Erste Radtour-Etappe endet in Görlitz

Erste Radtour-Etappe endet in GörlitzGörlitz, 14. September 2018. Mit einer "TOUR de INTERREG" wollen die drei gemeinsamen Sekretariate in Löcknitz, Breslau (Wrocław) und Frankfurt (Oder), die zur Betreuung der deutsch-polnischen INTERREG-Programme (Mecklenburg, Polen - Sachsen und Brandenburg - Polen) eingerichtet wurden, auf Projekte aufmerksam machen, bei denen Fördergelder aus den INTERREG-Programmen der Europäischen Union im Spiel sind.

Unterwegs Informationsveranstaltungen

Unterwegs Informationsveranstaltungen

in Görlitz verbindet die Lausitzer Neiße den polnischen (im Bild links) und den deutschen Teil der heutigen Europastadt

Die in Zusammenarbeit mit den Radsportverbänden THC Promil aus Görlitz (Zgorzelec) und Gryfus aus Stettin (Szczecin) organisierte Tour startet heute am Dreiländerpunkt in der Nähe des Zittauer Ortsteils Hartau und soll gegen 13 Uhr an der Brücke zwischen dem Görlitzer Ortsteil Hagenwerder und Radmeritz (Radomierzyce, Teil der Landgemeinde Zgorzelec) eintreffen. Weiter geht's dann gegen 14.30 Uhr, um schließlich etwa 16 Uhr in Görlitz entspannt einzuradeln.

Insgesamt dauert die TOUR de INTERREG bis zum 18. September 2018. Sie endet an der Ostsee, genauer gesagt auf der Europapromenade auf Usedom. Dieses Ziel wollen die 60 bis 70 Radfahrer in fünf Etappen erreichen, die sich zu 500 Kilometern Fahrstrecke summieren.

Die Radtour führt durch Umsetzungsorte von Interregprojekten sowie Orte, die für die EU-geförderte deutsch-polnische Zusammenarbeit Symbolkraft besitzen. Dazu gehören die geteilten Städte Görlitz, Guben und Frankfurt (Oder), die als Kriegsfolge einen Teil ihres Stadtgebietes an Polen abgeben mussten und sich gemeinsam mit ihren heutigen Nachbarn Zgorzelec, Gubin und Słubice um ein partnerschaftliches Verhältnis bemühen. Unterwegs soll es immer wieder Informationsveranstaltungen zu INTERREG und zu den Auswirkungen der deutsch-polnischen Projekte geben. Entlang der Deutschland und Polen verbindenden Flüsse, der Lausitzer Neiße und der Oder, hat besonders der Tourismus von den EU-Fördermittelspritzen profitiert.

So hilfreich die INTERREG-Programme sind stehen sie doch im Ruf, eine enorme Bürokratiebelastung für die Antragsteller mit sich zu bringen.

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  • Quelle: red | Foto Radfahrer: skeeze, Pixabay, Lizenz CC0 Public Domain; Foto Görlitz: © Görlitzer Anzeiger
  • Zuletzt geändert am 14.09.2018 - 07:24 Uhr
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