Sieben Verletzte nach Prügelei

Görlitz-Zgorzelec | Landkreis Görlitz. Unrühmlich für die Europastadt: Nach einer Prügelei in der Silvesternacht - vermutlich zwischen Polen und Deutschen - auf dem Areal "Bei der Peterskirche" mussten sieben Verletzte registriert werden. Tatverdächtig ist eine vermutlich polnische Gruppe von sechs Männern und drei Frauen, die gegen dreiviertel Eins ohne ersichtlichen Grund auf sechs Männer und eine Frau einschlugen. Dabei erlitten die Geschlagenen Gesichtsverletzungen, die medizinisch versorgt werden mussten. Außerdem wurde den Geschädigten eine Jacke und ein Handy entwendet. Weitere Meldungen aus Bad Muskau / Mužakow, Weißwasser / Běła Woda, Kodersdorf, Markersdorf, Jauernick-Buschbach, Löbau, Zittau, Hirschfelde und Jonsdorf.

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Vandalismus zum Jahreswechsel

Am Neujahrstag zerstörten Unbekannte fünf Bleiglasfenster der Auferstehungskirche im Görlitzer Ortsteil Weinhübel. Zudem wurden zwei Grabsteine umgestoßen.

Ebenfalls am Neujahrstag musste festgestellt werden, dass Unbekannte den Briefkasten des Löbauer Amtsgerichtes vermutlich mit pyrotechnischen Erzeugnissen gesprengt hatten. Dabei wurde auch der Inhalt des Kastens stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden beläuft sich auf rund 2.000 Euro. Zur Löbauer Schadensbilanz kommen weitere 1.000 Euro, weil die Scheibe einer Buswartehalle am Neumarkt beschädigt wurde.
Damit nicht genug: Im Löbauer Gewerbegebiet an der Breitscheidstraße nutzten Unbekannte die Silvesternacht, um den Münzschacht eines Fernsprechapparates mit pyrotechnischen Erzeugnissen aufzusprengen. Dann stahlen sie die Münzgruppe daraus. Wie viel Bargeld dabei abhanden kam, ist noch unklar. Jedoch beträgt der Sachschaden an dem nun unbrauchbaren Fernsprecher mindestens 2.000 Euro.

Eine böse Überraschung erlebten die Bewohner eines Einfamilienhauses in Jonsdorf zum Jahreswechsel. Während ihrer mehrtägigen Abwesenheit hatte ein Einbrecher ein Fenster des Hauses gewaltsam aufgehebelt. Als er in das Haus einstieg, löste allerdings eine Alarmanlage aus, welche den Eindringling vermutlich in die Flucht schlug. Nach erstem Überblick hat der Dieb nur nach einem Wandteller greifen können, bevor er sich davon machte. Jedoch war durch das Aufhebeln des Fensters Sachschaden von rund 1.000 Euro entstanden.

Eigentlich nichts Besonderes in der Region sind die Pkw-Aufbrüche und -Diebstähle. In der Straße der Jugend im Zittauer Ortsteil Hirschfelde brachen Unbekannte einen Pkw Toyota auf und versuchten, das Fahrzeug zu starten. Als das nicht gelang, nahmen der oder die Täter alles Brauchbare aus dem Fahrzeug mit. Autoradio, Digitalkamera, CDs und persönliche Dinge summieren sich zu einem Gesamtschaden von rund 800 Euro.

Diebe entwendeten in Kodersdorf drei Stahlplatten, die in einem Wohngrundstück auf der Schulstraße zur Abdeckung eines Schachtes dienten. Zudem machten sich die Kriminellen an einer Kabeltrommel zu schaffen und versuchten an mehreren Stellen, das Kabel zu durchtrennen. Der insgesamt entstandene Schaden beträgt ca. 250 Euro.

Unbekannte sprengten auf dem Gelände einer Baustelle an der Dorfstraße im Markersdorfer Ortsteil Jauernick-Buschbach vermutlich mit pyrotechnischen Erzeugnissen aus Polen ein Dixi-Häuschen. Der Schaden beträgt mindestens 500 Euro.

In Weißwasser hatte eine 52-Jährige hatte am 1. Januar 2009 kurz vor 18 Uhr Geld am Automaten eines Kreditinstitutes in der Friedrich-Bodelschwingh-Straße geholt. Dabei stellte sie ihre Handtasche neben den Geldautomaten. Die wenigen Minuten des Geldabhebens reichten einem Dieb, um die Handtasche zu stehlen. Der Schaden beträgt etwa 600 Euro.

Unbekannte warfen in Bad Muskau einen gezündeten Feuerwerkskörper in den Briefkasten der Ver- und Entsorgungswerke in der Berliner Straße, wodurch der Kasten zerstört und auch die darin befindliche Post beschädigt wurde. Polizeibeamte stellten die am Tatort aufgefundenen Briefe sicher.

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 03.01.2009 - 09:59Uhr | Zuletzt geändert am 03.01.2009 - 10:34Uhr
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