Schutz vor Silvesterknallern
Görlitz, 31. Dezember 2016. Mit "Silvesterknaller" sind diesmal Personen gemeint: Nämlich jene, die Jahr für Jahr mit Böllern absichtlich enorme Schäden verursachen. Beliebte Ziele der Straftäter sind Fahrschein- und Parkautomaten sowie Briefkästen. Die Verkehrsgesellschaft Görlitz, die auch die Straßenbahn betreibt, sorgt nun rigoros vor, um teure Schäden möglichst zu vermeiden.
Abbildung oben: Die moderne Fahrgastinformation am Demianiplatz ist ein toller Service, auf den die Straßenbahnnutzer in der Silvesternacht verzichten müssen.
"Bombensicher", sagte man früher...
Die Fahrgastinfo-Displays wurden kurzerhand mit Spanplatten verkleidet. So hofft man, Zerstörungen zuvor zu kommen.
Die Stadtverwaltung Görlitz hingegen schaltet regelmäßig ihre die Parkscheinautomaten zum Jahresende (noch bis zum 2. Januar 2017) ab. Dadurch soll auch hier Beschädigungen vorgebeugt werden. Kraftfahrer müssen jedoch die Parkscheibe auslegen und die Höchstparkdauer beachten.
Im deutschen Bereich der Görlitzer Altstadtbrücke ist von der Stadtverwaltung Görlitz jedwedes Silvesterfeuerwerk verboten worden.
Knalltrauma kann Langzeitschaden hinterlassen
Verantwortungsloser Umgang mit Silvesterknallerei und Böllern ist kein Dumme-Jungen-Streich: Neben Sachbeschädigungen leiden Mensch und Tier, wenn in Ihrer Nähe Knaller ihre Knaller zünden. Ein Knalltrauma kann zu Ohrgeräuschen (Tinnitus) und Hörverlust führen, als Langzeitschaden kann der Verlust der Hörfähigkeit für höhere Frequenzen zurückbleiben.Für eine fröhliche Silvesternacht!
Der Görlitzer Anzeiger und seine Schwesterausgaben wünschen allen Online Lesern einen unbeschwerten Jahreswechsel und einen guten Start in ein glückliches Jahr 2017!
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- Quelle: red | Fotos: Matthias Wehnert
- Erstellt am 31.12.2016 - 10:06Uhr | Zuletzt geändert am 31.12.2016 - 10:44Uhr
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