Immobilienkauf: Welche Finanzierung ist die richtige?
Görlitz, 18. August 2015. Görlitz gehört mit 17,7 Prozent zu den Spitzenreitern der Regionen mit der höchsten Quote an leerstehenden Wohnungen. Deshalb sind Immobilien in sehr guten Wohn- und Geschäftslagen im Vergleich zu anderen Städten wie Berlin hier besonders günstig. Wer jetzt ein Eigenheim finanzieren will, muss allerdings einiges beachten.
Bildrechte: © Flickr "Piggy Bank With Euro Notes",
Foto: Images Money,
Lizenz: CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten.
Eigenes Heim in Görlitz so erschwinglich wie nie
Eine große Wohnung in der Innenstadt oder eine Villa am Stadtrand: Der Kauf oder Bau eines eigenen Heims in Görlitz ist mit durchschnittlich 1.400 Euro pro Quadratmeter so günstig wie in keiner anderen deutschen Stadt. Im Gegensatz zu Großstädten wie Hamburg oder Berlin droht in Ostsachsen weit weniger Gefahr der Überbewertung von Immobilien. Die immer noch andauernde historische Niedrigzinsphase macht den Traum von der eigenen Immobilie so realistisch wie nie. Der gängige Weg, ein Eigenheim zu erwerben, ist der Kredit. Doch die Finanzierung auf Raten sollte trotz niedriger Zinsen nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Realistisch einschätzen und gut beraten lassen
Bei der Entscheidung für einen Kredit ist die Gesamtsumme ausschlaggebend. Die Kaufnebenkosten des Objekts wie die Maklercourtage, die Grunderwerbsteuern sowie die Gerichts- und Notarkosten müssen immer berücksichtigt werden. Diese können mit weiteren rund 15 Prozent des Kaufpreises zu Buche schlagen. Auch die Banken erheben manchmal zusätzliche Schätz-, Konto-, und Bearbeitungsgebühren für einen Kredit.
Wer einen Baukredit aufnehmen will, sollte darauf achten, dass die Bank nur die tatsächlichen Kauf- bzw. Herstellungskosten berechnet, wie es beispielsweise die Ing-DiBa tut. Auf keinen Fall sollten sich Bauherren und Immobilienkäufer von den niedrigen Zinsen allein leiten lassen, denn diese werden früher oder später steigen. Die Verbraucherzentrale Sachsen rät deshalb zu einer möglichst langen Zinsbindung und hohen Tilgungsraten.
Um das Risiko einer unerwartet teuren Anschlussfinanzierung zu minimieren, sollte eine Zinsbindung von mindestens zehn Jahren gewählt werden. Mit Sondertilgungen werden Kredite schneller abbezahlt. Grundsätzlich gilt: Je mehr Eigenkapital die Kreditnehmer einbringen, desto niedriger fallen die monatlichen Ratenzahlungen bei einem Ratenkredit aus. Die eigene Vermögenssituation und die leistbare Kreditrate selbstkritisch zu betrachten und sich eingehend beraten zu lassen, sind das A und O jedes Finanzierungsvorhabens.
Stichwörter
Lesermeinungen (0)
Weitere Artikel-
Görlitzer Feste sicher gestalten – die richtige Kühlung für Speisen und Getränke
Görlitz, 1. April 2026. Lebensmittelhygiene als Grundpfeiler erfolgreicher Veranstaltungen: Bei...
-
Warum Briefumschläge und Versandtaschen weiterhin unverzichtbar sind
Görlitz, 30. März 2026. Es gibt Momente im Alltag, die so selbstverständlich scheinen...
-
Wann ist eine professionelle Grundreinigung wirklich sinnvoll?
Görlitz, 30. März 2026. Der Unterschied zwischen Hausputz und Grundreinigung: Die wöc...
-
Küchen-Upgrade in Görlitz? Worauf Sie bei Arbeitsplatten und Fronten achten sollten
Görlitz, 30. März 2026. Die richtige Materialwahl für die neue Küchenarbeitsplat...
-
Elbflorenz oder Heimatglück? Ein Entscheidungshelfer für Hochzeiten im Osten Sachsens
Görlitz, 27. März 2026. Die Hochzeitsplanung in der Oberlausitz hat im Jahr 2026 eine neue...
- Quelle: red | © Flickr "Piggy Bank With Euro Notes", Foto: Images Money, Lizenz: CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten.
- Erstellt am 18.08.2015 - 07:34Uhr | Zuletzt geändert am 18.08.2015 - 08:01Uhr
Seite drucken
