Sicherheitswächter werden

Görlitz | Niesky | Reichenbach | Rothenburg | Kamenz | Radeberg | Königsbrück | Ottendorf-Okrilla | Großröhrsdorf | Bautzen | Bischofswerda | Hoyerswerda, 23. Oktober 2011 – Das sind die Orte, für die von der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien Bürger für die ehrenamtliche Tätigkeit als Angehörige der Sächsischen Sicherheitswacht gesucht werden. Die neuen Wächter sollen die in diesen Orten bereits aktiven Aufpasser unterstützen.

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Keine Ersatzpolizei

Die Aufgaben- und Einsatzgebiete seien vielfältig, so die Polizeidirektion. Die Polizeihelfer können als verlängerter Arm der Ordnungshüter zu zweit oder gemeinsam mit Polizisten auf Streife gehen. Sie sollen in Parks und Fußgängerzonen, an Haltestellen sowie rund um Spielplätze und Kindereinrichtungen nach dem Rechten sehen.

Ausgerüstet werden die ehrenamtlichen Helfer der Polizei mit einer Sicherheitswachtuniform, Funkgerät und für den Notfall mit Reizgas. Eine Bewaffnung erhalten sie aber ausdrücklich nicht.

Die Sicherheitswächter ersetzen keinesfalls die Polizei, sondern sollen eher Ansprechpartner für die Bürger sein, "für deren Anliegen ein offenes Ohr und für mögliche Probleme einen wachen Blick haben", heißt es.

Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erhöhen


Aber es geht um mehr: Während des Streifendienstes sollen sie vor allem Straßenkriminalität und Vandalismus entgegenwirken, bescchreibt die Polizeidirektion die erwünschte Wirkung. Die Erfahrung zeige, dass allein die Gegenwart der uniformierten Wächter schon das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung erhöht.

Für die ehrenamtliche Tätigkeit in der Sächsischen Sicherheitswacht gibt es klare Anforderungen an die Bewerber:


- mindestens 18 Jahre, höchstens 61 Jahre alt
- abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung
- den Anforderungen des Außendienstes gesundheitlich gewachsen sein
- Zuverlässigkeit und Verantwortungsbereitschaft erkennen lassen
- guter Leumund.

Nachdem die Bewerber geprüft und ausgewählt sind, soll Anfang 2012 die Ausbildung starten. Sie umfasst 60 Stunden und reicht von rechtlicher Schulung bis zu Handlungstrainings.

Bewerben!
Schriftliche Bewerbung bis zum 28. November 2011
an die Polizeidirektion Oberlausitz–Niederschlesien,
James–von–Moltke–Str. 7, 02826 Görlitz.
Die Bewerbung sollte ein aktuelles Passbild, ein kurzes Bewerbungsschreiben sowie einen tabellarischen Lebenslauf beinhalten.
Ansprechpartner ist Polizeihauptkommissar Hans-Eberhardt Daniel, Tel. 03581 - 4 68-2112.

Kommentare Lesermeinungen (1)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Sicherheitswächter aus Ungarn?

Von Zoltan Bardos am 16.11.2011 - 16:27Uhr
Sehr geehrter Hans-Eberhardt Daniel!

Ich las diesen Artikel. Ich möchte mich vorstellen: Ich bin 45 Jahre alt. Ich arbeitete bei der Ungarische Polizei bis 20 Jahre. Mein Beruf war : Aufklärungsabteilungsleiter.

Wegen eine Politische Wählung, bin ich momentan im Ruhestand.Ich habe sehr gern bei der Polizei gearbeitet, aber ist bei uns jetzt in Ungarn sehr große Chaos. Jetzt bin ich nicht Arbeitlos, weil ich bei einem Reisebüro in Budapest arbeite. Aber ich wurde sehr gern als Sicherheitswächter arbeiten.

Ich habe alle Zeugnis, was eine ungarische Sicherheitswächter haben soll. Ich spreche Deutsch. Ich habe mittelstufe Sprachprüfung.

Ich habe eine wichtige Frage: Ist diese Stelle freiwillig? Bekommen die Mitarbeiter Lohn oder nicht?

Ich warte auf Ihre Antworte. Dann werde ich meinen Lebenslauf, meine Bewerbung und mein Foto schicken.

Grüß aus Budapest!

Zoltan Bardos

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  • Erstellt am 23.10.2011 - 21:19Uhr | Zuletzt geändert am 19.05.2021 - 13:48Uhr
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