Eine Gründerzeitwohnung einrichten

Eine Gründerzeitwohnung einrichtenGörlitz, 21. Mai 2022. Wer nach Görlitz zieht, ist oft mit einer Wohnung in den Gründerzeitquartieren gut beraten. Die Nähe zum Stadtzentrum, die in vielen Fällen ruhige Lage und der weitgehende Sanierungsstand sind gute Argumente.

Abb.: Seit unterschiedliche Institutionen im großen Umfang an der Bahnhofstraße investieren, ist das Areal auch für die Sanierung im Wohnbestand interessanter geworden

Symbolfoto: © BeierMedia.de

Anzeige

Flexible und haltbare Möblierung schont Ressourcen

Flexible und haltbare Möblierung schont Ressourcen

Die Hospitalstraße ist eine wichtige Verkehrsader in der Görlitzer Innenstadt

Symbolfoto: © BeierMedia.de

Für manchen gilt die Südstadt als der Tipp schlechthin, doch gerade in der westlichen Innenstadt treibt die Stadt enormen Aufwand, um das Wohnumfeld aufzuwerten; jüngstes Beispiel ist der Brautwiesenpark, von dessen bevorstehender Eröffnung der Görlitzer Anzeiger berichtete.

Geht es um die Wohnungseinrichtung, spielen natürlich die vorhandene Fläche und Anzahl der Zimmer eine rolle, manchmal auch die Raumhöhe. Aber egal, ob es um ein Ein-Zimmer-Appartement, eine Drei-Zimmer-Wohnung oder vielleicht auch ein ganzes Haus geht: Stauraum kann man im Grunde nie genug haben.

Stauraum muss sein

Das beißt sich manchmal mit modernen Ansprüchen an ein eher sparsame Möblierung. Mancher Wohnungsgrundriss lässt ein Schrankzimmer zu, in dem Kleiderschränke aufgestellt oder – bestenfalls begehbar – eingebaut werden. Große Kleiderschränke erlauben es, problemlos mehr als nur Kleidung darin zu verstauen.

Ist der Platz für "versteckte" Kleiderschränke nicht vorhanden, dann müssen andere Möbel im Wohnbereich deren Funktion übernehmen. Dann kommt ein Klassiker ins Spiel: die Kommode. Sie verbindet Funktionalität mit wohnlich-dekorativem Charakter und ist geeignet, Dokumente, Bettzeug oder etwa Kinderspielzeug verschwinden zu lassen.

Was die Kommode attraktiv macht

Die Kommode – heute gern auch Sideboard genannt – ist ein freistehendes Möbelstück und kann damit entsprechend flexibel aufgestellt werden. Auch wenn einmal umgeräumt werden soll, weil vielleicht eines der Kinder auszieht, kann die Einrichtung mit einer Kommode leicht angepasst werden, wenn sie womöglich nicht gleich in die neue Studentenbude – als Student wohnt man in Görlitz ebenfalls gut, versteht sich – mitfährt.

Je nach Abmessung kann eine Kommode auch dort aufgestellt werden, wo für andere Möbelstücke kein Platz wäre, etwa unter einem Fenster. Gerade in Gründerzeitwohnungen – um beim Thema zu bleiben – mit ihren manchmal eigenwilligen Grundrissen ist eine kleinteilige Möblierung von Vorteil.

Worin der Reiz der Kommode besteht:


    • bequem
      Die Bezeichnung Kommode stammt aus dem Französischen, in dem "commode" für "bequem" steht. Noch heute ist im bairischen Sprachraum und in Österreich die bezeichnung “kommod” für angenehm oder eben bequem üblich.

    • zweckmäßig und vielseitig
      Eine Kommode bietet universellen Stauraum, angefangen bei Obertrikotagen und Unterwäsche über Bettwäsche, bis hin zu Aktenordnern oder sogar Haushaltskonserven. Je nach Modellauswahl sollte man daran denken, dass Schubladen oft das Verstauen größerer Dinge nicht zulassen. Denkbar ist es, aus einer Kommode noch eine Aufsatz aufzustellen, etwa als Bücherregal.
      Noch ein Tipp: Ist das Schlafzimmer eher beengt, wird die Kommode zum Nachtschrank dienen, im Kinderzimmer hingegen kann das Spielzeug verstaut werden, während auf der Kommode mit anderen Sachen gespielt wird; im Wohnzimmer schließlich kann das Universal-Möbelstück als TV-Schrank zum Einsatz kommen.

    • trendy
      Auch wenn man in ein Gründerzeithaus einzieht, so muss der Wohnstil diesem ja nicht entsprechen. Doch eine Kommode passt irgendwie immer: Wer den skandinavischen Einrichtungsstil liebt, entscheidet sich für eine einfache weiße Kommode. Bei einer eher klassischen Einrichtung passt womöglich eine eher breite und niedrige Kommode mit dekorativen Fräsungen gut dazu. Wer jedoch nach Möbeln für eine Einrichtung im Loft-Stil sucht, könnte sich für eine schwarze und hochglänzende Kommode entscheiden oder für eine Echtholz-Kommode mit Metallbeschlägen.

Pfiffige Anbieter haben den aufgelebten Kommoden-Markt längst für sich entdeckt und bieten sogar personalisierte Kommoden an. Gerade in einer Altbau-Wohnung eröffnet das Möglichkeiten, seine Möbel entsprechend anzupassen. Wer in seinem Zuhause eine personalisierte Kommode aufstellen will, sollte sich vorab über die Möglichkeiten informieren.

Die Kommode, ein Möbelstück fürs Leben

Ressourcenschonung und Weiternutzung wird immer mehr Leuten wichtig. Entsprechend macht es Sinn, nicht immer wieder Geld für neue Möbel auszugeben. Gerade eine gebrauchte Kommode lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes aufmöbeln. Wer Spaß am Selbermachen und Heimwerken – neudeutsch Do-It-Yourself oder kurz DIY – hat, für den ist eine Kommode, die in die Jahre gekommen ist, das richtige Objekt.

Das Möbelstück ändert seinen Charakter bereits, wenn die Griffe ausgetauscht werden. Natürlich kann man eine Kommode ganz oder teilweise anstreichen oder mit Folie bekleben. Beim Streichen kann eine Schablone für tolle Effekte sorgen, Metallbeschläge oder Holzverzierungen individualisieren das Möbelstück noch weiter. In der Tat gibt es viele Möglichkeiten und das Einzige, das den "Möbelgestalter in eigener Sache" einschränken kann, ist seine Fantasie.

Kommode – nicht nur für zu Hause

Der Sommer steht vor der Tür – und das bedeutet nicht nur warme und sonnige Tage, sondern auch die lang ersehnten Ferien- und Urlaubszeit. Seitdem Reisen schwieriger und teurer geworden ist, verbringen viele ihre freien Tage auf Gartengrundstücken und in Sommerhäusern. Wer länger bleibt, braucht auch Möbel, zweckmäßigerweise eher kleine wie eben eine Kommode als Stauraummöbel.

Auch im Ferienhaus oder in der Ferienwohnung spielt die Kommode ihre Vorteile als universelles Möbelstück aus: Sie bietet genügend Aufbewahrungsplatz und fungiert als Nachttisch, Laptoptisch oder Mini-Schminktisch.

Resümee

Es geht also nicht einmal unbedingt um die typische Gründerzeitwohnung, sondern darum, auch auf geringer Wohnfläche genügend Stauraum zu haben, ohne die Wohnqualität zu beeinträchtigen. Kleiner und flexibel aufstellbare Möbel, die zudem individualisiert geliefert werden, sind ein guter Ansatz dafür. Und dass man Wohnen in Görlitz mit vielen Projekten begleitet, das pfeifen längst die Spatzen von den Dächern.

Kommentare Lesermeinungen (0)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Schreiben Sie Ihre Meinung!

Name:
Email:
Betreff:
Kommentar:
 
Informieren Sie mich über andere Lesermeinungen per E-Mail
 
 
 
Weitere Artikel aus dem Ressort Weitere Artikel
  • Quelle: red | Fotos: © BeierMedia.de
  • Erstellt am 21.05.2022 - 22:49Uhr | Zuletzt geändert am 21.05.2022 - 23:41Uhr
  • drucken Seite drucken
Anzeige