Berufsakademie Sachsen als Partner der Wirtschaft
Dresden. Immer mehr Studenten studieren an den Studienakademien der Berufsakademie Sachsen. Die duale Ausbildung mit einem hohen Praxisanteil ist ein Erfolgsmodell.
Bachelor kommt
"Viele regional ansässige Unternehmen, die als Praxispartner direkt an der Ausbildung beteiligt sind, decken ihren Fachkräftebedarf zunehmend aus Absolventinnen und Absolventen der Berufsakademie", weiß Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. So hätten 85 Prozent der Absolventinnen und Absolventen bei der Zeugnisübergabe bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche.
Die steigenden Studentenzahlen (aktuell sind das 4.670) seien, so die Ministerin weiter, außerdem ein Beweis dafür, dass das duale Ausbildungsprinzip - bestehend aus dreijährigem Studium mit integrierter Praxisphase - für Jugendliche zunehmend an Attraktivität gewinne.
Die Staatsministerin kündigte in diesem Zusammenhang an, das Sächsische Berufsakademiegesetz in diesem Jahr novellieren und den dreijährigen Bachelor im Gesetz verankern zu wollen: "Mit der vielerorts bereits vollzogenen Umstellung auf modularisierte Studiengänge haben die Studienakademien die Voraussetzungen für die Vergabe des Bachelor-Abschlusses schon geschaffen." Damit seien die Absolventen der Berufakademie mit den Bachelor-Absolventen der Hochschulen gleichgestellt. Das eröffne der Berufsakademie neue Chancen, unter anderem mit Blick auf die internationale Anerkennung der Abschlüsse.
Die sieben Studienakademien haben in den vergangenen zwei Jahren rund vier Millionen Euro an Zuschüssen für Investitionen in ihre Ausstattung erhalten. Zudem wird die Berufsakademie Sachsen weiterhin mit rund 17 Millionen Euro jährlich vom Freistaat Sachsen unterstützt.
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- Quelle: /TEB
- Erstellt am 12.02.2007 - 21:43Uhr | Zuletzt geändert am 12.02.2007 - 21:43Uhr
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