Ursu und Gronicz: Grenzstau ist nicht akzeptabel

Ursu und Gronicz: Grenzstau ist nicht akzeptabelGörlitz, 21. Mai 2020. Görlitz leidet unter der Grenzschließung durch Polen und die in diesem Zusammenhang wieder eingeführten Grenzkontrollen, weil der Verkehrsstau nicht nur die Autobahn mit ihrem Grenzübergang betrifft, sondern auch den innerstädtischen Grenzübergang an der Reichenberger Brücke (Stadtbrücke, in Polen Papst-Johannes-Paul-II.-Brücke genannt).

Lkw-Stau auf der Autobahn A4 bei Görlitz in Richtung Polen

Foto: © BeierMedia.de

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Appell an die polnische Regierung

Thema: Coronavirus

Coronavirus

Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) verlaufen pandemisch. Lebensgefahr besteht bei einer Erkrankung an Covid-19 vor allem für Immungeschwächte und Ältere. Vielfältige Maßnahmen sollen die Ausbreitung verlangsamen, um medizinische Kapazitäten nicht zu überlasten sowie Zeit zur Entwicklung eines Medikamentes und eines Impfstoffs zu gewinnen. Im Blickpunkt stehen auch die Wirtschaft und soziale Auswirkungen.

Oberbürgermeister Octavian Ursu und Bürgermeister Rafał Gronicz haben sich heute erneut telefonisch über die aktuelle Situation an der Grenze ausgetauscht und sind sich in der Bewertung der aktuellen Situation einig: "Dass die Schwierigkeiten an den Grenzübergängen durch die Feiertage sich wiederholen, ist nicht akzeptabel. Darunter leiden sowohl die Einwohner der beiden Städte an der Neiße als auch diejenigen, die unzählige Stunden in ihren Autos statt mit ihren Familien verbringen. Wir appellieren erneut an die polnischen Regierungsstellen, vorausschauender zu agieren und entweder die Grenzkontrollen auszusetzen oder sie über die Feiertage anders zu organisieren, damit der Verkehr fließen kann."

Nadburmistrz Octavian Ursu i burmistrz Rafał Gronicz ponownie wymienili telefonicznie informacje o aktualnej sytuacji na granicy i uzgodnili wspóln± ocenę obecnej sytuacji: "To, że trudnoci na przejciach granicznych powtarzaj± się w czasie dni wolnych, jest nie do zaakceptowania. Z tego powodu cierpi± mieszkańcy obu dwóch miast nad Nys±, którzy spędzaj± niezliczone godziny w samochodach zamiast z rodzinami. Ponownie apelujemy do polskiego rz±du, aby działał bardziej proaktywnie i albo zawiesił kontrole graniczne, albo zorganizował je inaczej w czasie wakacji, aby ruch był płynny."

Da der Verlauf der Corona-Pandemie auf beiden Seiten der Neiße ähnlich verläuft, wird die Schließung der Grenze inbesondere für Bewohner im Nahbereich von vielen als kaum hilfreich angesehen.

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  • Quelle: red | Foto: © BeierMedia.de
  • Erstellt am 21.05.2020 - 18:12Uhr | Zuletzt geändert am 21.05.2020 - 18:31Uhr
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