Holzgaragen für den Privatgebrauch

Holzgaragen für den PrivatgebrauchGörlitz, 13. November 2019. Wer in der "DDR" eine Garage bauen wollte, landete schnell bei den Betonfertigteilen vom "Typ Dresden", aus denen sich Einzel-, Doppel- und Reihengaragen kombinieren ließen. Zum Glück ist diese Monotonie des Designs vorbei und man kann heute sogar auf deutlich ökologischere Alternativen zurückgreifen: Wer das Auto, Utensilien für den Garten, Gartenmöbel und vieles andere sicher draußen unterbringen möchten, für den bietet sich eine hochwertige Holzgarage an. Damit die neue Garage auch wirklich ihren Zweck erfüllt und zudem lange hält, sollten jedoch einige Dinge beim Kauf beachtet werden.

Mit seiner Duroplast-beplankten Karosserie, vom Hersteller in Ägypten wie am Polarkreis getestet und für unverwüstlich befunden, hat der Redaktions-Trabi des Görlitzer Anzeigers eigentlich keine Garage nötig, genießt diese aber trotzdem

Foto: © Görlitzer Anzeiger

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Immer flexibel bleiben mit der richtigen Holzgarage

Thema: Ratgeber

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Wenn ein Modell gewählt wird, das sich schnell sowie einfach ab- und aufbauen lässt, dann kann der Bausatz auch an anderen Orten aufgestellt werden. Das ist besonders wichtig, wenn ein Umzug ansteht oder der Garten einmal umgestaltet werden soll. Bestimmte Konstruktionen von Holzgaragen können nicht nur einfacher bewegt, sondern bei Bedarf auch erweitert werden.

Verbraucher, die eine Holzgarage kaufen möchten, sollten darauf achten, dass das Modell tatsächlich mit nur wenigen Handgriffen vergrößert oder verkleinert werden kann. Steht eines Tages nämlich nur noch weniger Fläche zur Verfügung, so kann eine Seite gekürzt werden. Mit einigen wenigen Werkzeugen und ein bisschen handwerklichem Geschick klappt das im Handumdrehen.

Die richtige Größe finden

Natürlich sollten sich potenzielle Käufer zuerst einmal überlegen, was alles in der neuen Holzgarage untergebracht werden soll. Geht es lediglich darum, das Auto hier sicher und trocken unterzustellen? Oder sollen auch sperrige Geräte wie Rasenmäher, Sensen und ähnliches dort untergebracht werden? Es bietet sich auch an, nicht winterfeste Pflanzen in der kalten Jahreszeit in die Holzgarage zu stellen, um sie vor starkem Niederschlag sowie Frost zu schützen.

Diese zahlreichen Funktionen kann eine Garage aus Holz nur dann erfüllen, wenn sie ausreichend groß ist. Besonders praktisch sind Modelle, in denen gleich zwei Stellplätze zur Verfügung stehen. Interessant ist das beispielsweise, wenn über kurz oder lang ein elektrisch angetriebener Zweit-Pkw angeschafft werden und nicht unter freiem Himmel an einer der öffentlichen Ladestationen in Görlitz geladen werden soll. Allerdings wird hierzu sehr viel Raum auf dem Grundstück, sei es im Garten, am Haus oder im Innenhof, benötigt. Ist dieser nicht vorhanden, muss notgedrungen auf ein kleines Modell zurückgegriffen werden. Es empfiehlt sich also, den verfügbaren Platz genau auszumessen, bevor man sich für eine neue Garage aus Holz entscheidet. Generell gilt: Je mehr Platz in der Garage, desto besser. Im Preis schlagen sich ein paar Quadratmeter mehr in der Regel nur leicht nieder.

Natürlich müssen das Baurecht und gegebenfalls das Sächsische Nachbarrechtsgesetz beachtet werden

Langlebiges Material ist entscheidend

Damit die neue Garage aus Holz jedem Wetter trotzen kann, ist hochwertiges Holz für die Außenwände unersetzlich. Die entsprechenden Materialien sind nicht immer ganz billig, die Investition zahlt sich allerdings am Ende aus. Besonders häufig werden Sorten wie die nordische Kiefer (Download ca. 5 MB) verwendet, da diese von Natur aus gut abdichten und zudem schön aussehen.

Nicht nur die Holzart, sondern auch die Dicke der einzelnen Bauteile ist entscheidend. Ist die Wand allzu dünn, so fressen sich Schädlinge schneller hindurch und zudem kann die Kälte und Nässe schlechter abgehalten werden. Zudem ist dickes, stabiles Holz ein wunderbarer Schutz gegen Langfinger, die das Garagentor umgehen und stattdessen ein Loch in die Holzwand sägen möchten.

Fazit: Erst überlegen, dann auf Modell festlegen

Wer sich vorab einige Gedanken über die eigenen Ansprüche an die neue Garage macht, der wird beim Kauf keinen Fehler begehen. Überlegen sollten sich Verbraucher nicht nur, wie die Holzgarage aussehen soll, sondern auch, wie groß das Modell mindestens sein muss. Zudem ist die Wahl der richtigen Holzart entscheidend, damit die Garage hält, was sie verspricht. Hier sind Kompromisse fehl am Platz.

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  • Quelle: red | Foto: © Görlitzer Anzeiger
  • Erstellt am 13.11.2019 - 10:25Uhr | Zuletzt geändert am 13.11.2019 - 12:20Uhr
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