Impulstag für Existenzgründer
Niesky. Für den „Unternehmernachschub“ für die Wirtschaft will das Technologiebetreuungs- und Gründerzentrum (TBGZ) Niesky sorgen. Zum Impulstag am 20. September 2007 standen Experten als Vortragende und Gesprächspartner zur Verfügung.
Nieskyer Technologiezentrum fühlt sich für Existenzgründer zuständig
Obgleich weit weniger Existenzgründungsinteressenten als erwartet die Veranstaltung nutzten, hatte das TBGZ doch eine beachtliche Expertenriege aufgefahren.
Der Wirtschaftsförderer und TBGZ-Geschäftsführer Dr. Klaus Herold eröffnete die Tagung und verwies dabei auf das Spektrum an Unterstützungsmöglichkeiten, das auch in der niederschlesischen Oberlausitz für Gründer geboten wird.
Die Bedeutung des Gründungskonzepts stellte der Unternehmensberater Lutz Ackermann von Ackermann & Partner in den Mittelpunkt seines Vortrags.
Frank Großmann, als stellvertretender Geschäftsstellenleiter der IHK in Görlitz auch zuständig für Bau und verarbeitendes Gewerbe, informierte über die Leistungen der IHK und die wichtigsten Förderprogramme.
Der Lausitzer Existenzgründerwettbewerb (LEX), der regelmäßig die besten Konzepte prämiert, wurde von Andrea Rudolph vorgestellt.
Herr Praus, als Leiter der des Privatkundengeschäfts der Commerzbank Görlitz auch zuständig für Existenzgründer, stellte die Anforderungen der Bank an Konzept und Gründer in den Fokus seines Vortrags.
Thomas Beier von Beier Consulting, zugleich Inhaber von BeierMedia, referierte über „Kundengewinnung als brennendstes Problem“.
Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft nutzte die Gelegenheit, um über ihre Aufgaben und die für Unternehmer geltenden Vorschriften zu informieren.
Erfahrungsberichte von jungen Unternehmern rundeten das Vortragsprogramm ab. So konnte Manuela Schulz aus Bad Muskau über den erfolgreichen Start ihres Dienstleistungsunternehmens berichten.
Herr Hermann von „Sachsenhits“ in Niesky hob noch hervor, woran sich Unternehmensgründer orientieren sollten, um im Markt bestehen zu können.
Damit wurde insgesamt ein Programm geboten, das zur Gründung motivierte, zugleich aber auf Voraussetzungen und Risiken aufmerksam machte.
Wünschenswert wäre sicher, wenn Verwaltung, Institutionen und Berater noch intensiver Handlungsansätze bieten könnten, die substanzielle Gründungen mit Arbeitsplatz- oder Zuliefereffekten ermöglichen würden.
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- Quelle: /Thomas Beier | Fotos: /BeierMedia.de
- Erstellt am 21.09.2007 - 10:19Uhr | Zuletzt geändert am 21.09.2007 - 10:40Uhr
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