Gemeinsam gegen Autodiebe
Dresden | Görlitz-Zgorzelec.. Die gemeinsamen Streifen zwischen sächsischer und polnischer Polizei werden deutlich erhöht. Künftig sind täglich sowohl zivile als auch uniformierte Streifen im Grenzgebiet unterwegs. Das vereinbarten heute Innenminister Markus Ulbig und der Chef der polnischen Polizei, Hauptkommandant Andrezj Matejuk, in Dresden. An der Beratung nahmen auch Vertreter der Bundespolizei teil. Der Polizeichef aus Warschau (Warszawa) stimmte ausdrücklich dem sächsischen Vorschlag von gemeinsamen Ermittlungs- und Fahndungsgruppen zu. Damit verbessern sich der Informationsaustausch und die Möglichkeit den beidseitigen Ermittlungsstand in grenzüberschreitenden Verfahren abzugleichen.
Innenminister und Chef der polnischen Polizei vereinbaren Maßnahmenpaket
Der sächsische Innenminister Markus Ulbig kündigte konsequentes Handeln an: „Es ist mein erklärtes Ziel, die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität weiter zurückzudrängen. Gemeinsam sagen wir den internationalen Autoschieberbanden den Kampf an. Ich bin dankbar, dass uns die polnischen Partner so tatkräftig unterstützen. Diese Maßnahmen dienen nicht nur dem subjektiven Sicherheitsgefühl bei den Menschen in Sachsen, vielmehr wird die Qualität der Verbrechensbekämpfung insgesamt deutlich gesteigert.“
Künftig sollen die Führungs- und Lagezentren der Polizei in Görlitz und Zgorzelec mit deutschen und polnischen Beamten besetzt werden. Das erleichtert die Kommunikation und verkürzt die Entscheidungswege. Außerdem wird die Einrichtung einer Außenstelle des gemeinsamen Zentrums Swiecko in Ostsachsen geprüft. Weiter Arbeitstreffen in den nächsten Wochen wurden vereinbart.
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- Quelle: red
- Erstellt am 16.01.2010 - 05:21Uhr | Zuletzt geändert am 16.01.2010 - 05:30Uhr
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