Luftaufnahmen vom Grundbruch in Spreetal

Spreetal | Sprjewiny Doł. Am 12. Oktober 2010 hatte sich gegen 14 Uhr nördlich von Hoyerswerda im Gebiet des Tagebaufeldes Spreetal ein großflächiger Grundbruch ereignet. An dem ehemaligen Tagebau werden mit Lastkraftwagen Sande verkippt. Diese hatten sich im Kippenbereich verflüssigt.

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Ein deutlicher Warnhinweis

Die in Bewegung geratenen Erdmassen erfassten fünf LKW. Vier der Fahrzeugführer konnten ihre Fahrzeuge verlassen und sich in Sicherheit bringen. Ein Fahrer wurde durch einen Rettungshubschrauber geborgen. Es gab keine Personenschäden.

Durch den Grundbruch wurde ein Areal von ca. 110 Hektar (etwa 1.800 Meter lang und 600 Meter breit) beeinträchtigt. Der betroffene Bereich wurde großflächig abgesperrt und gesichert.

Eine Untersuchungskommission hat ihre Arbeit zur Ursachenermittlung aufgenommen.


Kommentar:

Dass die Arbeit der erfolgreichen Bergbausanierer von der LMBV - wie jede Tätigkeit im Bergbau - gefährlich ist, wird hier vor Augen geführt. Durch umsichtiges Handeln und bestimmt auch mit etwas Glück ist niemand zu Schaden gekommen.

Mehr noch als jeder Warnhinweis dürfte der Grundbruch, wie die Rutschung fachmännisch bezeichnet wird, jedem klarmachen: Wo im Bergbaugelände "Betreten verboten!" steht, muss man sich dran halten.

Ihr Fritz R. Stänker

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  • Quelle: red | Fritz Rudolph Stänker | Fotos: LMBV, Volker Krause (Vorschaubild)
  • Erstellt am 17.10.2010 - 10:41Uhr | Zuletzt geändert am 17.10.2010 - 11:04Uhr
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