Schädlingsbekämpfung in Bautzen: Keine Ruhe vor den Ratten

Schädlingsbekämpfung in Bautzen: Keine Ruhe vor den RattenBautzen / Budyšin, 2. April 2019. Von Mike Tralls. Wohl niemand teilt freiwillig mit Schädlingen Haus und Hof. Die Nachfrage nach einer diskreten und zuverlässigen Schädlingsbekämpfung steigt nicht nur in den Großstädten. Dabei fehlen bis heute exakte Zahlen zur Population der Ratte in Bautzen und im sächsischen Raum insgesamt. Es ergeben sich enorme Abweichungen zwischen den Angaben von Schädlingsbekämpfern und den zuständigen Ämtern. Das mag daran liegen, dass die wenigsten Haus- und Wohnungsbesitzer den Schädlingsbefall melden.
Abbildung: Eine Laune der Natur, ein Gendefekt, sorgt bei Albinoratten dafür, dass jegliche Pigmente fehlen

Kooperation der Anwohner nötig

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Bei der Bekämpfung der Ratten in Städten und dicht besiedelten Regionen sind die Kammerjäger auf die Mitarbeit und Unterstützung der Anwohner angewiesen. Der Schlüssel zur Lösung einschlägiger Probleme liegt in einer durchdachten Abfallentsorgung und in einer regelmäßigen Schädlingsbekämpfung. So legen die Kammerjäger Köder aus, um am Fressverhalten die Population und die Ausbreitung folgerichtig einzuschätzen. Darüber hinaus ist es notwendig, die einschlägigen Knotenpunkte wie die Müllplätze im Blick zu behalten. Ein Blick richtet sich auf das Fehlverhalten anderer Anwohner und die gegenseitige Aufmerksamkeit.

Menschliches Fehlverhalten

Die Ratte ist ein Schädling, dem es seit hunderten Jahren gelungen ist, sich einen Weg in unser Leben zu bahnen. Ratten sind äußerst genügsam. Sie fühlen sich in der Kanalisation und im Abfall pudelwohl. Dank innovativer Verfahren sind die Menschen heute in der Lage, Rattenschädlinge gezielt und nachhaltig zu bekämpfen.

Nicht nur Metropolen wie Berlin haben mit einem Rattenproblem zu kämpfen, auch außerhalb der Ballungszentren verbreiten sich die Plagegeister auf die Kleinstädte. So rücken die Kammerjäger immer häufiger aus, wenn es um wirklich hartnäckige Schädlinge geht. Wo Anwohner und Immobilienbesitzer in eine nachhaltige Rattenbekämpfung investieren, sind die Zahlen auf lange Sicht rückläufig. Dennoch ist es die Aufgabe, die Menschen für die Schädlingsbekämpfung zu sensibilisieren und die Problematik nicht von sich wegzuschieben.

Was können Anwohner tun?

Es ist wie mit vielen anderen globalen Problemen: Für den Rattenbefall ist der Mensch verantwortlich. In Zeiten von Fast-Food, Massenproduktion, einem Überfluss an Lebensmitteln und unzähligen Wegwerfprodukten finden die Ratten im Abfall und auf der Straße einen gedeckten Tisch, von dem sie sich nur bedienen müssen. Derzeit kalkulieren die Kammerjäger mit circa zehn Prozent mehr Einsätzen im Vergleich zu den letzten fünf Jahren (Quelle: Welt).

Die Lebensbedingungen der Ratten haben sich zu Gunsten der Nager verschoben. Das liegt nicht zuletzt an der Umstrukturierung der Schutzmaßnahmen. So sind öffentliche Institutionen in den Großstädten angehalten, nicht den freien Kammerjäger anzurufen, sondern die Vorgaben einzuhalten und Angestellte aus dem kommunalen Seucheninstitut zu kontaktieren. Hier arbeiten zumeist zu wenige Leute in einem zu großen Gebiet.

Der Ratte spielt das in die Karten, denn sie kann sich so ungehemmt fortpflanzen. Würden die finanziellen Mittel im öffentlichen Sektor und die Zuständigkeit in Anlehnung an den Rattenbefall eine neue Ausrichtung erfahren, ließen sich spürbare Erfolge erzielen. Das gilt nicht nur für die Großstädte, sondern auch für viele Kleinstädte in Deutschland.

Von einer selbstständigen Rattenbekämpfung mit Rattengift aus dem Handel raten Experten ab. Zum einen gelten strenge gesetzliche Vorgaben bei der Auslage von Rattengift, zum anderen kann eine wirkungsvolle dauerhafte Bekämpfung nur vom ausgebildeten Schädlingsbekämpfer durchgeführt werden, da dieser Spezialgifte anwenden darf, deren Verwendung Privatpersonen nicht gestattet ist.

Gibt es eine Rattenplage?

Spricht man mit den Experten, entkräften diese die aktuelle Rattenhysterie in Deutschlands Städten. Dr. Jona Freise beschäftigt sich als Biologe mit der Schädlingsbekämpfung und ist beim niedersächsischen Landesamt im Bereich Verbraucherschutz tätig. Er selbst spricht nicht von einer Plage, denn in diesem Fall würden die Kammerjäger die Population nicht mehr im Griff haben. Lediglich die Bekämpfung der unangenehmen Nagetiere scheint ein komplexes Thema zu sein. Das macht die Schädlingsbekämpfung kostspieliger und aufwändiger. Wer aber gemeinsam mit einem erfahrenen Kammerjäger arbeitet, findet eine vernünftige Lösung für die nächsten Jahre.

Innerhalb der Schädlingsbekämpfung in Ostsachsen übernehmen regionale Schädlingsbekämpfer wie die Destra GmbH für Bautzen, Görlitz, Zittau, Hoyerswerda und Cottbus Verantwortung. Verbraucher haben die Gelegenheit, diskret und unkompliziert Kontakt aufzunehmen, um Schadnager wie Ratten und Mäuse in der Lebensumgebung kurzfristig und auf lange Sicht loszuwerden.

Mike Tralls ist Geschäftsführer der Destra GmbH, https://www.destra.de/rattenbefall-nachweisen/


Kontakte der regionalen Destra-Schädlingsbekämpfung Görlitz, Löbau, Zittau, Bautzen:

Destra GmbH Schädlingsbekämpfung
Zentrale Ostsachsen
Destra GmbH
Max-Planck-Straße 4
D-02827 Görlitz
Tel.: 03581 - 42 10 36

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  • Quelle: Mike Tralls | Foto: F1Digitals / F1 Digitals, Pixabay, Lizenz CC0 Public Domain
  • Zuletzt geändert am 02.04.2019 - 14:32 Uhr
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