Licht für Görlitz

Licht für GörlitzGörlitz, 6. Juli 2016. Nein, es geht nicht um die hin und wieder notwendige Erleuchtung in der Stadt, sondern um deren Beleuchtung. Dafür ist seit 2010 die Stadtwerke Görlitz AG (SWG), die damals eine europaweite Ausschreibung gewann, zuständig. Der Kommunaldienstleister betreut rund 6.350 sogenannte Lichtpunkte, die sich im städtischen Besitz befinden.
Abbildung: Die Stadtbeleuchtung trägt nicht nur zu einem guten Sicherheitsgefühl bei, sondern vermittelt auch romantische Stimmung und hebt die Architektur hervor.

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Manchmal muss es uralt sein

Manchmal muss es uralt sein

Wenn Görlitz zur Weihnachtszeit - wie hier auf der obere Teil der Berliner Straße - festlich illuminiert wird, haben die örtlichen Stadtwerke ihre Hand im Spiel.

SWG ist nicht nur für die Stromlieferung für die Stadtlampen zuständig, sondern auch für deren Bedienung, Wartung und Instandsetzung. Hinzu kommt, dass jährliche ein Anteil der Lichtpunkten erneuert wird. "Kurz nach Projektbeginn hatten wir innerhalb von zwei Jahren bereits rund 1.500 Leuchten durch neue, effizientere ausgetauscht", erinnert sich Matthias Bohl, Abteilungsleiter Netzmanagement bei der SWG AG.

Damit wollen die Görlitzer Stadtwerker ihre Auftraggeberin beim immer sparsamerem Umgang mit natürlichen Ressourcen zu unterstützen. So kamen auch im Stadtpark, auf dem Schützenweg, im Kidrontal oder auf der Sattigstraße in den letzten Jahren neue Leuchten zum Einsatz: LED-Leuchten. In der Tat, so der Eindruck beim Vergleich mit vielen anderen Städten, zeigt sich Görlitz hier besonders fortschrittlich. Für die LED-Technik sprechen der geringere Energieverbrauch und weniger Wartungsaufwand.

Und wenn SWG den Auftrag bekommt, auf uralte Lampen zurückzugreifen, dann wissen die Mitarbeiter, dass wieder ein Filmdreh nach Görliwood kommt. "Historische Lampen passen eben besser in die jeweilige Filmkulisse. LED-Lampen hat bisher kein Regisseur verlangt", lacht Abteilungsleiter Bohl.

Gute Zusammenarbeit mit der Stadt Görlitz

"Eine konstant gute Straßenbeleuchtung liegt uns am Herzen", unterstreicht auch Torsten Tschage, Amtsleiter Tiefbau- und Grünflächenamt bei der Stadtverwaltung Görlitz. Dort ist man froh, dass die Zusammenarbeit mit den Görlitzer Stadtwerken so reibungslos funktioniert: "Auch bei außergewöhnlichen Anfragen, wie bei Dreharbeiten.“ Doch nicht allein in diesem Bereich habe sich die Partnerschaft ausgezahlt, sondern auch in der Weihnachtszeit. Die Lichtinstallation für das richtige romantische Flair klappe reibungslos und präge das stimmungsvolle Stadtbild.

Beleuchtet werden im städtischen Auftrag nur öffentlich gewidmete Straßen und Plätze; private Wohnwege hingegen werden entweder durch die Stadtwerke über "kleine" Lichtlieferungsverträge mit den Großvermietern betrieben. Das betrifft 116 Lichtpunkte. Andere wiederum werden über die Hausinstallationen mit Energie versorgt.

Fazit:
Die Stadt und ihre Stadtwerke, an denen sie noch 25,1 Prozent der Anteile hält, blicken auf erfolgreiche und partnerschaftliche fünf erste Vertragsjahre zurück. "Auch für die nächsten Jahre sind wir zuversichtlich, Herausforderungen gemeinsam zu meistern", so Tschage, wichtigster städtischer Ansprechpartner in Beleuchtungsfragen.

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  • Quelle: red | Foto Untermarkt: © Stadtwerke Görlitz AG, Foto Berliner Straße: © Görlitzer Anzeiger
  • Erstellt am 06.07.2016 - 07:49Uhr | Zuletzt geändert am 06.07.2016 - 08:38Uhr
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