Energie aus dem Untergrund
Dresden. "Die Nutzung der Erdwärme hat auch in Sachsen eine große Zukunft", machte Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich am 13. August 2007 in Dresden deutlich. Mit der in der Erde gespeicherten Energie könnten Gebäude klimafreundlich und kostengünstig geheizt werden. "Erdwärme ist ein Bodenschatz, der in großen Teilen von Sachsen durch jedermann genutzt werden kann", betonte Tillich.
Neuer Leitfaden informiert über Nutzungsmöglichkeiten
In Sachsen gibt es derzeit rund 4.100 Anlagen zur Erdwärmenutzung. Eine Zahl, mit der der Umweltminister noch nicht zufrieden ist. Er sieht in der Geothermie neben der Biomasse das größte Potenzial bei den regenerativen Energien. Mehr als bisher müsste diese Form der Energiegewinnung deshalb zum Einsatz kommen.
Um der Nutzung der Geothermie in Sachsen weiteren Schwung zu verleihen, hat das Landesamt für Umwelt und Geologie jetzt einen "Leitfaden zur Nutzung von Erdwärme mit Erdwärmesonden" herausgegeben. Mit seiner Hilfe können sich Eigentümer, Bauherren, Planer, Anlagenbetreiber und Behörden umfassend informieren. Vor allem geht der Leitfaden auf die rechtlichen sowie die geologisch-hydrogeologischen Hintergründe ein. Für die Nutzung von Erdwärme sollte in jedem Fall ein Fachmann einbezogen werden. Die Broschüre enthält auch schon vorgefertigte Formulare, beispielsweise das Formular mit dem man Bohrarbeiten bei den Behörden anzeigen muss.
Bezug:
Der Leitfaden steht im Internet unter
http://www.umwelt.sachsen.de/lfug
Kostenfreie Bestellung:
saxoprint GmbH, Versand,
Enderstraße 94, 01277 Dresden,
Fax: 0351 - 4044-366
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- Quelle: /red
- Erstellt am 13.08.2007 - 23:31Uhr | Zuletzt geändert am 13.08.2007 - 23:31Uhr
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