Die passende Outdoor Bekleidung

Die passende Outdoor BekleidungGörlitz, 31. Dezember 2019. In der Oberlausitz veranschiedet sich das alte Jahr mit eher nasskaltem Wetter. Trotzdem: Noch einmal draußen sein und die Natur genießen! Das ist vor allem für diejenigen sehr wichtig, die den ganzen Tag in einem Büro sitzen oder stets mit dem Auto zur Arbeit fahren. Durch den Wald spazieren, die Berge besteigen oder eine Runde durch den Park oder entlang von Neiße und Mandau joggen – draußen sein ist zu jeder Jahreszeit wertvoll und bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung. Sowohl im Sommer als auch im Winter kann an der frischen Luft dem Alltag entflohen werden und kann so wieder Energie getankt werden. Egal was jemand draußen machen möchte, eines ist klar, er benötigt dafür die passende Kleidung.

Abbildung: Seit drei Tagen ist Rudi Rabauke der Redaktionshund des Görlitzer Anzeigers. Die jetzt neun Wochen junge Schnüffelnase aus Bayern soll nicht nur helfen, spannende Geschichten aufzuspüren, sondern auch, sich täglich an der frischen Luft zu bewegen. Mit der richtigen Kleidung geht das bei jedem Wetter, der träge innere Schweinehund ist besiegt.

Foto: © Görlitzer Anzeiger

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Was muss bei der Kleiderwahl beachtet werden?

Wer seine Zeit draußen verbringt, der benötigt die passende Kleidung. Doch was muss dabei beachtet werden? Zunächst ist zu klären, welche Funktion die Bekleidung aufweisen soll. Dabei wird entschieden, ob die Kleidung wärmen, vor Regen schützen oder Feuchtigkeit abtransportieren soll. Für alle Bereiche werden unterschiedliche Materialien und Stoffkombinationen verwendet. Bei der Wahl der passenden Outdoor Kleidung kann nach dem Schichten-System oder Zwiebelprinzip vorgegangen werden.

Die drei Schichten der Outdoor Kleidung

Das sogenannte Zwiebelprinzip eignet sich vielleicht nicht gerade bei hochsommerlichen Temperaturen, denn die wenigsten möchten bei 35 Grad Celsius mehrere Kleidungsschichten übereinander tragen. Aber auch im Sommer wird es vor allem in den Morgen- oder Abendstunden gerne mal etwas frischer und es wird schnell mal eine wärmende Jacke über das T-Shirt gezogen. Für alle anderen Situationen oder Jahreszeiten, scheint es sinnvoller, sich nach diesem Zwiebelprinzip einzukleiden. Dabei erfüllen die einzelnen Schichten unterschiedliche Funktionen:
    • Die Funktionsunterwäsche

      Die erste Schicht, die zum Einsatz kommt, ist die Funktionsunterwäsche. Sie hat direkten Kontakt zur Haut und sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit abtransportiert wird und der Körper nicht auskühlt. Funktionsunterwäsche wird für unterschiedliche Einsatzgebiete und sowohl aus Kunstfasern sowie natürlichen Materialien hergestellt. Wer beispielsweise zum Skifahren in die Alpen fährt, wird eher auf lange und wärmende Unterwäsche setzen. Wer wiederum im Sommer eine Runde durch den Park joggen möchte, wird eher kurze und kühlende Unterwäsche bevorzugen. Zur ersten Schicht gehören ebenso Funktionssocken.
    • Die Isolationsschicht

      Nach der Funktionsunterwäsche kommt die zweite Schicht, die sogenannte Isolationsschicht. Dabei werden Kleidungsstücke eingesetzt, die meist atmungsaktiv sind und für ausreichende Bewegungsfreiheit sorgen. Sie werden zwischen Funktionsunterwäsche und der Wetterschutzschicht getragen. Zur zweiten Schicht gehören beispielsweise Fleecepullover oder Funktionshemden. Die Aufgabe der zweiten Schicht besteht darin, eine gute Isolation zu gewährleisten und die Feuchtigkeit nach außen abzugeben. Wie auch bei der Funktionsunterwäsche kommen sowohl Kunstfaser sowie natürliche Materialien zum Einsatz.
    • Die Wetterschutzschicht

      Die dritte Schicht wird auch als Wetterschutzschicht bezeichnet und genau das beschreibt ihren Einsatzzweck. Der Körper sowie die ersten beiden Schichten der Outdoor Kleidung sollen vor Wind und Wetter geschützt werden. Kleidungsstücke dieser Schicht sind unter anderem Softshell- und Hardshell-Jacken oder auch Regenhosen. Oft werden sie aus wind- und wasserabweisenden oder -dichten Materialien namhafter Markenproduzenten hergestellt. Diese sollen das Eindringen von Wasser verhindern und gleichzeitig die Verdunstung fördern und nach außen abgeben.

Fazit

Insgesamt lässt sich also festhalten, dass das Schichtenprinzip noch immer die beste Methode ist sich gegen jegliche Art der Witterung zu schützen. Einem ausgedehnten Spaziergang im nasskalten Herbst steht mit der passenden Outdoor Bekleidung nichts mehr im Weg.

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  • Quelle: red | Foto: © Görlitzer Anzeiger
  • Erstellt am 31.12.2019 - 08:37Uhr | Zuletzt geändert am 31.12.2019 - 10:40Uhr
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