Meridianpreisträger 2021 stehen fest

Meridianpreisträger 2021 stehen festGörlitz, 19. Oktober 2021. Zur 23. Auflage darf man getrost von einer Tradition sprechen: Die Verleihung des Preises "Meridian des Ehrenamtes" durch die Stadt Görlitz. Entsprechend der Ehrungssatzung der Neißestadt konnten bis zum 30. August 2021 Verbände, Vereine, Kirchgemeinden, Initiativen und Selbsthilfegruppen dem Oberbürgermeister Personen vorschlagen, die sich durch vorbildliches bürgerschaftliches Engagement auszeichnen. Seit 2020 können auch ganze Gruppen, die ehrenamtlich tätig sind, ausgezeichnet werden.

Abb.: Der Görlitzer Meridianpreis wird jährlich an ehrenamtlich herausragend engagierte Bürger und Gruppen verliehen

Bildquelle: Stadtverwaltung Görlitz

Anzeige

Auszeichnungen für 2020 werden jetzt nachgeholt

Aus Anlass des "Internationalen Tages des Ehrenamtes" sollen die diesjährigen Preisträger Anfang Dezember 2021 geehrt werden. Zugleich sollen die Preisträger des Jahres 2020 ausgezeichnet werden, das hatte die Pandemie im Vorjahr verhindert. Die Meridianpreisträger des jahres 2020 sind Thomas Seyda, Daniela Burghardt, Conny Kahle, Anne Kraft-Liebig sowie Karin und Ludwig Ammer.

Neun Vorschläge waren für 2021 eingegangen und am 30. September 2021 hat der Stadtrat Görlitz diese Meridianpreisträger ausgewählt:


    • Verein "Deutsche Lebensrettungsgesellschaft" DLRG Bezirk Görlitz, eingereicht vom Vorstand des Vereins "Bürger für Görlitz"

      Aus der Begründung: Die DLRG Bezirk Görlitz erbringt seit ihrer Gründung im Januar 1992 wertvolle gesellschaftliche Leistungen auch im Rahmen eines ganzheitlichen Erziehungs- und Bildungsprozesses, welcher an die Interessen und Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen anknüpft. Mit dem erworbenen Wissen, erlernten Fähigkeiten, physischen, psychischen sowie sozialen Kompetenzen und verinnerlichten Wertvorstellungen werden sie befähigt, zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu reifen. Neben der Absicherung der Wasserrettung und der Unterstützung beim Katastrophenschutz ist es wichtig, das Wirken bei der Bildung und Entwicklung junger Leute als unaustauschbaren und umfassenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung zu würdigen. Die Hinführung zu Bewegung, Spiel und Sport ist eine entscheidende Voraussetzung, ohne die weitergehende Erziehungs- und Bildungsleistungen nicht zum Tragen kommen können.

    • Vorstand des Görlitz für Familie e.V., das sind Melanie Morche, Daniel Wiesner und Michael Hannich, eingereicht durch das hauptamtliche Team des Görlitz für Familie e.V.

      Aus der Begründung: Um eine rechtliche Basis zu schaffen, hat sich im Jahr 2007 aus dem Lokalen Bündnis heraus der Trägerverein Görlitz für Familie e.V. gegründet und sich über die Jahre zum unersetzbaren Koordinator des Bündnisses und unterschiedlicher Projekte, wie zum Beispiel das "Familienbüro Görlitz", "Engagierte Stadt", "EUTB", die den Familien oder auch Menschen mit drohender Behinderung zugutekommen, entwickelt. Das Themenspektrum und die Arbeit für sehr wichtige gesellschaftliche Themen sind also mit der Zeit enorm gewachsen. Gestiegen sind damit auch die Fülle an Koordinierungsaufwand und das Maß an Verantwortung, welches die Vorstandsmitglieder schultern sowie die Vielfalt an Herausforderungen, mit denen sich eine wachsende Organisation konfrontiert fühlt. Sie arbeiten gleichberechtigt – jede und jeder bringt die eigenen Kompetenzen ein – alle drei verfolgen das gemeinsame Ziel: das Leben für Familien hier noch lebenswerter zu machen.

    • Peter Vetter, eingereicht von Michael Preuß, Stellvertretender Vorsitzender GFC Rauschwalde

      Aus der Begründung: Herr Vetter ist seit 15 Jahren anerkannter Funktionär und Übungsleiter im Verein GFC Rauschwalde und leitet diesen erfolgreich. Unter seiner Führung hat sich der Verein zum leistungsstärksten Fußballverein der Stadt Görlitz entwickelt. Zirka 50 Prozent der über 200 Mitglieder sind Kinder und Jugendliche. Zusätzlich zeigte Herr Vetter großes Engagement bei der Schaffung einer Spielgemeinschaft der 2. Männer des GFC mit der ISG Hagenwerder seit der Saison 2018/19. Diese Tatsache war wichtig für die Erhaltung des Fußballsports in der durch die Hochwasserflut 2010 stark beeinträchtigten traditionsreichen ISG Hagenwerder. Der GFC Rauschwalde ist seit der Saison 2020/2021 in sechs Altersklassen im Nachwuchsbereich mit eigenen bzw. Teams als Spielgemeinschaft vertreten, pflegt eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern der Nachwuchsfußballer. Ein Herzstück seiner ehrenamtlichen Arbeit ist die Würdigung des Ehrenamtes in den eigenen Reihen, wie jährliche Sportlerbälle, Weihnachtsfeiern und Dankesveranstaltungen.

    • Uwe Hahn, eingereicht von Dr. Matthias Krick, Vorstand des Fördervereins Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V.

      Aus der Begründung: Seit 2007 ist Uwe Hahn FVKS-Mitwirkender und als Öffentlichkeitsarbeiter des Vereins bekannt. In seiner ehrenamtlichen Tätigkeit hält er Kontakt mit zahlreichen Einrichtungen unserer trinationalen Region, ist Ansprechpartner für Medien, kümmert sich um den "Europastadtkalender" und um Beiträge für die Internet-Seiten des Vereins. Bei internationalen Kooperationen des Vereins ist er häufig in den Nachbarregionen unterwegs und wirbt bei zahlreichen Begegnungen ganz praktisch für Völkerverständigung und das Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft in Verbindung mit Offenheit, Toleranz und Dialogbereitschaft. Nicht selten unterstützt er bei der TurmTour, den heimatgeschichtlichen Führungen des Vereins und stellt eigene Bilder für die Dokumentation von Projekten zur Nutzung auf Internet-Seiten und Informationsmaterialien zur Verfügung. Er ist loyal und überzeugt von den Zielen des Vereins, wie von der bürgerschaftlich geprägten Kulturarbeit in Verbindung mit ehrenamtlichen Engagement.

    • Daniel Schölzel, eingereicht von Horst Kaddatz, Vorstandsmitglied des Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn e.V.

      Aus der Begründung: Herr Daniel Schölzel, Vorstandsvorsitzender des Görlitzer Parkeisenbahn e.V., startete 1984 als Pioniereisenbahner. Dem Verein gehört er seit 1991 an und ist seit 2005 Vorsitzender und Betriebsleiter. Seinem langjährigen ehrenamtlichen und unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Parkeisenbahn einen hohen Stellenwert und Anerkennung in der Region geniest. Hervorzuheben sind seine ständigen erfolgreichen Bemühungen, Spenden und Förderungen zu akquirieren, um den Verein ein festes Fundament und Sicherheit für die Zukunft zu gewährleisten. Die Verbindung und Zusammenarbeit zu Unterstützern, wie Stadt, Bürger und Unternehmen, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen beim Umgang mit Technik und Traditionspflege der Bahn, die ständige Überwachung der Kontroll- und Wartungsarbeiten an den Schienenfahrzeugen liegen in seiner Hauptverantwortung.

Die Meridianpreisträger der Jahre 2020 sowie 2021 sollen Anfang Dezember 2021 im Kulturforum Görlitzer Synagoge ausgezeichnet werden. Zu diesem feierlichen Anlass werden außerdem wieder die Ehrenamtlichen im Sport durch den Oberlausitzer Kreissportbund e.V. gewürdigt. Auch in diesem Jahr wird diese Ehrungsveranstaltung von der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien freundlich unterstützt.

Kommentare Lesermeinungen (0)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Schreiben Sie Ihre Meinung!

Name:
Email:
Betreff:
Kommentar:
 
Informieren Sie mich über andere Lesermeinungen per E-Mail
 
 
 
Weitere Artikel aus dem Ressort Weitere Artikel
  • Quelle: red | Bildquelle: Stadtverwaltung Görlitz
  • Erstellt am 19.10.2021 - 21:07Uhr | Zuletzt geändert am 19.10.2021 - 21:36Uhr
  • drucken Seite drucken
Anzeige