattform-%E2%80%9Ezur-sache-ev/30 legt er ja auch inhaltlich seine Position dar.

Lieber Herr Serafinowicz, wenn Sie auch diese Position nicht teilen, so sollten Sie doch zumindest versuchen ihre Gegenargumentation sachlich-inhaltlich darzulegen anstatt ohne nachvollziehbaren Grund Herrn Ahrens ausschließlich persönlich zu diffamieren! Sie forderten schon oft in Diskussionen hier zu Inhalten zu schreiben, dies sollte dann auch für Sie selbst gelten.

Weber

Freiheit den Schwarzfahrern!

Von Kurt Serafinowicz am 09.07.2009 - 14:39Uhr
Unser, wahrscheinlich von Schwarzfahrern gewählte Stadtrat der Linken, Herr Ahrens, hat sich endlich, nach langer Abstinenz, wieder einmal zu Wort gemeldet!

Da springt Herr Ahrens für die Schwarzfahrer in die Bresche und sieht diese ehrenwerten Bürger schon am Schandpfahl (SZ vom 09.07.09) stehen und von einer gaffenden Menge (die dummerweise ihre Fahrscheine bezahlt hat) beobachtet.

Herr Ahrens, anstatt zu schimpfen, holt aus seiner Tasche eigenes Geld hervor und gib es den Kontrolleuren (den Bösen). Statt die Schwarzfahrer mit dem "Goldenen Freifahrtschein" zu belohnen, fordert ein Leser einfach eine Bestrafung der Schwarzfahrer, indem er diese ehrenwerten Bürger Haltestellen und Busse reinigen lässt.
Dagegen geht Herr Ahrens massiv vor und fordert mehr Rücksicht auf Schwarzfahrer.

Eine Bestrafung macht ein normales Weiterleben unmöglich. Mehrere Jahrzehnte Aufklärung und die Gedanken der Resozialisierung werden beiseite gewischt.

Das druckt natürlich die SZ, aber im gleichen Augenblick wird der OB in dieser Zeitung mehrmals an den Schandpfahl gestellt und der ehrenwerte Herr Ahrens fragt nicht nach dem Weiterleben der beschimpften Person... Wahrscheinlich ist es ein Manko, nicht straffällig geworden zu sein.

Wie verdienen Sie Ihr Geld, Herr Ahrens? Aus Ihren Zeilen lese ich, dass Reinigungsarbeiten unehrenhafte Arbeiten darstellen und ein normales Weiterleben unmöglich machen.

Da werde ich einfach vom Herrn Ahrens geförderter "Schwarzfahrer".

Moratorium - mit Banken Probleme lösen

Von Rolf Domke am 09.07.2009 - 12:50Uhr
Ich habe mich gerade mal eingeklickt und das Moratorium gelesen. Schade um die Tinte, Druckerfarben und Papier. Da steht wirklich nichts drin, gar nichts. Insbesondere fehlt ein Hinweis auf mögliche Zusatzkosten oder Kostenverzicht - ich meine, hier riecht es ganz streng nach Wahlkampf!

Aus meiner in Berufsausübung gewonnen Erfahrung mit Banken warne ich davor, solchen Verlautbarungen bzw. der beabsichtigten Suggestion zu erliegen.

Übrigens: Man kann mit Banken auch Probleme lösen. Doch es müssen deren eigene sein.

Wohlstand vorgaukeln

Von Ernst am 06.07.2009 - 12:04Uhr
Da hat Herr Serafinowicz zweifellos recht: Wer auf Pump konsumiert, schadet letztlich allen.

Angetrieben wird die ungute Entwicklung von den Konsumentenbanken, die den privaten Kreditnehmer - je jünger je lieber - in verantwortungsloser Weise gern fragen: Darf´s ein bisschen mehr sein? (Junge Leute sind erstens unerfahren und haben zweitens ein ganzes Leben zum Abzahlen vor sich)
Oder wenn Einzelhandelsanbieter Leuten, die längst unterm Existenzminimum leben, noch Ratenkredite einräumen ... das ist einfach nur sittenwidrig.
Die Konsumwelt erweckt den Eindruck, man müsse all das, was angeboten wird, auch kaufen (können). Fehlanzeige! Wer mal überlegt, was er wirklich braucht, entgeht der Schuldenfalle.

Der solide Unternehmer jedoch geht oft genug leer aus, "viel zu riskant" für Banker, die ihren eigenen Hintern nicht hinhalten müssen.

Obgleich Staatswirtschaft an sich ein übel Ding ist wäre es schon vernünftig, wenn die Staatsbanken die Unternehmen verstärkt direkt finanzieren würden.

Heilige Wirklichkeit

Von Kurt Serafinowicz am 06.07.2009 - 09:55Uhr
Wer in dieser Zeit ohne Garantien für einen sicheren Erwerb Kredite aufnimmt, der handelt verantwortungslos nicht nur gegenüber seiner Person und seiner eventuell vorhandenen Familie, sondern auch den anderen Bankkunden gegenüber. Jedes Kreditinstitut wird sich mit diversen Erhöhungen beim Bankverkehr bei ihren Sparern für Verluste schadlos halten.

Wir sollten endlich vom allgemein herrschenden Wohlstand vorgaukeln wegkommen. Das fängt bei kleinen Kreditkäufen an und endet nach Haus- und
Autokauf mit der großen Pleite. Da hilft kein Moratorium, sondern nur der Kauf, wenn ich mir etwas echt leisten kann.

Oder man gründet einen Verein (wie beim Helenenbad) und lässt andere Bürger spenden und den Rest (wie vom Stadtrat beschlossen) einfach die Stadt bezahlen.

Doch Keiner sagt, wo das benötigte Geld weggenommen werden soll oder besser gefragt, welches Projekt bleibt dafür liegen?

Dabei ist die Kreditaufnahme für die Stadt so günstig, da müssen nämlich alle, ohne es zu merken, die Zigtausende zurückzahlen.

Heilige Wirklichkeit

Liebe Banken

Von Ernst am 04.07.2009 - 21:04Uhr
Dass ein Kreditnehmer, der seine Raten nicht mehr zahlen kann, das Gespräch mit seiner Bank sucht, sollte selbstverständlich sein. Genau so selbstverständlich wie, dass die Bank mit ihm redet und nach Lösungswegen sucht.

So ist das Moratorium eigentlich keins: "Die beteiligten Banken haben zugesagt, dass sie auf der Basis dieses Moratoriums zusammen mit den betroffenen Eigenheimbesitzern ihre Entscheidungsspielräume hinsichtlich der Bedienung der Darlehen nutzen und insbesondere die Tilgung der Kredite zunächst aussetzen wollen." (Zitat Ende)

Wenn nur die Tilgung ausgesetzt wird, verdient die Bank Extra-Geld, denn die Zinsen laufen weiter und sind um so höher, je weniger getilgt wird.

Heilige Scheinheiligkeit!

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  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 03.07.2009 - 15:38 Uhr
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