Besser mit der Lausitz verkehren
Spremberg. Mit einem symbolischen Spatenstich haben am 25. Juni 2007 der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Ulrich Kasparick, der Brandenburger Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und Sachsens Verkehrsminister Thomas Jurk den Neubau der Ortsumgehung Spremberg-Schwarze Pumpe gestartet. Bis Ende 2011 soll der 27 Millionen Euro teure Neubau zwischen dem sächsischen Ort Spreetal und dem Funkturm westlich Spremberg fertig sein.
Sachsen und Brandenburg bauen Ortsumgehung Spremberg
"Diese Ortsumgehung ist nicht nur für die Spremberger wichtig, sondern für die gesamte Lausitz", hob Jurk hervor. Die B 97 werde damit schneller und sicherer. "Mit dem Ausbau dieser auch für den grenzüberschreitenden Verkehr in Richtung Osteuropa bedeutsamen Hauptverkehrsstraße wird die Region zwischen Cottbus und Hoyerswerda besser an die Zentren angebunden", sagte er weiter und merkte an, dies sei eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung. Der Neubau sei eines der wichtigsten Bauvorhaben, die in diesem Jahr in der Lausitz begonnen werden.
Von der insgesamt 12,5 km langen Neubaustrecke liegen 2,5 km in Sachsen. Es entstehen neun Brückenbauwerke. Die neue Bundesstraße wird 7,5 m breit. Die am stärksten befahrenen Abschnitte erhalten zusätzlich einen verbreiterten Randstreifen. Die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen umfassen eine Fläche von nahezu 100 Hektar.
Als weiteres wichtiges Neubauvorhaben in der Lausitz ist die "B 96 neu" von der Landesgrenze Sachsen/Brandenburg bis nach Hoyerswerda im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes eingeordnet.
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- Quelle: /red
- Erstellt am 25.06.2007 - 21:22Uhr | Zuletzt geändert am 25.06.2007 - 21:22Uhr
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