Softwarelösungen für effiziente Geokodierung
Görlitz, 18. Juni 2024. In unserem digitalen Zeitalter sind Daten eine neue Form der Währung, die einerseits unerschöpflich und andererseits extrem wertvoll sein kann - vorausgesetzt, sie werden sorgfältig geführt und korrekt ausgewertet. Besonders für Unternehmen sind personenbezogene Daten wie Kontaktdaten und Adressen von großem Interesse. Bei diesen sensiblen Daten ist die sorgfältige und sichere Verwaltung oberstes Gebot. Fehler in Datenbanken sind allerdings in jedem Fall unvermeidbar. Um die großen Datenmengen, die Unternehmen mitunter über zum Beispiel ihre Kunden und Kundinnen speichern, auch erfolgreich auswerten zu können, ist nicht nur die sorgfältige Pflege der Datenbank von Bedeutung, sondern auch das Ausfindig machen von Fehlern in dieser Datenbank. Denn die Auswertung eines fehlerhaften Datensatzes würde auch nur fehlerhafte Ergebnisse liefern, die für das Unternehmen nicht nutzbar sind.
Bildquelle: luis gomes, pexels,com
Noch dazu reicht es für eine wirklich aussagekräftige Auswertung oft nicht, ausschließlich über Angaben zu postalischen Adressen zu verfügen. Um eine räumliche Auswertung von Daten zu ermöglichen, ist die sogenannte Georeferenzierung der Adressdaten notwendig.
Glücklicherweise gibt es Anbieter wie egon.com, die auf ihrer Webseite umfassende Software Lösungen anbieten. Diese reichen von der Datenprüfung über die Datenkorrektur bis hin zur Georeferenzierung. Und das sowohl als Online Lösung “in the cloud” als auch in einer örtlichen Variante direkt “on site”.
Was versteht man unter Geokodierung?
Geokodierung ist ein hochkomplexer Prozess, bei dem Adressdaten zunächst auf ihre Korrektheit geprüft und korrigiert werden, um sie dann im wichtigsten Schritt mit einem Raumbezug zu ergänzen. Das funktioniert, indem Adressdaten aus Datenbanken mit genauen x und y Koordinaten oder einem indirekten Geo-Schlüssel, der auf die entsprechenden Koordinaten verweist, ausgestattet wird. Damit wird es möglich, alle weiteren Daten, die mit dieser jeweiligen Adresse in Verbindung stehen, auch räumlich auszuwerten. So lassen sich zum Beispiel interessante Werte wie die Kundendichte in einem bestimmten Gebiet oder die Kaufkraft bestimmen, abbilden und räumlich auswerten.
Wie läuft die Geokodierung ab?
Bei der Geokodierung werden die Daten aus einer Inputdatei, die zum Beispiel postalische Adressen enthält, mit einer Georeferenzdatei abgeglichen. Letztere ist eine umfassende Datenbank, die eine enorme Datenmenge enthält. Neben postalischen Adressen sind auch alle Postleitzahlen und Postorte, alle Orte und Gemeinden mit Ortsteilen, Straßen, Hausnummern und Hausnummernzusätzen zu einem bestimmten Zeitpunkt vermerkt und zusätzlich mit einem spezifischen Geoschlüssel oder genaue Koordinaten versehen. Im Prozess der Geokodierung wird ein der Datenbanken vorgenommen. Bei einem Treffer (also bestmöglich übereinstimmenden Daten in beiden Datensätzen) werden die zusätzlichen Daten der Georeferenzdatei der Inputdatei hinzugefügt. Am Ende des Abgleichs entsteht daraus eine Outputdatei, die über eindeutige ID, die räumlich verortet werden kann, verfügt.
Die Quelle der Daten der Georeferenzdatei ist dabei maßgeblich für die Verwertbarkeit der Outputdatei. Die Daten sollten immer möglichst aktuell sein, um eine hohe Qualität zu garantieren. Da es länderspezifische Unterschiede darüber gibt, wer auf Adressdaten etc. zugreifen kann, kann es hier zu Schwankungen in der Qualität kommen. In Deutschland stammen diese Daten zum Beispiel vom Katasteramt, von privatwirtschaftlichen Anbietern wie zum Beispiel der Deutschen Telekom, Navigationsanbietern, Google oder der Open Street Map.
Mit der egon Software lässt sich die Geokodierung als klassische Anwendung “on site” durchführen. Für eine Anwendung online lässt sich besipielsweise egon “in the cloud” nutzen, eine moderne und dabei kostensparende Lösung, die mit ihrer schnellen und einwandfreien Ausführung überzeugt.
Stichwörter
Lesermeinungen (0)
Weitere Artikel-
Mehr als nur Sonnenschutz? Was moderne Terrassendächer für Hausbesitzer in der Oberlausitz leisten
Görlitz, 15. Februar 2026. Die Terrasse wird zum zweiten Wohnzimmer: In der Oberlausitz en...
-
Todesfall in der Mietwohnung – Was Vermieter in Görlitz jetzt wissen müssen
Görlitz, 11. Februar 2026. Rechtliche Zuständigkeiten nach einem Sterbefall in der Mietwoh...
-
Teppiche und Raumklima – unterschätzter Einfluss auf Gesundheit & Allergien
Görlitz, 9. Februar 2026. Teppiche werden häufig ausschließlich als Gestaltungseleme...
-
E-Pianos: Moderne Instrumente für alle Generationen
Görlitz, 4. Februar 2026. Das Klavierspiel, das Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und K...
-
Blazer kombinieren: 12 Looks, die immer funktionieren
Görlitz, 29. Januar 2026. Bei der Suche nach „Blazer kombinieren“ stehen vor allem ...
- Erstellt am 18.06.2024 - 16:33Uhr | Zuletzt geändert am 18.06.2024 - 16:43Uhr
Seite drucken
