Godehard Schramm liest auf dem Gelände des StaLag VIIIa

Görlitz | Zgorzelec. Godehard Schramm aus Franken ist mehrsprachiger Poet. Für drei Nächte wechselt er von der Aisch an die Neiße, um zu den 24 Dichtenden zu gehören, die die Europastadt für ein langes Wochenende in ein literarisches P.E.N.-Eldorado verwandeln. Schramm hat im Jahr 2007 sein Buch "Einladungen nach Polen - So nah und so exotisch" veröffentlicht. Für den MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN lag es nahe, ihn einzuladen, auf der so fernen nahen Ostseite der Neiße, im polnischsprachigen Stadtzwilling, aus seinem Werk zu lesen. Und das an einem Ort, dessen Bedeutung allmählich zum Bewusstsein einer Stadt gehört, in der Europa täglich wirklich wird - auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers StaLag VIIIa.

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Lesung an der ehemaligen Theaterbaracke

Schramm habe, so schrieb er nach seiner Einladung, in seinem Werk auch eine kleine Passage über Olivier Messiaen. Zufall? Die Europastadt Görlitz-Zgorzelec ist ein Ort für Zufälle, wenn man das Nahe und doch so Ferne wahrnimmt. Wie zum Beispiel Godehard Schramm.

Prädikat: Unbedingt hingehen!
Sonnabend, 2. Juli 2011, 17 Uhr
Terrain der Theaterbaracke des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers StaLag VIIIa
(am südlichen Ortsausgang Zgorzelec in Richtung Koschmin (Koczmin), ehemals Görlitz-Moys)

Mehr:
http://de.wikipedia.org/wiki/Godehard_Schramm
http://www.messiaen.themusicpoint.net

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  • Quelle: red
  • Erstellt am 30.06.2011 - 10:44Uhr | Zuletzt geändert am 30.06.2011 - 11:05Uhr
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