EU-Topf geöffnet - Bautzen, Görlitz, Zittau und andere profitieren
Breslau (Wrocław), 31. Mai 2018. Am 23. und 24. Mai 2018 traf sich der Begleitausschuss (BA) des Kooperationsprogramms INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020 in Breslau zu seiner neunen Sitzung. Es wurden neue polnisch-sächsische Vorhaben, die das Natur- und Kulturerbe betreffen, im Gesamtvolumen von 7,4 Millionen Euro bestätigt.
Abbildung oben, 2.v.l.: Adam Hamryszczak, Unterstaatssekretär im polnischen Ministerium für Investitionen und Entwicklung, bei der Eröffnung der vierten Prioritätsachse "Partnerschaftliche Zusammenarbeit und institutionelles Potential" in Breslau
Die EU hats genommen, die EU hats gegeben
Die genehmigten Projekte enthalten
- Maßnahmen zur Förderung historischer Stadtzentren des Fördergebietes. Auf der Payroll stehen Bautzen / Budyšin, Bunzlau (Bolesławiec), die Europastadt Görlitz/Zgorzelec, Greiffenberg (Gryfów Śląski), Landeshut in Schlesien (Kamienna Góra), Liebau in Schlesien (Lubawka), Liebenthal (Lubomierz), Reichenbach/O.L., Sorau / Žarow (Żary), Zittau mit dem Projekt Revival!,
- eine polnischen Version des interaktiven Portals "Neisse: Go!", das eine Reiseplanung innerhalb der Euroregion Neiße ermöglicht,
- die touristische Entwicklung des Grenzlandes mit den Projekten "Abenteuer Neiße - 5. Etappe", "Abenteuer im Gebirge", "Aus der Lausitz - in die Heide, mit dem Fahrrad durch das Kultur- und Naturerbe im Grenzgebiet",
- die Unterstützung und Bekanntmachung des touristischen und kulturellen Angebots des Fördergebietes duch die Projekte "Und in der Mitte fließt die Neiße - grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur und des kulturellen Angebots in Bad Muskau und Triebel / Trjebule (Trzebiel)", "Entdecke die geologischen Schätze der Oberlausitz und Niederschlesiens!", "Tourismus ohne Grenzen"
Außerdem wurde auf der BA-Sitzung der Umsetzungsstand des Kooperationsprogramms präsentiert, der Termin des nächsten Aufrufverfahrens (Call) für die 1. PA festgelegt und der jährliche Durchführungsbericht bestätigt.
Eine recht interessante Zusammenstellung der bestätigten Projekte ist online verfügbar.
Aufrufverfahren im Rahmen der 4. Prioritätsachse gestartet
Am 29. Mai 2018 hat Adam Hamryszczak, Unterstaatssekretär des polnischen Ministeriums für Investitionen und Entwicklung, im Sitz der Woiwodschaft Niederschlesien das Aufrufverfahren für reguläre Projekte in der 4. Prioritätsachse (PA) "Partnerschaftliche Zusammenarbeit und institutionelles Potential" feierlich eröffnet. Bei diesem Aufrufverfahren stehen insgesamt ca. 4,2 Millionen Euro (Stand 29. Mai 2018) an EFRE-Mitteln zur Förderung neuer Projekte in der 3. PA "Grenzübergreifende Aus- und Weiterbildung" zur Verfügung, wie das so vom "Gemeinsamen Sekretariat Kooperationsprogramm INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020" mitgeteilt wurde.Die Projektanträge können bis zum 29. Juni 2018 eingereicht werden, wobei Projektanträge im Bereich der Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Institutionen und der öffentlichen Verwaltung sowie der Zusammenarbeit im Bereich Umwelt bevorzugt werden. Alle nötigen Informationen und Unterlagen zu den laufenden Aufrufverfahren sowie der Link zum Online-Antragsgenerator sind auf der Programmwebseite zu finden.
Zuwendungsverträge für sächsisch-polnische Vorhaben in Sack und Tüten
Während der Zeremonie wurden auch die Zuwendungsverträge für die ausgewählten Projekte- NEYMO NW - Lausitzer Neiße - Klima- und hydrologische Modellierung, Analyse und Vorhersage von Wasserressourcen in Niedrigwasserbedingungen
- Wissenschaft als Abenteuer
- Die grenzüberschreitende Meisterliga
Am Treffen haben ebenfalls Dr. Roger Mackeldey als Vertreter des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, Paweł Hreniak, Woiwode von Niederschlesien, und Paweł Kurant, Leiter des Gemeinsamen Sekretariats teilgenommen.
Es geht um die Vertiefung der Zusammenarbeit
Das Kooperationsprogramm INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020 wird auf der polnischen Seite innerhalb der Unterregion Hirschberg (Jelenia Góra) in der Woiwodschaft Niederschlesien (Dolnośląskie) und im Landkreis Sorau (Żarski) in der Woiwodschaft Lebuser Land (Lubuskie) und auf der deutschen Seite in den Landkreisen Görlitz und Bautzen umgesetzt. Dafür stehen 70 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereit. Mit den genannten Projekten soll das Programmziel, die Vertiefung der Zusammenarbeit zur Überwindung von Entwicklungsbarrieren im sächsisch-polnischen Grenzraum, angesteuert werden.
Stichwörter
Lesermeinungen (0)
Weitere Artikel-
Zäune aus Polen: Worauf es bei Material, Korrosionsschutz und Montage ankommt
Görlitz, 24. Februar 2026. Ein Zaun ist für viele Eigentümer mehr als eine Grundst&uu...
-
Finanzen im Gleichgewicht: Wege zu einer stabilen Finanzplanung
Görlitz, 24. Februar 2026. Finanzielle Sicherheit gilt als abstrakter Begriff – bis unerw...
-
Mehr als nur Sonnenschutz? Was moderne Terrassendächer für Hausbesitzer in der Oberlausitz leisten
Görlitz, 15. Februar 2026. Die Terrasse wird zum zweiten Wohnzimmer: In der Oberlausitz en...
-
Todesfall in der Mietwohnung – Was Vermieter in Görlitz jetzt wissen müssen
Görlitz, 11. Februar 2026. Rechtliche Zuständigkeiten nach einem Sterbefall in der Mietwoh...
-
Teppiche und Raumklima – unterschätzter Einfluss auf Gesundheit & Allergien
Görlitz, 9. Februar 2026. Teppiche werden häufig ausschließlich als Gestaltungseleme...
- Quelle: red | Bildquelle: Centrum Projektów Europejskich / Zentrum für Europäische Projekte
- Erstellt am 31.05.2018 - 01:04Uhr | Zuletzt geändert am 31.05.2018 - 02:16Uhr
Seite drucken
