Versicherungen – ein leidiges Thema?

Görlitz, 24. Mai 2015. Von Thomas Beier. Dass das Internet neue Geschäftsmodelle ermöglicht, ist eine Binsenweisheit. Doch wer sich nur darauf beschränkt, mit einer Webseite präsent zu sein und – oft unerwünschte – E-Mails zu verschicken, verpasst die neuen Chancen: Gefragt sind für die Nutzer verwertbare Informationen und Lösungen, die tatsächlich den Alltag einfacher machen, zum Beispiel, wenn es um Versicherungen geht.
Abbildung: Im Schadensfall oft die erste Frage: Zahlt das meine Versicherung?

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Wie eine digitale Lösung Verbrauchern das Leben einfacher macht

Jeder braucht Versicherungen, doch wird dem Thema oft genug ausgewichen, weil der Interessent im persönlichem Gespräch häufig einem unangenehmen Druck zum Vertragsabschluss begegnet – schließlich arbeiten Versicherungsvertreter und Versicherungsmakler vertriebsorientiert und Verbraucher sind andererseits kaum gewohnt, für eine reine Beratung zu bezahlen.

Folge: Als "überflüssig und zu teuer" bezeichnet die Verbraucherzentrale Hamburg viele Versicherungen und stellt fundierte Informationen bereit – doch versichern kann man sich dort nicht. Was also tun, um die möglichst genau passenden Versicherungen für sich zu finden?

Viele Verbraucher nutzen eine dieser beiden Möglichkeiten:

  1. Man informiert sich bei mehreren Anbietern. Das kostet vor allem Zeit und und hat zur Folge, dass man den meisten dann eine Absage zu erteilen muss. Das Prozedere kann sehr unangenehm sein, vor allem, wenn sich der Versicherungsnehmer ständigen Nachfragen ausgesetzt sieht und sich am Ende vielleicht sogar noch rechtfertigen muss, warum er sich denn nun gegen ein konkretes Versicherungsprodukt entschieden hat.

  2. Natürlich kann man auch online auf eigene Faust recherchieren, bei den einzelnen Anbietern, bei Verbraucherzentralen und Produkttestern oder auf Vergleichsportalen. Auch hier ist der Zeiteinsatz hoch und inwieweit die erlangten Informationen vollständig, richtig und vergleichbar sind ist ebenso fraglich wie ihre Passgenauigkeit zum eigenen Bedarf.
Ergebnis ist die Tatsache, dass sehr viele Versicherungsnehmer mehr oder weniger ungünstig oder sogar falsch versichert sind.

Beispiel für eine komplett digitalisierte Lösung

Hier setzt als digitale Lösung eine Online Plattform rund um Versicherungen an, die Versicherungsnehmer, Experten, Makler und Versicherungen zusammenbringt. Der gesamte Prozess ist digitalisiert, vom Kontakt zu einem zentralen Ansprechpartner über die Beratung und Angebotsbereitstellung bis – im Falle eines Falles – zur Schadensmeldung.

Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: Der Kunde behält stets den Überblick, das Wühlen in Versicherungsordnern enfällt, ein digitaler Vertragsordner speichert alle Dokumente an einem Ort und ist jederzeit per PC oder Smartphone zugänglich. Tarife, Dokumente und Fristen sind so stets zur Hand.

Geschäftsmodelle überdenken

Das Beispiel zeigt, dass es nicht ausreicht, seine Angebote per Webseite ins Netz zu stellen und vielleicht noch ein paar Formulare zum Download anzubieten. Es kommt vielmehr darauf an, Geschäftsmodelle komplett zu überdenken und gesamte Abläufe zu digitalisieren. Auf dieser Grundlage können dann online Schnittstellen zu Interessenten, Kunden und Anbietern eröffnet werden. Interessant ist das für alle Beteiligten, weil ein echter Mehrwert entsteht. Generell bestehen für die Digitalisierung im Dienstleistungsbereich hohe Potenziale.

Der Autor ist Inhaber von beiermedia.de, einem Unternehmen, das nicht nur auf digitale Lösungen, sondern auch auf beraterische Kompetenzen und flankierende Dienstleistungen für Unternehmen setzt.






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  • Quelle: Thomas Beier | Foto abgehobenes Dach: Jan Mallander, Foto Paragliding: alekverov, beide pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
  • Erstellt am 23.05.2017 - 21:57Uhr | Zuletzt geändert am 24.05.2017 - 07:28Uhr
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