Filmtipp Görlitz: "Was mit Juden machen"
Görlitz, 13. März 2014. Der Film heißt "Hannas Reise" und im Praktikum "was mit Juden machen" will die BWL-Studentin Hanna, denn das "kommt immer gut", besonders mit Behinderten. Regisseurin Julia von Heinz nähert sich ohne die üblichen Klischees dem deutsch-israelischen Verhältnis.
Vergangenheitsbeeinflusste Liebesgeschichte zwischen junger Deutschen und Israeli
So macht Hanna, die eigentlich nichts wirklich an sich ran lässt, ein soziales Praktikum mit Behinderten in Israel. Ein taff-zynischer Israeli, in den sie sich verliebt, und das Erleben des Landes krempeln Hanna um.
Am Anfang von Hannas Reise ist die junge Frau wie viele andere: Für sie ist das Thema Holocaust final abgehandelt und: Wieso sollen wir immer noch für die Taten unserer Vorfahren büßen? Doch Julia von Heinz greift gekonnt und behutsam jüdischen Witz und Lebenseinstellung auf: Es gibt Holocaust-Witze und reichlich Zynismus.
Während die karrieregeile Hanna jeden Fettnapf mitnimmt, erliegt sie schleichend dem Zauber des Landes Israel.
Julia von Heinz (Deutscher Filmpreis) setzt auf persönliche Annäherung. Zum Schluss bleibt es kompliziert - zwischen Hanna und und ihrem israelischen Freund, zwischen Deutschland und Israel.
Angucken!
Filmtrailer "Hannas Reise"
Prädikat: Unbedingt hingehen!
Donnerstag, 13. März 2014, 20 Uhr,
CamilloKino, Handwerk 13, 02826 Görlitz.
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- Quelle: red | Fotos: © www.beiermedia.de
- Erstellt am 13.03.2014 - 09:32Uhr | Zuletzt geändert am 13.03.2014 - 10:24Uhr
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