Keulahütte Krauschwitz hat Zukunft
Krauschwitz / Krušwica, 3. Dezember 2008. Mit der modernisierten Handformerei hat die Keulahütte in Krauschwitz ein neues Herzstück. Zur Inbetriebnahme am 3. Dezember 2008 gratulierte Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk dem Oberlausitzer Unternehmen zum weiteren Meilenstein bei der Restrukturierung. „Eine der ältesten Eisengießereien Deutschlands ist nun gut für die Zukunft gerüstet. Damit sichern Sie die Wettbewerbsfähigkeit und die mehr als 200 Arbeitsplätze“, dankte er den Eigentümern und der Geschäftsführung.
Älteste Eisengießerei mit neuer Handformerei
Nach Investitionen von knapp fünf Millionen Euro können in der Handformerei nun Werkstücke mit bis zu 3 t Gewicht verarbeitet werden. Das Unternehmen ist damit in der Lage, Großteile für den Maschinenbau, Windkraftanlagen und den Schiffsbau herzustellen.
Die Keulahütte Krauschwitz gehört seit 1997 zur VEM-Gruppe, einem wirtschaftlich soliden und international renommierten Verbund für die Produktion von Elektroantrieben, Generatoren und Sondermaschinen.
Seit 2002 läuft die Restrukturierung, in die der Verbund und das Unternehmen bisher insgesamt 18,6 Mio. Euro investiert haben. „Der Freistaat hat die Keulahütte dabei in der Vergangenheit unterstützt und wir werden sie auch in Zukunft nach Kräften unterstützen“, so Jurk. „Für die Oberlausitz und den Freistaat sind die Investitionen in die Restrukturierung der Keulahütte ein deutliches Bekenntnis zur Oberlausitz.“ Das Unternehmen sei nun breiter und krisensicherer aufgestellt.
Die Keulahütte bildet derzeit 25 Lehrlinge aus. Wirtschaftsminister Jurk würdigte das überdurchschnittlich hohe Engagement in der Berufsausbildung. „Indem Sie den jungen Menschen eine echte Perspektive in ihrer Heimat geben, sichern Sie Ihrem Unternehmen den wirtschaftlichen Erfolg und für die Region Wachstum und Wohlstand.“
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- Quelle: /red
- Erstellt am 03.12.2008 - 20:23Uhr | Zuletzt geändert am 16.12.2022 - 19:00Uhr
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