Einheitliche Unternehmensidentität als Schlüssel zum Erfolg

Görlitz, 11. Juni 2015. Erst gestern abend war auf den Nieskyer Wirtschaftsgesprächen, von denen der Görlitzer Anzeiger berichtete, zu erleben, wie ein einzelner Mann - TRIGEMA-Inhaber Wolfgang Grupp - quasi als Synonym für sein ganzes Unternehmen auftritt, so dass dieses mit ihm identifiziert und damit bestimmte Vorstellungen verbunden werden. In der Tat ist es heutzutage von immer wichtigerer Bedeutung, mit seinem Unternehmen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, um Kunden zu gewinnen und zu binden. Je besser sich der Kunde an ein Unternehmen erinnert, desto besser stehen die Chancen, das er die Dienste wieder in Anspruch nimmt oder die Firma weiterempfiehlt. Oder anders: Hat der Kunde das Unternehmen vergessen, kann er dort nichts kaufen, kann es nicht empfehlen und schlimmstenfalls nicht einmal wiederekennen, wenn ihm dessen Angebote begegnen. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass der Kunde zufrieden mit dem jeweiligen Produkt oder der jeweiligen Dienstleistung - noch besser sogar begeistert davon - ist. Doch neben einem tadellosen Produkt sollte man gerade als junges Unternehmen immer auch auf eine einheitliche Unternehmensidentität achten. Die Marktführer investieren viel in die Entwicklung ihrer "Corporate Identity" und nutzen Profis dafür, kleine Unternehmen müssen und können sich anderer Hilfsmitteln bedienen.

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Was ist eine "Corporate Identity"?

Unter Corporate Identity versteht man das möglichst stimmige Gesamterscheinungsbild einer Firma, also die Summe dessen, was von ihr wahrgenommen wird. Dieses repräsentiert sich zunächst in der Selbstdarstellung nach Außen in Form von dem Firmenlogo oder der Verwendung von bestimmten Farben und Schriftarten, zum Anderen auch in der Unternehmenskommunikation und im Verhalten des Unternehmens in konkreten Situationen.

Global Player haben meist Logos und Firmenschriftzüge, die weltweit bekannt sind und mit denen die Menschen bestimmte Gefühle und positive (wie auch negative) Vorurteile verbinden. Damit ist eine permanente Werbung bzw. Kommunikation möglich, ausschließlich durch den Einsatz des jeweiligen Logos und bestenfalls sogar nur durch das Produkt selbst, ohne jede weitere Erklärung.

Strategien

Große Unternehmen haben selbstverständlich ein enormes Budget zur Verfügung, um die Unternehmensidentität zu herauszukristallisieren und damit ein bestimmtes Image etablieren. Hohe Summen wandern hier in die Erstellung von Logos, Claims, Jingles, TV und Radiokampagnen oder Zeitungsanzeigen. Diese Möglichkeiten bieten sich kleinen Unternehmen allerhöchstens im lokalen Rahmen. Schon landesweite TV Spots sind für die meisten jungen Unternehmen keine Option, um sich bekannt zu machen, da in den meisten Fällen die finanziellen Gegebenheiten einfach nicht ausreichen, um auf diese Weise effektiv zu werben. Doch auch kleine kreative Aktionen können eine hohe Reichweite generieren, wie etwa der clevere Einsatz von QR-Codes.

Einfache Lösungen für kleine Unternehmen

Die einfachste Art für ein kleines Unternehmen, die Unternehmensidentität zwecks höherer Bekanntheit und Imagebildung nach Außen hin intensiver zu verdeutlichen ist der Einsatz von kleinen individualisierten Werbeartikeln. Diverse Unternehmen bieten hier die Möglichkeit, mit wenig finanziellem Aufwand hochwertige personalisierte Werbeartikel zu erstellen und diese für die Steigerung des Bekanntheitsgrades einzusetzen sowie damit den Erinnerungsfaktor zu erhöhen. Die Auswahl an Produkten reicht von einfachen Kugelschreibern bis hin zu hochwertigem Küchenzubehör oder Textilien. Hier ist für jeden Anlass und jedes Budget etwas zu finden. Oft steigern solche Werbeartikel, auch Giveaways genannt, den Bekanntheitsgrad zusätzlich, indem sie vom einen Schreibtisch auf den anderen wandern.

Wachsende Bedeutung von Unternehmensidentität

In Zeiten von Globalisierung und immer härter werdenden Arbeitsmarktbedingungen wird die Wichtigkeit einer einheitlichen Unternehmensidentität immer weiter zunehmen, wenn man sich gegenüber der Konkurrenz behaupten will. Auch Themen wie soziale Verantwortung oder nachhaltige Produktion spielen hier eine bedeutsame Rolle. Der Konsument von heute hinterfragt die Firmen, deren Produkte er kauft, heute mehr als jemals zuvor. Die weltweite Kommunikation, die durch das Internet möglich wurde und die damit einhergehende Informationszugänglichkeit gibt dem Kunden heute die Chance, sich mit dem Thema Arbeitsbedingungen und Fairness auseinanderzusetzen. In Zukunft wird es für Unternehmen immer schwerer werden, sich unbemerkt gegen ökologische Richtlinien zu verstoßen.

Je stimmiger alle vom Unternehmen ausgehenden positiven Signale - also die dem Kunden zugänglichen Informationen und Wahrnehmungen - sind, um so stärker fühlt sich der Kunde angezogen und um so besser fühlt er sich dort aufgehoben.

Werbung heißt im Gespräch zu bleiben

Im Endeffekt ist es nicht ausschlaggebend für den Erfolg eines Unternehmens, in "welcher Liga" die eingesetzte Werbung zu Hause ist. Strategisch sinnvoll kann es nur sein, wenn das Werbebudget an den Erfolg des Unternehmens gekoppelt ist und mit wachsendem Erfolg erhöht wird. Kleine Werbemittel reichen dabei völlig aus, um in der Anfangsphase eines Unternehmens, aber auch kontinuierlich bei wachsendem Erfolg beim Kunden im Gespräch zu bleiben.

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  • Quelle: red
  • Erstellt am 11.06.2015 - 13:01Uhr | Zuletzt geändert am 09.01.2020 - 22:13Uhr
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