Geld sparen beim Weihnachtseinkauf

Geld sparen beim WeihnachtseinkaufGörlitz, 11. Dezember 2020. Das jährliche "Fest der Liebe" nähert sich wieder einmal: In nicht einmal zwei Wochen werden wir ein paar beschauliche Tage zu verbringen, auch wenn wir wegen des Corona-Lockdowns kaum mit unseren Freunden und Familienangehörigen zusammenkommen können. Dennoch wird die Tradition, sich gegenseitig zu beschenken, weiterleben – und sei es per Post.

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Wirken sich die unsicheren Zeiten auf die Weihnachtsgeschenke aus?

Wirken sich die unsicheren Zeiten auf die Weihnachtsgeschenke aus?

Das Weihnachtsshopping in der Görlitzer Innenstadt – im Bild oben die Straßburg-Passage, hier die Jakobstraße – wird Im Coronajahr 2020 wohl schon ab dem 14. Dezember vorüber sein. Vor allem für alle Last-minute-Geschenkesucher ist das ein Problem. Dennoch hat so mancher auf den für heute und morgen zu erwartenden Andrang keine Lust.

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Nicht jeder kann und möchte dabei jedoch ein kleines Vermögen ausgeben, um seinen Lieben eine Freude zu machen. Manchmal reicht schlichtweg das Einkommen nicht aus oder es sind größere Ausgaben in der Zukunft geplant, für die der Gürtel enger geschnallt werden muss; mancher fühlt sich zudem angesichts der Corona-Krise verunsichert. Wer einige einfache Tipps beachtet, kann jedoch beim Weihnachtseinkauf locker einige Euros sparen – ganz ohne Verzicht.

Online-Shopping statt überfüllter Shopping-Malls

Das Online-Shopping ist nicht nur deutlich bequemer und gesundheitsschonender, weil man sich auf dem heimischen Sofa keinen Krankheitserregern aussetzt – es bietet auch ein großes Sparpotenzial: Auf der Suche nach einem bestimmten Produkt gibt es nicht nur einen Shop zur Auswahl, sondern die besten Angebote weltweit können einbezogen werden. Tipp: Beim internationalen Online Shopping sollte man allerdings an Einfuhrbestimmungen und vor allem bei Lieferanten außerhalb der Europäischen Union an die Zollbestimmungen denken.

Auch mit sogenannten Cashback-Aktionen lässt sich unkompliziert Geld sparen. Dabei gehen Hersteller oder Lieferanten Kooperationen mit diversen Online-Shops ein und diese erhalten für jedes verkaufte Produkt eine Provision. Einen Teil der Provision erhält der Käufer dann nach Abschluss des Kaufes direkt als sogenannten Cashback, zu Deutsch Geld zurück, erstattet. Letztendlich ist es so, als würde in der analogen Welt der Käufer nach dem Einkauf an der Tür des Supermarktes einen Prozentanteil seiner Ausgaben direkt wieder zurückbekommen.

Für echte Schnäppchenjäger ist außerdem Geduld gefragt: Nicht sofort zuschlagen ist die Devise, wenn der gewünschte Artikel gefunden ist. Oftmals fährt besser, wer sich ein paar Tage Zeit nimmt, um das Angebot zu beobachten und dann im perfekten Moment zuzuschlagen. Oftmals wechseln Preise, je nachdem, an welchem Wochentag in der Online Welt getöbert wird und sogar danach, mit welchem Gerät – etwa einem Smartphone oder einem Notebook – man unterwegs ist.

Selbst machen statt kaufen

DIY-Geschenke sind oft günstiger als jene, die im Laden gekauft werden können. Noch dazu sind sie persönlicher und zeigen die Zeit und Geschicklichkeit, die der Schenkende investiert hat. Hinzu kommt: Man weiß ganz genau, welche Materialien und Inhaltsstoffe verwendet wurden und es kann eine umweltfreundliche Herstellung gewährleistet werden, die zur Müllvermeidung beiträgt.

Besonders beliebt sind übrigens Geschenke aus der Küche: Ein selbstgemachtes Öl, fertig zusammengestellte Backmischungen oder etwa leckere Brotaufstriche. Aber auch Kosmetikartikel wie Badekugeln oder Lotionen mit hochwertigen Zutaten wie ätherischen Ölen und Shea-Butter lassen sich recht einfach selbst herstellen. Wer in Handarbeiten begabt ist, kann auch etwas Stricken, Häkeln oder Filzen. Weitere nachhaltige und stilvolle Geschenkideen sind hier zu finden. Auf Plattformen wie Pinterest oder Tumblr findet man zudem schnell eine Vielzahl genialer Ideen, von denen sich wohl jeder inspirieren lassen kann.

Den richtigen Zeitpunkt abwarten

Weihnachtsshopping in der Vorweihnachtszeit ist praktisch und vor allem naheliegend, aber nicht unbedingt die günstigste Methode. Die Händler wissen schließlich bereits im Vorfeld um den kommenden Andrang und werden vermutlich ihre Preise diesbezüglich anpassen. Daher bietet es sich an, Geschenkideen – sofern Sie denn vorab entstehen – in den Monaten vor Weihnachten aufzuschreiben und gezielt nach Angeboten Ausschau zu halten.

Und noch ein Tipp: Wer eine gute Geschenkidee hat, die allerdings das Budget übersteigt, kann dem leicht entgegenwirken, indem er oder sie sich mit anderen Familienmitgliedern zusammentut. Das Wellness-Wochenende für die Eltern, das diese so dringend brauchen, ist allein kaum zu stemmen? Vielleicht wollen sich ja Geschwister, Onkel und Tanten finanziell beteiligen und haben so zugleich die Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk vom Tisch.

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  • Erstellt am 11.12.2020 - 07:38Uhr | Zuletzt geändert am 11.12.2020 - 09:16Uhr
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