Zu Hause wohlfühlen: fünf Tipps für gesunde Füße

Zu Hause wohlfühlen: fünf Tipps für gesunde FüßeGörlitz, 4. April 2020. Zu Hause sein, das bedeutet während der Corona-Pandemie für viele Görlitzer auch, endlich einmal Zeit für sich selbst zu haben. Schließlich ist der Alltag stressig genug; tagtäglich besonders belastet sind unsere Füße – es ist an der Zeit, ihnen Gutes zu tun.

Man sagt, die Hände verraten das wahre Alter, die Füße aber die Einstellung zu sich selbst

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Die Füße sind die Schwerstarbeiter des Alltags

Thema: Ratgeber

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Guter Rat muss nicht teuer sein, kann aber teure Erfahrungen ersparen. Ratschläge und Tipps aus Wirtschaft, Finanzen, Heimwerken, Haushalt, Gesundheit und Ernährung, Erziehung und zum Verhalten.

Können die Schwerstarbeiter nicht mehr genug leisten oder werden sogar krank, bremsen sie ein aktives Leben aus. Damit die Füße ihren vollen Einsatz leisten können, benötigen sie viel Hege und Pflege. Ruhige Momente zuhause sind ideal geeignet, um sich um müde und kaputte Füße zu kümmern.

Bei Überbelastung und Vernachlässigung der Füße entstehen Schwielen, Hühneraugen, eingewachsene Zehennägel, Schweiß oder Fußpilz und die Füße beginnen zu schmerzen. Findet das Leid kein Ende, können schwere Fehlhaltungen der Knochen die Folge sein und die Füße sogar verformen. Mit den folgenden fünf Tipps bleiben die Füße gesund und belastbar.

1. Die richtigen Schuhe

Das A und O für gesunde Füße ist das richtige Schuhwerk. Zu enge Schuhe oder eine falsche Sohle belasten die Zehen und Ballen. Bei dauerhaften Einengungen können Verformungen und Verletzungen in der Haut entstehen und es kann zu schweren Fehlbildungen und Entzündungen kommen. Die richtige Passform der Schuhe sorgt für Tragekomfort und Bequemlichkeit. Die Füße gehen belastbarer und ausdauernder durch den Tag. Eine breite Auswahl an bequemen und anspruchsvollen Schuhen gibt es online zu entdecken.

Die Schuhe sollten immer im trockenen Zustand getragen und regelmäßig gewechselt werden, denn feuchtes Schuhwerk beansprucht die Haut und kann zu Schweißfüßen und Fußpilz führen.

Schmerzen die Füße häufig oder ist trotz aller Vorsicht eine Fehlstellung zu erkennen, kann ein Orthopäde helfen. Er untersucht, ob ein Plattfuß, Senk- oder Spreizfuß vorliegt und gibt Einlagen für die Schuhe in Auftrag. Bei den Einlagen handelt es sich um ein wechselbares Fußbett, das individuell auf den Fuß angepasst wird und die Füße beim Laufen und Stehen unterstützen soll.

2. Leichte Übungen

Einen langen und oft genug anstrengenden Tag lang lastet das gesamte Körpergewicht auf Fußsohle, Ballen und Zehen. Erhalten die Füße die notwendige Entspannung, stellt sich Wohlsein und Zufriedenheit im gesamten Körper ein.

Schon leichte Übungen, wie kreisende Bewegungen des Fußgelenks und das mehrfache Auf- und Abbewegen der Zehen, aktivieren die Füße. Auch das Greifen eines kleinen Gegenstandes oder Tuches mit den Zehen ist eine gute Übung, um müde Füße zu entlasten. Im Anschluss daran sorgt eine sanfte Fußmassage mit einem Tennis- oder Massageball für wahre Wunder.

3. Sorgsames Waschen

Zu einer regelmäßigen Fußpflege gehört auch das tägliche Waschen der Füße. Lauwarmes Wasser und eine milde Seife sind die besten Pflegemittel und sorgen für frische und gepflegte Füße. Dabei ist es wichtig, den gesamten Fuß samt Zehenspitzen sowie Zehenzwischenräumen zu waschen. Mit einem weichen und saugfähigen Tuch sollten die Füße danach gründlich abgetrocknet werden, um die Ansiedlung von Keimen und Pilzen zu verhindern.

4. Regelmäßiges Fußbad

Ein regelmäßiges Fußbad ist eine Wohltat für kaputte und schmerzende Füße. Mit einem gekauften oder selbst hergestellten Badezusatz aus Kräutern oder Salz können die Füße für ungefähr eine Viertelstunde in einer einfachen Wanne entspannen. Extra hergestellte Fußsprudelbäder bringen Wellness direkt nach Hause. Mit einem Peeling lassen sich zeitgleich überschüssige Hautpartikel entfernen und die Füße werden samtweich.

5. Das Eincremen

Nach dem Waschen oder dem Fußbad gilt es die Füße mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, damit die Haut der Füße nicht zu trocken wird und Risse entstehen. Eine hochwertige Creme oder ein Öl auf Basis von Kamille, Ringelblume oder Olivenöl geben der Haut die notwendigen Pflegestoffe. Die gewählte Creme oder das Öl sollten am gesamten Fuß leicht einmassiert werden. So bekommen die Füße gleichzeitig eine aktivierende Massage.

Tipp:
Wer am diabetischen Fuß leidet, sollte sich zu Therapie und Pflege von seinem Arzt beraten lassen.






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  • Quelle: red | Foto: rebeccavc34, Pixabay License
  • Erstellt am 04.04.2020 - 15:21Uhr | Zuletzt geändert am 04.04.2020 - 16:07Uhr
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