Computertipps vom Anwender

Computertipps vom AnwenderGörlitz, 31. März 2021. Von Thomas Beier. Was Hard- und Software betrifft, definieren wir uns bei BeierMedia.de ganz bewusst als Anwender. Das ist interessant für unsere Kunden, weil wir genau deshalb die IT-Welt aus der gleichen Perspektive wie sie sehen.

Obgleich die Arbeitsstättenverordnung für Telearbeitsplätze bei nur gelegentlicher Bildschirmarbeit im Home Office nicht zur Anwendung kommt, sollte der Arbeitsplatz ergonomisch richtig eingerichtet sein

Symbolfoto: tookapic, Pixabay License (Bild bearbeitet)

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Praktische Aspekte im Vordergrund

Thema: Ratgeber

Ratgeber

Guter Rat muss nicht teuer sein, kann aber teure Erfahrungen ersparen. Ratschläge und Tipps aus Wirtschaft, Finanzen, Heimwerken, Haushalt, Gesundheit und Ernährung, Erziehung und zum Verhalten.

Frei von jedem Vertriebsdruck werden so ganz andere Prioritäten offengelegt als sie ein IT-Systemhaus oder Softwarehaus hat. So stehen bei BeierMedia.de vor allem Marketingaspekte im Vordergrund, während andere Webseitenanbieter manchmal eher auf Gimmicks und häufig darauf, was gerade modern ist, setzen. Mit einem "So macht man das heutzutage!" sieht das Ergebnis dann eben nur so aus, wie es heutzutage alle machen – und schon bald ist es veraltet. Doch es anders zu machen reicht auch nicht: Man muss schon die Vorlieben seiner potentiellen Kunden – Kundinnen ebenfalls willkommen! – treffen und sie begeistern, damit sie – je nach Zweck der Webseite – kaufen oder auf andere Weise aktiv werden.

Obwohl wir nur ganz normale Anwender sind, werden wir immer wieder gefragt, welche Software und welche Hardware wir empfehlen würden. Ums vorsichtig zu sagen: Bei Standardsoftware sind wir, was für einen Cloudanbieter selbstverständlich ist, Fans cloudbasierter Systeme – überall, wo wir unterwegs sind und Internet anliegt, sind Software und Daten via Cloud an Bord; bei einigen ausgereiften Systemen übrigens auch dann, wenn das World Wide Web wie in den endlosen Weiten der niederschlesischen Wälder gerade wieder einmal vom Absentismus geplagt wird.

Leistungsfähige Hardware ist ein Muss

Auch bei der Hardware haben wir unsere Vorlieben. Wir schätzen Hardware, wie sie in der Gamer-Szene benutzt wird: Ein Gaming Laptop für anspruchsvolle Computerspiele ist nämlich auch bei anderen Software-Anwendungen außerordentlich fit, außerdem verfügen Laptops per se über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, kurz USV genannt.

Die Hardware-Umgebung – typisch sind Festplatten, Bildschirme, Tastatur und Maus – wird über USB-Verteiler angeschlossen. So gesehen macht eine Dockingstation wenig Sinn, dafür aber etwas anderes: Wer sich aus Holzlatten ein Untergestell für den Laptop bastelt, bringt ihn mit weiteren Bildschirmen auf eine Höhe. Die besten Erfahrungen haben wir gemacht, wenn alle Bildschirme an der Oberkante auf gleiche Höhe – auf Augenhöhe – ausgerichtet sind, meist ist ja der Laptop-Bildschirm etwas kleiner als die weiteren Monitore. Außerdem kann man bei solch einer Lösung unter dem Laptop USB-Festplatten unterbringen.

Druck machen

Nach Jahren des Experimentierens mit unterschiedlichen Drucktechnologien und Druckern unterschiedlicher Hersteller sind wir bei einer WLAN-Druckstation mit separaten Tintentanks gelandet; für Büroanwendungen scheint das ideal und sogar Fotos werden in sehr guter Qualität und ausgesprochen kostengünstig gedruckt. Daran erkennt man allerdings, dass wir das papierlose Büro – auch wenn es bei der Steuererklärung möglich ist – noch nicht erreicht haben und es, offen gesagt, auch nicht mehr unser Ziel ist. Es ist halt ungemein praktisch, schnell mal etwas nachschlagen zu können und sich keine Gedanken über Datenverluste oder unbefugte Zugriffe machen zu müssen.

Feinde des Fortschritts

An einer Stelle allerdings stemmen wir uns gegen den Fortschritt: Das sind die Tastaturen. Hier werden bei BeierMedia.de PS/2-Tastaturen aus der Computer-Steinzeit genutzt, die nötigen Adapter für USB-Anschlüsse findet man leicht im Web. Es geht dabei aber gar nicht um die längst außer Mode gekommene PS/2-Schnittstelle, sondern um die Mechanik der damaligen Tastaturen. Sicher ist das Geschmackssache, wir aber lieben das Klackern der Tasten, unter denen bei jeder einzelnen eine Spiralfeder ihren Dienst tut. Vielleicht ist es eine Reminiszenz an die gute alte Schreibmaschine?

Anders aber bei der Maus: Hier stehen Gamer-Mäuse mit möglichst vielen frei programmierbaren Tasten hoch im Kurs. Hier hinterlegte Befehle und Zeichenketten beschleunigen die Arbeit ungemein. Gerade bei textlastigen Arbeiten wie etwa in der Redaktion oder der Werbeabteilung des Görlitzer Anzeigers sind solche kleinen Arbeitsbeschleuniger unverzichtbar.

Tipp: Auch für die Tastaturen verwenden wir Unterbaue, vor allem bei Computermöbeln mit ausziehbarer Tastaturauflage. Seit die Tastaturen rund 16 Zentimeter höher liegen als eigentlich vorgesehen, sind Rückenprobleme passé. Ein weiterer Trick gegen Rückenbeschwerden ist es, Bürosessel gegen Laborhocker auszutauschen, denn eine Sitzposition, bei der die Oberschenkel leicht nach unten hängen, schont den Rücken. Außerdem ist da noch Redaktionshund Rudi Rabauke, der dreimal täglich darauf besteht, die Katzen in der Gegend zu erschrecken und als echter Geschäftsmann sein Geschäft zu verrichten – und siehe: Schon steht er schwanzwedelnd da, will ausgeführt werden und sorgt so für Abwechslung für die Wirbelsäule.

Worauf es ankommt

Welche Hard- und Software man wählt, hängt – logisch – immer vom Zweck ab. Doch statt sich nur allein an Leistungsparametern zu orientieren, sollte man lieber seinen Workflow optimieren, also dafür sorgen, dass die zu erledigenden Aufgaben möglichst schnell erledigt oder sogar automatisiert werden können. Immer wieder fällt auf, dass dabei die Möglichkeiten, die bereits Standardsoftware bietet, viel zu wenig ausgenutzt werden.

Einer der besten Sprüche, die kursieren, lautet: "Lieber 14 Tage lang nachdenken als ein Leben lang arbeiten!" Ist es nicht komisch, wie wenige Leute sich diese zwei Wochen Zeit nehmen? Und selbst, wenn sie diese Zeit haben, nutzen sie diese nicht zum Nachdenken, sondern zum Abschalten, wie man so sagt, und fliegen vielleicht nach Mallorca, um danach wieder auf Schicht zu gehen.

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  • Quelle: Thomas Beier | Foto: tookapic, Pixabay License (Bild bearbeitet)
  • Erstellt am 31.03.2021 - 10:01Uhr | Zuletzt geändert am 09.04.2021 - 07:51Uhr
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