Ausbildung oder Studium? So trifft man die richtige Entscheidung
Görlitz, 18. Februar 2015. Auch an den Görlitzer Gymnasien rückt die Reifeprüfung langsam näher. Nur was kommt danach? Für viele diesjährige Abiturienten ist alles, was sie nach den stressigen Sommermonaten erwartet, das große Unbekannte. Was soll man wählen, nachdem man der Schule "adieu" gesagt hat?
Tipp: Berufswahl anhand eigener Stärken und Schwächen
Mit dieser Frage werden jährlich hunderte frischgebackene Abiturienten konfrontiert. In den Medien liest man dazu Unterschiedliches: Einerseits soll gerade Mangel an Azubis herrschen und es wird vom Wissenschaftsrat empfohlen, eine Ausbildung zu wählen, andererseits wird immer wieder betont, dass die Chancen mit einem Hochschulabschluss viel besser stehen – auch finanziell.
Um die Abiturienten noch verwirrter zu machen, plädieren manche sogar für eine Kombination von beidem, die helfen soll, praktische Erfahrungen zu sammeln und einen guten Einblick in das zukünftige Berufsleben der Uni-Absolventen zu gewinnen. Allerdings ist die Kombivariante auch besonders zeitaufwändig und anspruchsvoll.
Um die Antwort auf diese wichtige Frage zu finden, richten sich manche dabei sogar nach dem Sternzeichen und erhoffen sich davon, ihre Schwächen und Stärken richtig zu erkennen.
Und es ist noch nicht zu spät! Man kann die verbleibenden Monate nutzen, um sich für diese Entscheidung bereit zu machen. Zur Vorbereitung gehören zwei wichtige Elemente:
- Talente, Fähigkeiten und Vorlieben erkennen. Fragen, die man sich stellen soll, lauten: In welcher Rolle siehst du dich in 10 Jahren? Magst du mit Menschen arbeiten? Macht dir Lesen viel Spaß? Gehören analytische Fähigkeiten zu deinen Stärken oder sammelst du lieber praktische Erfahrungen? Was würdest du als deine Achillesferse bezeichnen?
- Sich gut informieren: So viel wie möglich sowohl über das Studium als auch über die Ausbildung, die in Frage kommen und vor allem über ihren Verlauf lesen. Absolventen fragen, Tage der offenen Tür besuchen und nach Erfahrungsberichten suchen.
Falls die Antwort immer noch nicht klar ist, kann ein Jahr Auszeit eine Lösung sein. Ein zeitbegrenzter Aufenthalt im Ausland, den man in englischsprachigen Ländern als „Gap Year" kennt, gilt als eine perfekte Orientierungszeit, die einem die Sicherheit verschafft, dass man danach das Richtige wählt. Sie stärkt das Selbstbewusstsein und hilft sich besser über seine Wünsche und Träume klar zu werden. Wer ins Ausland geht, verbessert zudem seine Englischkenntnisse.
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- Quelle: red | Abbildung: geralt / Gerd Altmann, pixabay, Lizenz CC0 Public Domain
- Erstellt am 18.02.2015 - 18:49Uhr | Zuletzt geändert am 18.02.2015 - 19:49Uhr
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