Katastrophenalarm für südlichen Landkreis Görlitz aufgehoben
Landkreis Görlitz. Der Katastrophenalarm für den südlichen Landkreis Görlitz (Gebiet des ehemaligen Landkreises Löbau-Zittau) ist am 28. September 2010 um 13.30 Uhr aufgehoben worden. Vor allem im Bereich der Zittauer Neiße hatte sich die Situation entspannt. Der Pegel wies am frühen Nachmittag mit 3,20 Meter weiterhin fallende Tendenz auf. Zudem wird von Norden her mit nachlassendem Regen gerechnet. Für den nördlichen Landkreis und die Stadt Görlitz gilt der Katastrophenalarm weiterhin.
Quitzdorf kann kaum noch Wasser aufnehmen
Besonders betroffen vom Hochwasser sind die Ortslagen in Horka und in Uhsmannsdorf.
Orte bedroht / zusätzliche Hilfskäfte
Die Talsperre Quitzdorf kann nur noch wenig Wasser aufnehmen. Sollte sich die Lage durch den Zufluss aus dem Schwarzen Schöps nicht entspannen muss damit gerechnet werden, dass die Hochwasserentlastungsanlage anspringt. Damit würde das zufließende Wasser unmittelbatr abfließen und die unterhalb des Stausees liegenden Ortschaften Sproitz, Horscha, Mücka, Kreba-Neudorf und Reichwalde erreichen. Die Orte sind informiert worden. Zudem wurden vorsorglich Hilfskräfte in diese Region abgeordnet.
Ausgesuchte Pegelstände (13 Uhr)
(AS = Alarmstufe)
Zittauer Neiße 3,20 m Tendenz fallend AS 4
Görlitzer Neiße 6,08 m Tendenz gleichbleibend AS 4
Schwarzer Schöps Jänkendorf 2,17 m, gleichbleibend
Weißer Schöps, Holtendorf, 2,42, fallend
Hilfe anfordern
Wer Hilfe in seiner persönlichen Lebenssituation benötigt, kann sich an die Leitstellen des Landkreises wenden. Von dort wird ein Kontakt zu den Kriseninterventionsteams vermittelt.
Leitstelle Löbau: 03585 - 44 14 45
Leitstelle Görlitz: 03581 - 40 67 76
Leitstelle Weißwasser: 03576 - 20 75 75
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- Quelle: red
- Erstellt am 29.09.2010 - 03:13Uhr | Zuletzt geändert am 29.09.2010 - 03:50Uhr
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