Guckst Du anders?
Dresden. Am 23. Juli 2007 hat der Staatsminister und Chef der Staatskanzlei Hermann Winkler gegen 11 Uhr das digitale Antennenfersehen in Sachsen gestartet.
DVB-T in Sachsen gestartet
Vereinzelt waren in den vergangenen Monaten die Empfangsgeräte für DVB-T (das ist das terrestrisch - also von einer Sendeantenne auf der Erde - ausgestrahlte Digitalfernsehen) bei Discountern zu sehen. Die Kaufzurückhaltung der werten Kundschaft war nicht unbegründet: Es gab in Sachsen nichts zu empfangen damit.
Nun ist alles anders: Für elf öffentlich-rechtliche Programme begann die digitalen Ausstrahlung via Antenne in den Regionen Dresden/Löbau, Chemnitz, dem Erzgebirge sowie im Sächsischen Vogtland.
Allerdings ist die digitale Welt nicht unbedingt perfekt:
Je weiter weg - in Ostsachsen beispielsweise vom Sender Löbau - die Programme empfangen werden sollen, um so weniger reicht in Häusern eine Zimmerantenne dafür aus. Eine Renaissance der Ochsenkopf-Antennen ist jedoch nicht zu erwarten. Zu vielfältig sind die Übertragungswege, mit denen Fernsehen empfangen werden kann. Satellit, ob nun analog oder digital, und Kabel nhabven eindeutig die Nase vorn. Außerdem ist für das digitale Fernsehen eine kleine Stabantenne für die meisten Empfangslagen ausreichend.
Ärger programmiert ist schon eher deshalb, weil sich bereits jetzt, wo DVB-T in Sachsen erstmalig zu empfangen ist, ein neuer technischer Übertragungsstandad abzeichnet. EIn typisches Zeichen unserer Zeit, die Veränderungen laufen so schnell ab, dass die Realisierung immer stärker hinterher hinkt.
So wird DVB-T, auch ob der eingeschränkten Programmauswahl, vorerst nur ein Nischendasein beschert bleiben. Selbst auf der Datsche oder im Wohnmobil ist die Konkurrenz der "Satelliten-Schüssel" stark. DVB-T-Vorzug ist allerdings, dass bei ausreichender Sendefeldstärke auf Antenneninstallationen verzichtet werden kann. Da gilt: Probieren geht über studieren!
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- Quelle: /TEB
- Erstellt am 24.07.2007 - 07:46Uhr | Zuletzt geändert am 24.07.2007 - 08:01Uhr
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