Barrierefreies Heim für das Alter

Görlitz, 24. Oktober 2013. Die meisten möchten in ihrem eigenen Zuhause alt werden, auch wenn sie eigentlich pflegebedürftig sind und am besten in einem Heim untergebracht wären. Möchten alte Menschen ihren Lebensabend aber unbedingt im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung verbringen, so muss das Zuhause barrierefrei gestaltet werden. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.
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Was ist Barrierefreiheit?

Von Barrierefreiheit ist nicht nur im Zusammenhang mit Senioren häufig die Rede: Generell geht es dabei darum, dass man Gegenstände, Einrichtungen und Medien so ausstattet, dass sie auch von Personen mit Handicap verwendet werden können. Dies ist insbesondere für Senioren wichtig - die meisten möchten so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben.

Um dies zu ermöglichen, müssen die jeweiligen Räumlichkeiten entsprechend den Bedürfnissen älterer Personen umgestaltet bzw. auch umgebaut werden. So kann es etwa notwendig sein, einen Treppenlift, z.B. von www.encasa-experts.com, zu installieren, der die Wege von einem Stockwerk ins andere für alte Menschen erleichtert. Zudem kann man Senioren auch bei der Einrichtung gefährliche Stolperfallen aus dem Weg schaffen.

Tipps und Tricks für die seniorengerechte Einrichtung

Generelle Fragen lauten: Ist das Badezimmer groß genug? Können Dusche oder Wanne auch bei eingeschränkter Bewegungsfreiheit komfortabel genutzt werden? Gibt es einen trittsicheren Zugang zur Wohnung bzw. zum Haus und befinden sich möglicherweise Stolperfallen wie Teppiche und hohe Türschwellen in den Räumlichkeiten?

In Bezug auf die Barrierefreiheit ist es allerdings nicht immer notwendig, umfangreiche Um- und Einbauaktionen vorzunehmen, sondern oft sind es Kleinigkeiten, die das Wohnen im Alter einfacher oder eben schwieriger gestalten.

So sollte man beispielsweise frühzeitig daran denken, häufig verwendete Steckdosen auf eine bequeme Höhe 70 cm vom Boden entfernt zu verlegen. Ein Duschhocker in der Dusche ermöglicht das selbstständige Duschen und reduziert das Risiko von Unfällen. Haltegriffe in der Badewanne bieten Sicherheit und unterstützen beim Hinsetzen und Aufstehen. Geschirr, das täglich zum Einsatz kommt, sollte in greifbarer Reichweite positioniert werden - dasselbe gilt für Zucker und Co. Böden aus Glas in Oberschränken ermöglichen einen besseren Einblick in die oberen Schrankfächer.

Häufig sind es außerdem wuchtige Sitzecken oder massive Schrankwände, die den Wohnraum verkleinern - wer jedoch einen Rollator oder Rollstuhl braucht, benötigt Bewegungsfreiheit. Dazu ist nicht immer ein Umzug notwendig, häufig genügt es, sperrige Möbelstücke auszutauschen. Sitzmöbel und das Bett sollten eine passende Höhe aufweisen - das macht das sichere Aufstehen einfacher. Fachprofis können innerhalb weniger Stunden Einbauküchen barrierefrei gestalten: Die Höhe der Arbeitsflächen lässt sich absenken, dasselbe gilt für Küchenschränke. Treppenlifte, die das mehrstöckige Heim im Alter barrierefrei gestalten, sorgen ebenfalls dafür, dass man möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben kann.

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  • Quelle: red | Foto: © Hemera Technologies/PhotoObjects.net/Thinkstock
  • Erstellt am 24.10.2013 - 17:15Uhr | Zuletzt geändert am 24.10.2013 - 17:25Uhr
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