Am Geburtsort der Liebesperlen
Görlitz. Der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick und die Rathaus-Wirtschaftsreferentin Lesbia Beck haben heute die Produktionsstätte der Süßwarenfabrik Rudolf Hoinkis GmbH im Gewerbegebiet am Flugplatz besucht. Geschäftsführer Bernd-Christian Hoinkis und Marketingleiter Matthias Hoinkis informierten in einem gemeinsamen Gespräch über die Geschichte und Entwicklung dieses Görlitzer Traditionsunternehmens.
Görlitzer Oberbürgemeister hält persönlichen Kontakt zu den Unternehmen
Gleichzeitig stellten die Manager Chancen und Risiken der Globalisierung der Wirtschaft dar. Für das Unternehmen sei es wichtig, Präsenz auf dem Weltmarkt zu zeigen.
Des Weiteren gaben die Unternehmer Tipps für die Entwicklung der Wirtschaftsförderung der Stadt Görlitz. "Mir ist der persönliche Kontakt zu den ansässigen Unternehmen wichtig. Nur so ist erkennbar, wo es Probleme gibt und welche Möglichkeiten die Stadt hat, bei der Lösung behilflich zu sein. Zum anderen sind die Unternehmen Aushängeschild für unsere Stadt. Ein guter Ruf ist die beste Werbung für den Standort Görlitz. Wir müssen gemeinsam an der internationalen Vermarktung des Wirtschaftsstandortes Görlitz arbeiten, deshalb nehme ich diese Hinweise gern auf.“, betonte Paulick.
Rund 25 Unternehmen hat OB Joachim Paulick seit seinem Amtsantritt bereits besucht.
Süßwarenfabrik Rudolf Hoinkis GmbH:
Rudolf Hoinkis, der Großvater des jetzigen Inhabers, gründete am 16. August 1896 die Süßwarenfabrik Hoinkis. Dank seiner Erfindung der Liebesperle erlangte die Firma weltweit Bekanntheit. Das Familienunternehmen überlebte den 1. und den 2. Weltkrieg und wechselte danach in die Hände der zweiten Generation. Über die Ära der Halbstaatlichkeit, der völligen Enteignung, wurde der Betrieb nach der Wende am 1. August 1990 wieder in die Hände der Familie, jetzt in dritter Generation, reprivatisiert.
Die Süßwarenfabrik Rudolf Hoinkis GmbH beschäftigt derzeit rund 35 Mitarbeiter an den beiden Werksstandorten in Görlitz - Gewerbegebiet Nord-West und Landeskronstraße.
Den klassischen „Liebesperlen“ bietet das Unternehmen heute auch andere Spezial-Dragees wie „Bunte Linsen“ und Pfefferminz-Pastillen in verschiedensten Verpackungen an. Mit den Görlitzer Werkstätten verbindet Hoinkis seit Jahren eine enge Zusammenarbeit, dort werden u. a. Verpackungen gefertigt.
Wichtigste Absatzmärkte sind die skandinavischen Länder, aber auch in den Niederlanden sowie den Ländern Asiens und Afrikas sind die Produkte gefragt. Das Unternehmen pflegt mit 22. Ländern weltweit wirtschaftliche Kontakte und beliefert diese.
Mehr:
http://www.hoinkis.de
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- Quelle: /StVGR
- Erstellt am 24.07.2006 - 16:32Uhr | Zuletzt geändert am 24.07.2006 - 16:40Uhr
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