Verteilnetze bremsen Energiewende aus
Görlitz, 7. Mai 2014. Lange Zeit konnten wir mit Fug und Recht behaupten, dass die Stromversorgung in unserem Land mit zu den zuverlässigsten der Welt gehört. Damit ist jetzt Schluss, denn der Schutz vor einem Stromausfall, wie wir ihn bisher genießen konnten, nimmt gerade rapide ab. Schuld daran sind die voranschreitende Energiewende und die damit einhergehende, zu langsame Anpassung der Netze.
Wie bereitet man sich auf einen Stromausfall vor?
Durch die zunehmende Gefahr, dass nicht alle Haushalte gleichzeitig mit Strom versorgt werden können, und natürliche Witterungsbedingungen, kann es durchaus sein, dass wir in Zukunft häufiger mit einem Stromausfall rechnen müssen – wie einst 2005 im Münsterland, als die Hochspannungsmasten unter der Schneelast eingeknickt sind und 50.000 Menschen bei Minusgraden ohne Strom auskommen mussten. Damit sich die Folgen des größten Stromausfalls der deutschen Nachkriegsgeschichte kein weiteres Mal wiederholen, müssen rechtzeitig Vorkehrungen getroffen werden.
In den eigenen vier Wänden kennt man sich am besten aus, sodass man sich im Falle eines Stromausfalls auch noch im Dunkeln in seiner Wohnung zurechtfindet. Trotzdem kann man sich das Finden einer Taschenlampen und den dazugehörigen Batterien, einer Kerze und die dafür notwendigen Streichhölzer (alternativ geht auch ein Feuerzeug) erleichtern, indem man die lichtbringenden Gegenständen an mehreren Orten in der Wohnung verwahrt, sodass man nicht lange suchen muss, wenn der Strom ausfallen sollte.
Tipp: Wenn der Strom beispielsweise nur in einem Raum ausgefallen ist, kann man im Sicherungskasten nachsehen, ob eine Sicherung herausgesprungen ist – und diese wieder aktivieren.
Notstromversorgung in der Industrie: ein Muss!
Während man zu Hause entweder selbst den Strom wieder anschalten oder ggf. einen Elektriker rufen kann, können in der Industrie schon wenige Minuten in der Dunkelheit einen immensen finanziellen Schaden anrichten. Vor allem dann, wenn der Datenverkehr unterbrochen oder lebenserhaltene Geräte außer Betrieb gesetzt werden. Deshalb ist eine unterbrechungsfreie Notstromversorgung durch Notstromaggregate oder leistungsfähige Batterien, wie sie die Notstromtechnik-Clasen GmbH anbietet, unabdingbar für jedes Unternehmen.
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- Quelle: red | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
- Erstellt am 07.05.2014 - 03:48Uhr | Zuletzt geändert am 07.05.2014 - 04:28Uhr
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