Kundenstopper lenken Besucher ins Geschäft

Kundenstopper lenken Besucher ins GeschäftGörlitz, 31. Juli 2019. Städte wie Görlitz mit ihren Einkaufsstraßen, in denen sich Laden an Laden reiht, haben gegenüber modernen Shopping Centern einen wesentlichen Nachteil: Während schon bei der Konzeption der Malls der künftige Kundenstrom ausgeklügelt gelenkt wird, müssen Innenstadthändler im Reihenhaus oft zusehen, wie mögliche Kunden einfach am Geschäft vorbeigehen. Kundenstopper können hier unter Umständen Abhilfe schaffen.
Abbildung oben: Mit Kreide oder Spezialstiften beschrift- und bemalbare Kundenstopper sind besonders flexibel verwendbar

Kleine Maßnahme – große Wirkung

Kleine Maßnahme – große Wirkung

So eine Einladung nimmt die Scheu vor dem Betreten des Geschäftes

Kundenstopper sind Werbeaufsteller vor einem Geschäft. Man kann mit ihnen auf besondere Aktionen hinweisen, neue Produkte bewerben und gezielt auf Angebote aufmerksam machen – oder einfach nur Neugier wecken. Doch aufgepasst: Wer in Görlitz seinen Kundenstopper auf einer öffentlichen Verkehrsfläche aufstellen möchte, benötigt dafür eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt. Damit soll beispielsweise erreicht werden, dass Gehwege nicht zu sehr eingeengt werden oder körperlich eingeschränkte Menschen nicht in Konflikt mit einem Aufsteller geraten.

Wer sich nun inspirieren lassen möchte, wie die Werbefläche des ganz persönlichen Kundenstoppers am besten genutzt werden kann, sollte sich beim nächsten Stadtbummel in einer größeren Stadt mit offenen Augen umsehen: Meist findet sich in der Fußgängerzone eine überraschend große Anzahl an Aufstellern, die als wetterfeste Kundenstopper, Gehwegaufsteller oder Kundenstopper mit stabilem Wassertank im Fuß in Erscheinung treten. Auch in Seitenstraßen lassen sich immer wieder Dienstleister wie Friseure oder Nagel- und Kosmetikstudios finden, die mit ansprechenden Grafiken und besonders groß platzierten Sonderpreisen auf sich aufmerksam machen.

Praktisch und flexibel: Der abwischbare Kundenstopper

Vor allem in der Gastronomie werden gerne abwischbare Kundenstopper verwendet. Auf einem Aufsteller mit Schultafelbeschichtung, manchmal auch einer Schiefertafel, lassen sich mit Kreide schnell die Tagesgerichte präsentieren. Und ist die Tagessuppe dank der cleveren Werbung aus, kann der Eintrag mit einem feuchten Schwamm einfach abgewischt werden. Rührige Gastronomen teilen so Vorbeikommenden und Gästen ständig neue Aktionen und Sonderpreise mit, vormittags andere als nachmittags oder abends. Ob nun Schlesischer Tippelmarkt, Altstadtfest oder Christkindelsmarkt, Spargelzeit oder bei anderen saisonalen Leckerbissen – abwischbare Kundenstopper bleiben flexibel und erregen vor dem Lokal immer wieder aufs Neue Interesse. Wer ist noch nie hungrig durch die Fußgängerzone einer fremden Stadt spaziert und war, nach einem leckeren Angebot Ausschau haltend, glücklich, den Aufsteller eines Lokals entdeckt zu haben? Kurzum: Werbung mit Kundenstoppern ist meist sehr effektiv und kann gezielt eingesetzt werden.

Kundenstopper auf einer Messe

Besonders auf Verbrauchermessen wie der KONVENT'A in Löbau sind Aussteller auf hohe Besucherzahlen am Stand angewiesen. Wohl dem, der auf gute Erfahrungen zurückgreifen kann und Geschick darin hat, Messebesucher an seinen Stand zu locken. Häufig sieht man auf Messen jedoch Stände, zu denen einfach keine Messebesucher kommen. Warum ist das so? Haben diese Messestände ein zu langweiliges Angebot? Machen sie einen minderwertigen oder überteuerten Eindruck? All dies trifft meist nicht zu. Bei einem schlecht frequentierten Messestand mangelt es meist an der Messevorbereitung ebenso wie an der Attraktivität der Präsentation insgesamt. Mit einem Messestand, dem man Improvisationen und Sparzwang ansieht, hat man schlechte Karten. Der Stand kann schlicht sein, muss aber stets professionell wirken und vor allem auf die Zielgruppe ausgerichtet sein.

Wer für seinen Messestand einen Kundenstopper aufstellen möchte, sollte sich zu allererst über die Bedingungen des Messeveranstalters informieren. Natürlich wäre es erfolgversprechend, an ganz unterschiedlichen Stellen in der Messehalle neugierig machende Kundenstopper als Wegweiser zum Stand aufzustellen oder darauf für wesentliche Angebote zu werben. Keine Einschränkungen gibt es in aller Regel, wenn man seine angemietete Messefläche für Kundenstopper nutzt. Dies erweist sich dann als kostengünstige Methode, individuelle Kundenstopper für unterschiedliche Werbezwecke auf einfache Weise einzusetzen.

Gehwegaufsteller und Dreieckständer für optimale Sichtbarkeit

Für mehr Aufmerksamkeit für die Geschäftsräume eignen sich diese großen Kundenstopper oftmals ganz besonders gut. Mit einem sternförmigen, viereckigen oder dreieckigen Gehwegaufsteller sind mit einiger Sicherheit Passanten erreichbar, die sonst einfach nur vorübergegangen wären. Tipp: Man sollte sich selbst beobachten, wie man Werbung in der Stadt wahrnimmt und wie man darauf reagiert.

Auch kulturelle Einrichtungen werben mit großen Kundenstoppern. Diese werden nicht nur vor den Gebäuden im Freien positioniert, in großen Hallen und Sälen haben Dreieckständer und Gehwegstopper in diversen Ausführungen ebenfalls einen besonderen Reiz und sorgen für optische Abwechslung und Highlights. Wer einmal bewusst auf Kundenstopper achtet und diese zählt, wird nicht nur erstaunt sein, wie viele es sind, sondern auch darüber, wofür alles damit geworben wird.

Kundenstopper liefern direkte Werbeeffekte

Kundenstopper haben nicht nur den Vorteil, dass sie flexibel und vergleichsweise preiswert professionell anmutende Werbung ermöglichen, sondern sie ermöglichen vor allem, den Werbeeffekt schnell zu messen: Wer an vergleichbaren Tagen die Besucherzahlen mit und ohne Nutzung der Aufsteller vergleicht, kann leicht einschätzen, ob sich die Ausgaben dafür gelohnt haben. Funktioniert die Kundenstopper-Werbung, hat man direkt in seinen höheren Umsatz investiert.

Noch ein Tipp: In puncto Werbung und effektive Werbemaßnahmen kann man sich viel von Großunternehmen abschauen. Bei der Gestaltung von Kundenstoppern sollte auf hochwertiges Bildmaterial und kurze, aber prägnante Werbebotschaften geachtet werden. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Vor einem Reformhaus oder einem Bioladen kann es natürlich – wie bei erklärungsbedüftigen Produkten generell – sinnvoll sein, schriftlich über Eigenheiten eines speziellen Produkt zu informieren. Es entsteht eine Kombination aus mehr Aufmerksamkeit und damit verbundenem positiven und professionellen Eindruck – wichtige Voraussetzung dafür, dass ein Interessent das Geschäft nicht gleich wieder vergisst.

Kundenstopper und Gehwegaufsteller sind also nicht nur Werbe-, sondern gegebenenfalls auch Informationsträger. Je nach Zielgruppe und eigener Marketingstrategie können peppige Farben und fröhliche Slogans ein Maximum an Laufkundschaft ins Geschäft ziehen. Ganz wichtig ist, dass sich Servicemitarbeiter oder Verkäufer sofort um die Interessenten kümmern. Andernfalls besteht das Risiko, dass diese sich nur kurz umsehen und das Geschäft wieder verlassen, ohne etwas zu kaufen, also keine Kunden geworden sind.

Der Markersdorfer Unternehmensberater Thomas Beier, der sich auch mit Markterschließungsstrategien befasst, ergänzt noch einen letzten Tipp: Der gesamte Prozess von der ersten Wahrnehmung durch den neuen Kunden bis zum After-Sales-Service muss so begeisternd ablaufen, dass die Kunden völlig ungebeten anderen Leuten davon erzählen und damit Weiterempfehlungen geben.

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  • Quelle: red | Foto drei leere Aufsteller: wdietz / Wolfgang Dietz, Foto beschrifteter Aufsteller: mknicepic / Michael Kauer, beide Pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
  • Zuletzt geändert am 31.07.2019 - 12:43 Uhr
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