Vierzehnte Altstadtmillion in Görlitz eingetroffen

Vierzehnte Altstadtmillion in Görlitz eingetroffenGörlitz-Zgorzelec. Die vierzehnte Görlitzer „Altstadtmillion“ ist heute im Görlitzer Rathaus eingetroffen. „Ich kann es gar nicht richtig erklären, irgendwie habe ich heute früh daran gedacht, dass es bald so weit sein könnte und soeben kam per Fax die Mitteilung. Ich freue mich sehr darüber und danke unserem treuen Spender von Herzen für seine erneute Großzügigkeit“, freute sich Oberbürgermeister Joachim Paulick. In ununterbrochener Folge hat der anonyme Spender seit 1995 der Stadt jährlich eine Million DM - heute 511.500 Euro - zukommen lassen.

Kuratorium entscheidet über Verwendung

Kuratorium entscheidet über Verwendung

Die Altstadtmillionen sind in Görlitz in guten Händen - über die sinnentsprechende Verwendung entscheidet ein Kuratorium. | Foto: /BeierMedia.de

Wie in den Vorjahren wird das Kuratorium Altstadtstiftung über die Verteilung der Mittel entscheiden. 78 private Eigentümer, Kirchen und kirchliche Einrichtungen, Stiftungen, Vereine und die Kommune haben Anträge mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro bei der Unteren Denkmalschutzbehörde beantragt. Die geplante Investitionssumme liegt bei insgesamt 7,6 Millionen Euro. Die einzelnen Anträge auf Zuschuss liegen zwischen 1.000 und 75.000 Euro. Bedingung für die Vergabe der Mittel ist, dass es sich um ein Denkmal im Stadtgebiet handelt und regionale Firmen mit der Ausführung beauftragt werden.

2007 kam die Spende Objekten in der Altstadt bis zur Gründerzeit zu Gute. In den Genuss der Zuwendung kamen im Vorjahr unter anderem die Jugendbauhütte, die St. Jakobus-Kathedrale und die Heilig-Kreuz-Kirche. Unterstützt wurden die Sicherung und Instandsetzung von Grufthäusern auf dem Nikolaifriedhof sowie der Mauergrabstelle der Familie Bähr auf dem Städtischen Friedhof, der Tag des offenen Denkmals sowie am Berzdorfer See das Technische Denkmal "Schaufelradbagger 1452".

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Kommentare Lesermeinungen (1)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Danke wiedereinmal

Von Michael Müller am 07.02.2008 - 22:11Uhr
Danke wieder einmal an die edle Spenderin oder an den endlen Spender kann man da nur sagen ... ;-)

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  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 07.02.2008 - 15:05 Uhr
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