Stadtratssitzung der Europastadt Görlitz-Zgorzelec

Stadtratssitzung der Europastadt Görlitz-ZgorzelecGörlitz, 9. Mai 2019. Genau genommen hat die Europastadt Görlitz-Zgorzelec zwei Stadträte, doch einmal im Jahr tagen sie gemeinsam und geben dem Ereignis anstelle von Selbstverständlichkeit den Charakter eines kleinen Staatsaktes, wenn sie sich mitten auf der Johannes-Paul-II.-Brücke, der früheren Reichenberger Brücke, auch Stadtbrücke genannt, treffen, um dann zum Tagungsort zu schreiten. Der war diesmal, am 7. Mai 2019, das städtische Zgorzelecer Kulturhaus, eröffnet als Oberlausitzer Gedenkhalle mit Kaiser-Friedrich-Museum im Jahr 1902.
Abbildung oben: Freude über die Anerkennung ihrer Arbeit bei den Görlitzer und Zgorzelecer Kindergärtnerinnen

Wie geht es in der Europastadt an der Neiße weiter mit dem ÖPNV?

Wie geht es in der Europastadt an der Neiße weiter mit dem ÖPNV?

Hochkonzentriert: Das Präsidium der gemeinsamen Stadtratssitzung, in der Mitte Katarzyna Murmyło

Thema: Parteien, politische Akteure und Wähler

Parteien, politische Akteure und Wähler

Demokratie lebt von Akteuren, die substantiell zu Meinungsvielfalt beitragen, konsensfähig sind und so handeln, dass möglichst viele einbezogen werden und ein allgemein anerkannter Nutzen für die Gesellschaft entsteht, der über das oft genannte "Zeichen setzen" hinausgeht.

Begrüßt wurden die Sitzungsteilnehmer und Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Zivilgesellschaft der Europastadt von der Vorsitzenden des Stadtrates der Stadt Zgorzelec Katarzyna Murmyło. Neben dem stellvertretenden Zgorzelecer Bürgermeister Radosław Baranowski, der Bürgermeister Rafał Gronicz vertrat, war auch der Görlitzer Bürgermeister Dr. Michael Wieler in Vertretung von Oberbürgermeister Siegfried Deinege dabei.

Ein Tagesordnungspunkt war der öffentliche Personennahverkehr in der Europastadt. Dazu sprachen Andreas Trillmich, Geschäftsführer der Görlitzer Verkehrsbetriebe, und der stellvertretende Bürgermeister Baranowski. Immerhin fuhr seit 1897 eine Straßenbahn über die Reichenberger Brücke, bis die Deutschen sie noch am 7. Mai 1945 selber in die Luft jagten.

Am Nachmittag wurden das Görlitzer Kinderhaus "Zwergenhaus" sowie der Zgorzelecer Kindergarten Nummer 2 mit dem Ehrentitel "Für Verdienste um die Europastadt Görlitz/Zgorzelec" ausgezeichnet worden.Die Zgorzelecer Stadträtin und Schulpädagogin Dorota Baranowska hielt die Laudatio auf die beiden Einrichtungen, die in 2019 ihre 25-jährige Zusammenarbeit feiern. Sie betonte, dass "diese Auszeichnung der Dank und die Anerkennung für das Wirken der Einrichtungen ist, da sie jeden Tag am Zusammenwachsen unserer Europastadt gearbeitet haben und weiterhin daran arbeiten. Darum gratulieren wir im Namen der Europastadt Görlitz-Zgorzelec den Erzieherinnen und Erziehern sowie allen Wegbegleitern der beiden Einrichtungen und möchten unseren höchsten Respekt für das jahrelange Engagement aussprechen."

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  • Quelle: red | Bildquelle: Stadtverwaltung Görlitz
  • Zuletzt geändert am 09.05.2019 - 10:43 Uhr
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