Konzertnachmittag auch mit Sandra Mo

Konzertnachmittag auch mit Sandra MoGörlitz, 4. November 2019. Das Görlitzer Schusterhandwerk hat bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht, neben dem Schusterphilosophen Jakob Böhme auch die Tochter des Mo-Schusters, berühmt geworden als Sandra Mo. Die brachte von 1973 bis zur Trennung des Duos im Jahr 1985 gemeinsam mit Jan Gregor geballte Exotik in die ostdeutsche Schlagerszene.

Die Dresdner lieben sich nicht nur gegenseitig, sondern auch ihre Stadt

Foto: © Görlitzer Anzeiger

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Wohnzimmerkonzerte und Kompositionen für Fahrstuhl und Treppenhaus

 Wohnzimmerkonzerte und Kompositionen für Fahrstuhl und Treppenhaus

Tatsächlich gibt es in Dresden auch hohe Häuser und sogar Hochhäuser

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Am kommenden Sonntag ist Sandra Mo, in Görlitz als Ingrid Mo geboren, neben Olicía, dem Elbhang-Quartett, Manos Tsangaris und Kompositions-Studenten der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden dabei, wenn in einem Hochhaus in der Dresdner Johannstadt in drei Privatwohnungen "Hochhausmelodien" erklingen. Die vom Kunsthaus Dresden für das Konzert gewonnenen Musiker sollen dafür sorgen, dass die unterschiedlichen musikalischen Vorlieben der Hausbewohner "in der gemeinsamen Liebe zur Musik zueinander finden", wie angekündigt wird.

Highlights

Die Uraufführung des ganz besonderen Konzertformates des Hochhausmelodien wird von zwei Highlights begleitet. So hat Manos Tsangaris, zeitgenössischer Komponist und Professor an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, eigens für den Anlass ein Stück für den Fahrstuhl komponiert; die Miniatur für Viola und Percussion wir am Konzertnachmittag tatsächlich im Fahrstuhl uraufgeführt. Außerdem haben drei Kompositionsstudenten, nämlich Sol-i So, Jaei Hyuk Ra und Elias Jurgschat, ebenfalls für das Konzert komponiert. Entstanden ist dabei eine Komposition für acht Musiker und Performer, die im 15 Stockwerke umfassenden Treppenhaus der Florian-Geyer-Straße 15 aufgeführt wird.

Die Wohnzimmerkonzerte dauern jeweils rund 20 Minuten und werden je dreimal aufgeführt. Wegen der Raumgrößen in den privaten Wohnungen, die von Mietern bereitgestellt werden, ist die Teilnehmerzahl beschränkt.

Im Rahmen von und innerhalb des und in Zusammenarbeit mit

WHH17-Kammermusik, wie sich das nennt, ist ein Projekt des Kunsthauses Dresden im Rahmen von Nachbarschaften 2025 und wird präsentiert innerhalb des Festivals 4:3 Kammer Musik Neu in Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste in Zusammenarbeit mit den Bewohnern der Florian-Geyer-Straße 15, der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG, dem JohannStadthalle e.V. und dem HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste.

Initiator von Nachbarschaften 2025, einem Beitrag zur Dresdner Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025, ist das Kunsthaus Dresden. Und wieder sind Fördermittel im Spiel: Das Geld kommt von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, vom Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025 und aus dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt vom Verfügungsfonds Nördliche Johannstadt.

Bevor man hingeht

Zu allen musikalischen Aufführungen gilt freier Eintritt. Das Treppenhauskonzert und das Fahrstuhlkonzert sind frei zugänglich.

Jedoch müssen zum Besuch der Wohnzimmerkonzerte Tickets vorab verbindlich gebucht werden. Das geht unter Angabe des gewünschten Wohnzimmerkonzertes und Vereinbarung der Uhrzeit unter kunsthaus@museen-dresden.de oder am Telefon unter 0351 - 8 04 14 56. Dort erhält man weitere Informationen und wird sogar beraten.

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  • Quelle: red | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
  • Erstellt am 04.11.2019 - 06:40Uhr | Zuletzt geändert am 04.11.2019 - 07:41Uhr
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