Im November ins Schlesische Museum zu Görlitz
Görlitz, 21. Oktober 2013. Dem November-Blues mit einem Museumsbesuch ein Schnippchen schlagen - das Schlesische Museum zu Görlitz lockt mit einem starken Weib, einem kulturgeschichtlichen Ausflug in eine Oderstadt und - Tipp! - der Vorstellung einer Schnitzerschule. Prädikat: Hingehen!
Mittwoch, 6. November 2013, 15 Uhr
Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch
Ein starkes Weib . Leben und Bild der Heiligen Hedwig
Hedwig von Andechs ist noch heute Schlesiens populärste Frau des Mittelalters. Ihre Bedeutung als Wohltäterin der Armen, Kranken und Gefangenen wird hoch geschätzt, ebenso ihre Stellung in der Herrscherdynastie der Piasten sowie ihr Vorbild für christliche Frömmigkeit. Thomas Maruck führt zu den zahlreichen Orten Schlesien, die mit dem Leben Hedwigs verbunden sind, und stellt ihr Bild in der Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart vor.
Eintritt acht Euro inklusive Kaffee und Kuchen.
Reservierung unter Tel. 03581 - 8791-0.
Dienstag, 26. November 2013, 19 Uhr (Eingang Fischmarkt 5)
Buchvorstellung mit Urszula Zajączkowska: Oppeln/Opole. Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stadt an der Oder
Der reich illustrierte Band bietet eine detaillierte Darstellung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, darunter das herausragende Denkmal der Stadt, die gotische St. Anna-Kapelle mit geschnitztem Altar und steinernen Grabtumben. Vom mittelalterlichen Piastenturm über die modernistische Architektur bis zum industriellen Wahrzeichen Oppelns, den Zementfabriken, lässt sich über Architektur und Akteure die Geschichte der Stadt nachvollziehen. Lesung und Gespräch werden simultan übersetzt.
Eine Veranstaltung der Kulturreferentin für Schlesien in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum Östliches Europa in Potsdam
Freitag, 29. November 2013, 19 Uhr
Ausstellungseröffnung
Die Holzschnitzschule in Bad Warmbrunn - gestern und heute
Die neue Sonderausstellung des Schlesischen Museums zeigt Schnitzereien aus der 1902 im Riesengebirge gegründeten Holzschnitzschule: zahlreiche Krippen, volkstümliche und religiöse Plastiken sowie dekorative Arbeiten von Lehrern und Schülern aus der Zeit vor und nach 1945.
Informiert wird außerdem über die polnische Nachfolgeinstitution in Warmbrunn (Cieplice).
Mehr:
http://www.schlesisches-museum.de
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- Quelle: red | Archivbild 2005: www.beiermedia.de
- Erstellt am 21.10.2013 - 23:37Uhr | Zuletzt geändert am 21.10.2013 - 23:56Uhr
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