Sicherheit im Verkehr
Sachsen. Die zuständige DB Netz AG (Deutsche Bahn) hat bis Jahresende 2012 insgesamt 39 Betriebsstellen mit sogenannten punktuellen Zugbeeinflussungssystemen (PZB) ausgestattet. Damit sind nun im sächsischen Eisenbahnnetz alle relevanten Betriebsstellen ausgerüstet. Allerdings waren die Sachsen in ihrem Verantwortungsbereich schneller, denn auf den Strecken, die unter Aufsicht des Freistaates Sachsen stehn, war dies bereits bis 2011 erfolgt.
Alle Bahnstrecken mit Zugbeeinflussungssystemen ausgerüstet
Die PZB sollen Züge zum Stoppen bringen, wenn der Lokführer ein Haltesignal übersehen hat.
Außerem werden die PZB eingesetzt, um die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit zu überwachen und den Zug bei Überschreitung selbsttätig zum Halten bringen. Nach dem schweren Zugunglück bei Hordorf in Sachsen-Anhalt am 29. Januar 2011 wurde die Sicherheit aller deutschen Bahnstrecken auf den Prüfstand gestellt. Ausnahmeregelungen gelten lediglich für die mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h fahrenden Schmalspurbahnen.
Hintergrund:
Die Verkehrsminister der Länder hatten auf ihrer Frühjahrskonferenz 2011 gefordert, auf allen relevanten Bahnstrecken in Deutschland bis 2014 Zugbeeinflussungssysteme einzusetzen. Des Weiteren forderten die Länder eine Verschärfung der Ausrüstungspflicht. Das wurde mit der Sechsten Verordnung zur Änderung eisenbahnrechtlicher Vorschriften vom 25. Juli 2012 umgesetzt.
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- Quelle: red | Foto: BeierMedia.de
- Erstellt am 27.01.2013 - 22:35Uhr | Zuletzt geändert am 27.01.2013 - 22:35Uhr
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