Landkreis Görlitz hält Coronavirus im Lockdown

Landkreis Görlitz hält Coronavirus im LockdownGörlitz, 6. Juli 2021. Das Wetter und die Disziplin vieler, sicher auch die Impfungen, haben dazu geführt, dass sich der Spieß umgedreht hat: Nicht Menschen, gesellschaftliches Leben und Wirtschaft befinden sich im Landkreis Görlitz im Lockdown, sondern das Virus selbst!

Symbolfoto: amrothman, Pixabay License (bearbeitet)

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Keine neuen nachgewiesenen Infektionen / Inzidenz bei 0,0

Thema: Coronavirus

Coronavirus

Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) verlaufen pandemisch. Lebensgefahr besteht bei einer Erkrankung an Covid-19 vor allem für Immungeschwächte und Ältere. Vielfältige Maßnahmen sollen die Ausbreitung verlangsamen, um medizinische Kapazitäten nicht zu überlasten sowie Zeit zur Entwicklung eines Medikamentes und eines Impfstoffs zu gewinnen. Im Blickpunkt stehen auch die Wirtschaft und soziale Auswirkungen.

Per 6. Juli 2021 wurden im Landkreis Görlitz keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gegenüber dem Vortag festgestellt. Eine Übersicht der bisherigen Fälle hat der Landkreis veröffentlicht.

Die durch den Landkreis Görlitz und nun auch übereinstimmend mit dem Robert-Koch-Institut ermittelte Wocheninzidenz beträgt 0,0 je 100.000 Einwohner. Dennoch befinden sich aktuell noch vier Menschen in medizinischer Behandlung in Kliniken im Landkreis Görlitz, doch keiner davon benötigt eine intensivmedizinische Betreuung. Für eine vollständige Entwarnung ist es jedoch zu früh, obwohl nur noch einer der von 1.214 im Landkreis Görlitz mit SARS-CoV-2-Mutationen Infizierten noch unter Quarantäne steht.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 wurden im Landkreis Görlitz 20.434 Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 registriert. Derzeit befinden sich insgesamt noch acht Personen mit positivem PCR-Test in häuslicher Quarantäne. Insgesamt sind bislang 1.158 Personen im Landkreis Görlitz in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.


Kommentar:

0,0 – eine fantastische, herbeigesehnte Zahl! Und dennoch ist sie kein Anlass für überschwängliche Unbesorgtheit: Jederzeit kann das Virus wieder in den Landkreis eingetragen werden – und das wird es mit Sicherheit. Im Herbst dürften die Infektionszahlen wieder steigen und sicher scheint auch, dass die Delta-Variante – eine von tausenden Mutationen – nicht die letzte ist, die das Virus gefährlicher macht. Sich impfen zu lassen bleibt erste Bürgerpflicht, wenn auch nur im übertragenen Sinne.

Ganz unabhängig von Schutzverordnungen bleibt außerdem zu hoffen, dass die Menschen vorsichtig bleiben, sofern sie es überhaupt noch sind. Maske tragen, wo viele in Innenräumen zusammenkommen, Desinfektionsmittel benutzen: Das hilft auch gegen andere Ansteckungsgefahren. Das Zeitalter, in dem die Gesundheit und ein langes Leben im Mittelpunkt stehen, hat längst begonnen,

meint Ihr Thomas Beier

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  • Quelle: red / Kommentar: Thomas Beier | Foto: amrothman, Pixabay License
  • Erstellt am 06.07.2021 - 12:41Uhr | Zuletzt geändert am 06.07.2021 - 13:07Uhr
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