Maria in Zittau
Zittau. Als Begleitveranstaltung zur aktuellen Ausstellung der Städtischen Museen Zittau unter dem Titel „O schönste aller Frauen. Lausitzer Madonnen zwischen Mystik und Reformation“ laden am nächsten Mittwoch die Städtischen Museen und die Ev.-luth. Kirchgemeinde St. Johannis zu einem besondere Abend in die Frauenkirche ein. Dabei steht die bislang von der Öffentlichkeit wenig beachtete Madonna im Zentrum. Pfarrer Christoph Stempel wird die liebenswürdige Muttergottesfigur aus theologischer Sicht im Sinne einer meditativen Betrachtung näher vorstellen. Marius Winzeler, Direktor der Städtischen Museen, erläutert das hochrangige Werk aus kunsthistorischer Sicht.
Musik, Meditation und Kunst in der Frauenkirche
Musikalisch werden die Ausführungen begleitet von Prof. Neithard Bethke, Komponist und Domorganist sowie Kapellmeister am Ratzeburger Dom a. D. Er wird an der spätromantischen Orgel der Zittauer Frauenkirche das von ihm als op. 84 bearbeitete Orgel-Konzert C-Dur von Joseph Haydn (1732-1809) erstmals in Zittau zu Gehör bringen - ein virtuoser Auftakt zum Haydn-Jahr 2009. Gleichzeitig stellt Bethkes zeitgenössische Bearbeitung eines Meisterwerkes der Klassik ein musikalisches Pendant zur gotischen Madonna dar, die im frühen Barock eine neue Interpretation erfahren hat.
Hingehen!
Mittwoch, 14. Januar 2009, 19 Uhr
Frauenkirche Zittau, Eingang Frauenfriedhof/Hammerschmiedtstraße
Eintritt frei, Kollekte erbeten.
O schönste aller Frauen
Eine der großen Kostbarkeiten Zittaus verbirgt sich in der Frauenkirche, dem ältesten Gotteshaus der Stadt: eine der schönsten gotischen Madonnenfiguren der Oberlausitz. Diese Figur wurde um 1500 für St. Johannis geschaffen und gelangte 1619 in die Frauenkirche, wo sie einen neuen Schrein erhielt. Als einzigartiges Zeugnis für Tradition und Wandel im religiösen Bildverständnis in der Oberlausitz ist dieser Marienaltar Ausgangspunkt für die aktuelle Ausstellung der Städtischen Museen Zittau, die unter dem Titel „O schönste aller Frauen. Lausitzer Madonnen zwischen Mystik und Reformation“ rund 60 Mariendarstellungen vereint.
Hingehen!
Die Ausstellung „O schönste aller Frauen. Lausitzer Madonnen zwischen Mystik und Reformation“ ist noch bis zum 29. März 2009 zu besichtigen.
Öffentliche Führungen:
So 25. Januar2009, 15 Uhr; Mo 2. Februar 2009, 15 Uhr; So 8. Februar 2009, 15 Uhr; So 22. Februar 2009, 15 Uhr
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- Quelle: /red
- Erstellt am 13.01.2009 - 10:13Uhr | Zuletzt geändert am 13.01.2009 - 10:13Uhr
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