Konzert in der ehemaligen Synagoge

Görlitz-Zgorzelec. Der Konzertzyklus „Hallo Wrocław 2016!” ist ein Projekt des Sozialen Arbeitsprojektes Ostsachsen e.V. (SAPOS) und wird in Zusammenarbeit mit der Eugeniusz-Geppert Akademie der Schönen Künste und der Karol-Lipiński Musikakademie aus Breslau (Wrocław) sowie der Städtischen Bibliothek und dem Lausitzer Museum aus Zgorzelec durchgeführt.

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„Sound Factory Orchestra” spielt

Gefödert wid „Hallo Wrocław 2016!” aus Mitteln des Kulturamtes der Stadt Breslau und der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit in Warschau (Warszawa) gefördert.


Geh hin und hör´!
Sonnabend, 25. September 2010, 19.30 Uhr.
Ehemalige Synagoge in Görlitz, Otto-Müller-Straße
Der Eintritt ist frei!

Programm:
Sebastian Ładyżyński - „O obrotach sfer niebieskich“ - na smyczki / „Über die Umschwünge der himmlischen
Sphären“ -für Streichinstrumente
Adam Porębski - „Archaikum” - na smyczki / „Archaikum” - für Streichinstrumente
Anna Nowak - „Okrzyk ciszy” - na smyczki / „Der Schrei der Stille” - für Streichinstrumente
Katarzyna Dziewiątkowska-Mleczko - „One of the stories” - na smyczki / “One of the stories” - für Streichinstrumente
Rafał Zalech - Koncert na taśmę i orkiestrę / Konzert für Band und Orchester
Jacek Sotomski - „Pałac Lodowy“ - na komputer i orkiestrę / „Eispalast” - für Computer und Orchester
Mateusz Ryczek - „Metasonora“ - na orkiestrę / „Metasonora“ - für Orchester


Es spielt:
Das „Sound Factory Orchestra” - Das Avantgarde Orchester der Karol-Lipinski Musikakademie Wrocław; Dirigent: Robert Kurdybacha

Das Orchester
Das Avantgarde Orchester der Musikakademie in Wrocław, „Sound Factory Orchestra“ wurde 2009 gegründet. In den ersten Monaten ihres Bestehens bereitete sich das Orchester intensiv auf ihre zukünftigen Konzertauftritte vor. Mehrere Proben und Workshops wurden durchgeführt, die hauptsächlich auf die gegenwarts Musik fokussiert waren, besonders bezüglich der Interpretation- und Spieltechniken. Im Mai 2010 began das Orchester seine Konzerttätigkeit.
Das Orchester spezialisierte sich auf die Wiedergabe der gegenwärtigen Musik des XX. und XXI. Jahrhundertes, spielt aber auch in Ausnahmefällen ältere klassische Musik. Das Orchester arbeitet eng mit dem Studio der Computerkomposition der Akademie zusammen und, programmatisch gesehen, spezialisierte es sich auf Elektroakustische- als auch auf Computermusik.
Das aktuelle Repertoire des Orchesters beinhaltet sowohl die Klassiker des XX. Jahrhunderts, z. B. Witold Lutoslawski und Witold Szalonek, als auch die gegenwärtigen jungen Komponisten, u. a. Mateusz Ryczek, Rafal Zalech und Katarzyna Dziewiatkowska-Mleczko.

Der Leiter des Orchesters ist Robert Kurdybacha. Er absolvierte das Studium Dirigieren unter der Leitung von Prof. Mieczyslaw Gawronski und das Studium Komposition unter der Leitung von Prof. Grazyna Pstrokonska-Nawratil. Er erhielt mehrere Preise in Musikwettbewerben, vor allem Kompositionswettbewerben. Als Dirigent spezialisiert er sich auf die gegenwarts Musik des XX. und XXI. Jahrhundertes. Von 2001 bis 2006 leitete er u. a. das Kammerorchester „Tech-No Orchestra“, mit welchem er mehrere Uraufführungen und Aufnahmen der neuesten gegenwärtigen Musik realisierte. Seit 1995 ist er an der Karol-Lipinski Musikakademie in Wrocław tätig, in der Fachrichtung Komposition, Dirigieren, Musiktheorie und Musiktherapie. Zurzeit ist er dort auch Prodekan.

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Kommentare Lesermeinungen (2)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Konzert der "Sound Factory Orchestra"

Von Alexandra am 27.09.2010 - 00:26Uhr
Interessante Avantgarde-Musik mit wunderschönem "Archaicum" für Streichinstrumente und etwas gewöhnungsbedürftigem experimentellen "Eispalast" für Computer und Orchester. Es ist erstaunlich, was die jungen Musiker mit Streichinstrumenten anstellen können.

Am 16. Oktober 2010 bin ich ganz sicher dabei!

Konzert vom 25. September 2010

Von Bertram Oertel am 26.09.2010 - 12:02Uhr
Das Ensemble der jungen Musiker aus Breslau überraschte mit einer gelungenen Auswahl eigener Kompositionen.

Die Vielfalt moderner Avantgardemusik wurde hier in hervorragender Qualität dargeboten. Besonderen Applaus fand das Stück "Metasonora" des erst 24- jährigen Komponisten Mateusz Ryczek, der sich über die positive Aufnahme beim deutschen Publikum sehr erfreut zeigte.

Mein Tipp: Das zweite Konzert dieses ausgezeichneten Orchesters am 16. Oktober 2010 in der Synagoge Görlitz auf keinen Fall versäumen!

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  • Quelle: red haymerle 100923
  • Erstellt am 24.09.2010 - 00:23Uhr | Zuletzt geändert am 24.09.2010 - 01:12Uhr
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