Prognose für die Lausitzer Neiße
Görlitz, 27. Oktober 2014. Wie wird es der Lausitzer Neiße, dem Grenz- und Länderverbindungsflüsschen an der Ostkante des Landkreises Görlitz, in Zukunft ergehen? Das soll mit Hilfe eines Klima- und Hydrologie-Modells analysiert und vorhergesagt werden. Das zu haben sich in einem EU-Projekt das in Dresden ansässige Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft in Breslau zusammengetan.
Internationale Konferenz in Görlitz im November 2014
Im NEYMO genannten Projekt soll zugleich die Situation der Wasserressourcen betrachtet werden. Das bedeutet einigen Aufwand, weil die untersuchte Region stark durch Tagebaue und ihre hydrologischen Auswirkungen geprägt ist.
Als Ergebnis soll das Projekt eine einheitliche Datengrundlage, Kennwerte meteorologischer Beobachtungsdaten, zukünftige Klimavarianten, Aussagen über die Entwicklung der Wasserressourcen und Strategien für effektives Wassermanagement im Grenzgebiet liefern. Auch ein Konzept zur nachhaltigen Nutzung der Wasserressourcen im Einzugsgebiet der Lausitzer Neiße samst Maßnahmenkatalog soll veröffentlicht werden.
Die Veröffentlichung der Projektergebnisse erfolgt durch Druckerzeugnisse, im Internet, wo auch Zugang zu den projektbezogenen Newslettern besteht, und eine Wanderausstellung. Die Ausstellung zeigt das Untersuchungsgebiet, Ergebnisse der Klimaanalyse und -vorhersagen und eine Einführung zu Fragen des Gebietswasserhaushalts. Ergänzend informieren Kurzfilme über das Klima und den Wasserhaushalt.
Ausstellung!
Vom 20.Oktober bis zum 10. November 2014,
Haus der Tausend Teiche,
Dorfstraße 29, 02694 Malschwitz Ortsteil Wartha.
Öffnungszeiten: Di bis So je von 9 bis 17 Uhr.
Konferenz!
Montag, 17. November 2014,
Wichernhaus Görlitz, Kleiner Saal,
Johannes-Wüsten-Straße 23a, 02826 Görlitz.
2. Internationale Konferenz zum Projekt NEYMO (ca. 734KB).
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- Quelle: red | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
- Erstellt am 27.10.2014 - 09:14Uhr | Zuletzt geändert am 27.10.2014 - 09:55Uhr
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