Görlitz kürt Eck-Gebäck-Sieger
Görlitz, 11. Februar 2012. Zum Höhepunkt des Wettbewerbs "Görlitz sucht das Eck-Gebäck" trafen sich am 9. Februar 2012 im "Hotel Am Goldenen Strauss" acht ausgewählte Feinschmecker, die sich der Herausforderung stellten, die 20 eingereichten Kreationen zu verkosten. In den Kategorien "süß" und "herzhaft" hat die Jury ihr Urteil gefällt und war am Ende satt und zufrieden.
Sieger aus Königshain und Görlitz
Es waren also zehn süße und zehn pikante Plundern, Schnitten, Kekse, Fladen, Taschen und Häppchen mit Hilfe der Geschmacksnerven zu bewerten. Keine leichte Aufgabe, sind die Geschmäcker doch verschieden, wie der Voksmund weiß.
Schließlich ragten zwei Ecken hervor: Die "Knusperecke" von Gudrun Schubert aus Königshain überzeugte durch das von ihr bewirkte "Gaumenerlebnis". "Was ein wenig aussieht, wie eine handelsübliche Nussecke, entwickelt auf der Zunge viele leckere Nuancen“, brachte es Hotelchef Roland Marth auf den Punkt.
Beim "Ecken-Snack", der pikanten Schwester des Eck-Gebäcks, kam die "Görlitzer Ecke", ein Plundergebäck aus der Backstube von Bäckermeister Michael Tschirch, aufs Podest.
Die anonyme Wertung zeigte ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen von Profis und Amateuren, selbst wenn letztlich die Spitzenpreise von zwei "Berufsbackkünstlern" errungen wurden. Adrian Hille beispielsweise, Gymnasiast und jüngster Ecken-Gourmet in der Runde, hatte andere Vorlieben entwickelt: "Erbsenprinzessin und Gröstl waren meine Entdeckungen, aber manche Kreation richtet sich stärker an Kenner.“ Cruz Albrecht hingegen würdigte die liebevollen und phantasievollen Präsentationen und Anemone Müller-Großmann zeigte sich angetan von der Ecken-Vielfalt: „Nicht alle sind eckig, aber das ließe sich noch formen.“
Sonderpreis für "Eselsohr"
So wurde das "Eselsohr", gebacken im Tierpark Görlitz, für feinen Geschmack und Hintersinn mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Das "Gröstl" von Dimitar Stoykow Jr. bewog die Jury, spontan in die eigene Geldbörse zu greifen und für einen weiteren Sonderpreis zusammenzulegen.
Hätte es einen "Fleiß-Preis" gegeben, wäre wohl Elisabeth Hemker geehrt worden. Die Rentnerin hatte gleich ein ganzes Tablett voller Köstlichkeiten geschickt. "Außerhalb der Wertung", machte sie vorab deutlich, "ich kann mich nicht entscheiden." Die Jury hat sich entschieden: Die Sieger dürfen sich jeweils über 200 Euro freuen. Zur einen oder anderen Veranstaltung beim Projekt "Entdecke die Ecke!" könnte dann die Serienfertigung starten. Immerhin soll, wenn es nach den Organisatoren geht, das Görlitzer Eck-Gebäck die Straßen und Plätze der Stadt erobern. Ob Workshops, Feten, Filme oder Feste - die prämierten L’Eckerlis sollen das Projekt als schmackhaftes Zeugnis von Geselligkeit und Einfallsreichtum begleiten.
Preisträger!
Alle Teilnehmer und Preisträger werden benachrichtigt.
http://www.goerlitz.de/buergerportal-der-stadt/aktuelles0/entdeckedieecke.html
http://www.EntdeckedieEcke.de
Auf den Webseiten sollen in Kürze Teilnehmer und Preisträger sowie weitere Informationen zum Projekt veröffentlich werden.
Der Görlitzer Anzeiger berichtete am 16. Januar 2012:
Kommt es in Görlitz zum Eck-lat?
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- Quelle: red | Foto+Grafik: Stadtverwaltung Görlitz
- Erstellt am 11.02.2012 - 11:43Uhr | Zuletzt geändert am 21.05.2021 - 07:49Uhr
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